Im Jahre 2002 befasste sich die AGT zunehmend mit der Herausforderung, mehr Hunde aufnehmen und in ein gutes Zuhause vermitteln zu wollen. Leider fehlten hierzu eine ausreichend große Anzahl an Pflegestellen, so dass wir uns schließlich entschlossen haben, ein eigenes (vollständig aus privaten Mitteln finanziertes) Tierheim zu eröffnen.
Nach längerem Suchen fanden wir in Essen Schönebeck, am Ende der Heißener Str., die Reste einer alten Schäferhund-Zucht.
Aus diesen abgewirtschafteten Räumlichkeiten wurde im Laufe der Jahre und mittels des unermüdlichen Einsatzes Dutzender von Helfer die Hundeauffangstation, genannt HAST.
Nachfolgend möchten wir Ihnen mit einigen Bildern den Prozess dieser Verwandlung veranschaulichen.
Im November 2002 übernahmen wir die alte Schäferhundzucht, um daraus ein (vorübergehendes) Zuhause für Hunde in Not zu schaffen. Es lag viel Arbeit vor uns...


Auch von Innen sah die HAST nicht besser aus... Es herrschte Trostlosigkeit und vieles war inzwischen baufällig.










Im Jahr 2005 pachteten wir genau gegenüber der HAST noch ein zusätzliches Gelände, das wir zu einem neuen Hundeauslauf umbauen wollte.
Dazu mußte aber zunächst einmal die alte, auf dem Gelände befindliche Hütte weichen.




Ein Schuttcontainer nach dem anderen mußte bestellt werden, bis die Fläche endlich geräumt war und wir uns an die Neugestaltung des Geländes machen konnten.


Zudem mußte eine Wasserleitung zum neuen Gelände hin gelegt werden und die Grube für einen Fäkalienbehälter ausgehoben werde.


Christa Becker (1. Vorsitzende) & Ehrenamtliche in Aktion


Irgendwann kam dann der Winter, aber es ging trotzdem weiter. Der neue Vet-Container schwebte ein und wir setzen Zäune und Wände.


In 2006 stellten wir den neuen Auslauf endlich fertig und er ist ein Schmuckstück geworden.


So konnten wir 2006 zufrieden Weihnachten in der HAST feiern und ambitionierte Pläne für 2007 schmieden.


Nachdem der neue Auslauf stand und ein wirklicher Hingucker geworden war, sahen wir auch den 'alten' Teil der HAST wieder mit ganz neuen Augen. Wir nahmen uns vor, auch diesen Teil noch einmal grundlegend zu renovieren/modernisieren. Diese Arbeiten wurden 2007 begonnen und wir waren selbst überrascht, wieviel unsere freiwilligen Helfer dort geleistet haben.
Zunächst begannen wir damit, die alten Zwinger in der linken HAST Hälfte abzureißen.


Es wurde neuer Estrich verlegt und die Zwinger vergrößert.


Auch das Büro, die Werkstatt und der Deckencontainer erstrahlten bald in neuem Glanz, genauso wie das gesamte Areal einen neuen, freundlichen Anstrich verpaßt bekam.






In solch schöner Umgebung macht der HAST-Leiterin, Christa Becker, sogar der Papierkram Spaß.


Da die HAST bis dato kein richtig durchgehendes und geschlossenes Dach hatte, war es vor allem in den Wintermonaten oft kalt und zugig. Um das zu ändern, bedurfte es erneut vieler fleißiger Helfer und einer Menge Bauholz.






Nach langer, unermüdlicher Arbeit ist die HAST heute ein gut funktionierende Hunde-Auffang-Station geworden.

