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Tierschutz - zu Ende gedacht

Wir sind nicht nur Katzen- oder Hunde-SchützerInnen, wir sind TIER-SchützerInnen und möchten Sie anregen, über Ihre Essengewohnheiten nachzudenken.

Wenn Schlachthäuser Wände aus Glas hätten, wäre jeder Vegetarier

Paul McCartney

Animals Angels: Sie sind bei den Tieren

Liebe Frau Becker,

Am 6. August veröffentlichte das Statistische Bundesamt folgende Aufstellung: „Im ersten Halbjahr 2015 wurde in deutschen gewerblichen Schlachtbetrieben mit 4,07 Millionen Tonnen ein neuer Spitzenwert bei der Erzeugung von Fleisch erreicht.“ Ich möchte Ihre Aufmerksamkeit darauf lenken, wie Landwirtschaft und Politik Tiere betrachten und was Tiere für Animals' Angels bedeuten.

Landwirtschaft und Politik

„An Schweinefleisch wurde ein Rekordwert von 2,76 Millionen
Tonnen erwirtschaftet.“

 

Animals' Angels

Wir sind bei den Tieren!
Bei Adelheid, Theodor und Hendrijke.

 

Landwirtschaft und Politik

„Rund 544.900 Tonnen Rindfleisch wurden erzeugt.“


 

Animals' Angels

Wir sind bei den Tieren!
Bei Ignatius, Cordula und Pequenito.

 

Landwirtschaft und Politik

„Die produzierte Menge an Geflügelfleisch betrug 750.800 Tonnen.“

 

Animals' Angels

Wir sind bei den Tieren!
Bei Sabinchen, Emma und Rebecca.

 

Landwirtschaft und Politik

„Das Fleischaufkommen bei Schaf-, Ziegen- und Pferdefleisch bewegte sich mit 10.900 Tonnen auf relativ niedrigem Niveau.“

 

Animals' Angels

Wir sind bei den Tieren!
Bei Anna-Lena und Felix, bei Lore und Hänschen, und bei Stella, Christoph und Hans.

Tiere sind Personen. Die Ethik von Animals' Angels sagt: Personen darf man nicht töten und ihr Fleisch in Tonnen angeben. Wenn Sie mehr über die oben genannten Tiere erfahren wollen, gehen Sie auf www.animalmemorial.org und helfen Sie uns diesen Link weiter zu verbreiten.

Herzliche Grüße, Ihre  Christa Blanke

 

Die Autorin dieses Newsletters:
Christa Blanke
Gründerin Animals' Angels e.V.,
Projektleiterin für die Bereiche Ethik,
Tierschutz in der Gesellschaft und Tierschutztiere.

Kontakt:
Animals' Angels
Rossertstr. 8, 60323 Frankfurt am Main
Telefon +49-69-7079817-0
E-Mail: freunde.foerderer@animals-angels.de
www.animals-angels.de

Spenden Deutschland:
GLS Gemeinschaftsbank
BIC GENODEM1GLS
IBAN DE87 4306 0967 6027 9592 01

5 EUR für die AA-Teams:
Spenden-Hotline: 0900 114 00 14
Helfen per SMS: TIER an 8 11 90

 

 

Vegetarische Initiative e.V. in Neustadt: www.vegetarische-initiative.de

 

Tierversuche sind schlechte Wissenschaft

Da die meisten menschlichen Krankheiten bei Tieren nicht vorkommen, werden die Symptome auf künstliche Weise in sogenannten »Tiermodellen« nachgeahmt. Um zum Beispiel Parkinson auszulösen, wird bei Affen, Ratten oder Mäusen ein Nervengift in das Gehirn injiziert, das Hirnzellen zerstört. Krebs wird durch Genmanipulation oder Injektion von Krebszellen bei Mäusen hervorgerufen. Schlaganfall wird durch das Einfädeln eines Fadens in eine Hirnarterie bei Mäusen erzeugt. Zuckerkrankheit ruft man durch Injektion eines Giftes in Ratten, das die Inselzellen in der Bauchspeicheldrüse zerstört, hervor. Ein Herzinfarkt wird bei Hunden durch Zuziehen einer Schlinge um ein Herzkranzgefäß simuliert.

Die künstlich hervorgerufenen Symptome haben jedoch nichts mit den menschlichen Krankheiten, die sie simulieren sollen, gemein. Wichtige Aspekte der Krankheitsentstehung wie Ernährung, Lebensgewohnheiten, Verwendung von Suchtmitteln, schädliche Umwelteinflüsse, Stress, psychische und soziale Faktoren werden dabei außer acht gelassen. Ergebnisse aus Studien mit Tieren sind daher irreführend und irrelevant.

Tatsächlich versagt die tierexperimentell ausgerichtete Forschung immer wieder auf ganzer Linie. 92% der potentiellen Arzneimittel, die sich im Tierversuch als wirksam und sicher erwiesen haben, kommen nicht durch die klinische Prüfung, entweder wegen mangelnder Wirkung oder wegen unerwünschter Nebenwirkungen. Von den verbleibenden 8 %, die auf den Markt kommen, werden später wieder 20-50 % vom Markt genommen, weil sie gravierende Nebenwirklungen zeigen. Beispiel: VIOXX (Schmerzmittel, 320.000 Herzinfarkte, davon 140.000 Todesfälle). Hier kann niemand davon sprechen, dass Tierversuche unsere Medikamente sicher machen. Jedes Jahr sterben rund 58.000 Menschen in Deutschland an den Folgen von Medikamentennebenwirkungen. Das ist die Todesursache Nr. 4 in Deutschland!!!

Deutsche essen in ihrem Leben 1.094 Tiere!

Karnismus erkennen

http://www.karnismus-erkennen.de

 

Karnismus bezeichnet das unsichtbare Glaubenssystem, das Menschen darauf konditioniert bestimmte Tierarten zu essen. Der Begriff wurde von der US-amerikanischen Sozialpsychologin Dr. Melanie Joy geprägt.

Wortableitung:

Karn- leitet sich vom lateinischen Wort Carn- = Fleisch oder aus Fleisch ab. Die Endung -ismus bezeichnet ein Glaubenssystem, eine Ideologie. Unter einer Ideologie versteht man gemeinsame Überzeugungen von Menschen sowie die Praktiken, in denen diese zum Ausdruck kommen.

Der Begriff Karnismus (carnism) wurde von der amerikanischen Psychologin Prof. Dr. Melanie Joy, Autorin von "Warum wir Hunde lieben, Schweine essen und Kühe anziehen" ("Why we love dogs, eat pigs and wear cows"), im Rahmen ihrer Doktorarbeit geprägt.

 

https://vebu.de/tiere-umwelt/karnismus-erkennen/

 

Die meisten Menschen betrachten den Verzehr von Tieren und tierischen Produkten als eine Selbstverständlichkeit und nicht als etwas, das sie vor eine Wahl stellt. Weltweit denken die Menschen in denjenigen Kulturen, in denen Fleisch, Eier und Milchprodukte gegessen werden, nicht darüber nach, warum der Gedanke an das Fleisch und die Ausscheidungsprodukte (Milch und Eier) mancher Tiere bei ihnen Ekel erregt, während der Gedanke an das Fleisch und die Produkte anderer Tiere ihren Appetit anregt, oder warum sie überhaupt Tiere essen.
Da aber der Verzehr von tierischen Produkten für viele Menschen auf der Welt nicht notwendig ist, handelt es sich hierbei um das Ergebnis einer Entscheidung – und Entscheidungen beruhen immer auf Überzeugungen. Wir merken gar nicht, dass wir unsere Entscheidung diesbezüglich nicht frei treffen - denn schließlich blockiert Karnismus unser Mitgefühl gegenüber sog. Nutztieren, ohne dass wir uns hierüber bewusst sind. Ohne Bewusstsein gibt es keine freie Entscheidung.

Regenwald statt Palmöl

Palmöl steht nach wie vor stark in der Kritik. Immer wieder werden illegale Rodungen von Regenwäldern aufgedeckt und seit Palmöl auch für die energetische Nutzung, also für Strom, Wärme und Kraftstoffe gefragt ist, scheint der Verursacher der zunehmenden Urwaldrodungen ausgemacht.

http://www.regenwald-statt-palmoel.de/de/

VeganerInnen leben gefährlich

Fast-Food ist okay

Rauchen ist okay

Saufen ist okay

Aber wehe, Du lebst vegan, das ist brandgefährlich!!!

Menschen scheinen als Veganer auf die Welt zu kommen ....

Ein dreijähriger Junge erklärt, warum er keine Tiere essen will. Und dabei bringt er nicht nur seine Mutter zum weinen:

 

https://www.youtube.com/watch?v=pOv0i0EdXkc&feature=youtu.be

 

Natürliche Lebenserwartung von Tieren

Kein einziges sogenanntes "Nutztier" ist ausgewachsen, bevor es getötet wird. Ein Schwein, das eine natürliche Lebenserwartung von ca. 15 Jahre hat, lebt als "Nutztier" höchstens 6 Monate. Kaum ein Tier, das für den Konsum tierischer Produkte getötet wird, erreicht auch nur ein Sechstel seiner natürlichen Lebenserwartung. Wenn Menschen Nutztiere wären, würde keiner von ihnen die Pubertät erreichen. Zudem werden die Tiere vor der Tötung grausamen Qualen ausgeetzt, so dass viele Tiere bereits vor der Schlachtung, z.B. durch die Amputation von Körperteilen, während der Mast oder wegen Überzüchtung sterben.

Quelle: Vegetarierbund Deutschland

Die Essenretter: Foodwatch

www.foodwatch.de

www.abgespeist.de

foodwatch ist ein gemeinnütziger Verein und nimmt kein Geld vom Staat. Warum ist das so?

 

foodwatch muss und möchte unabhängig vom Staat und vom staatlichen Verbraucherschutz bleiben. Denn der Staat versagt nicht nur bei der Anwendung und Durchsetzung bestehender Verbraucherschutzgesetze, sondern auch bei der Gesetzgebung. Die vom Staat gemachten Gesetze schützen die Industrie häufig besser als die Verbraucher!

 

  • Deshalb hat es sich foodwatch als politisch aktive Organisation zur Aufgabe gemacht, die gesetzlichen Rahmenbedingungen im Sinne der Verbraucher zu ändern.
  • Damit Sie sich nicht länger durch irreführende Lebensmittel-Kennzeichnungen an der Nase herumführen lassen müssen!
  • Damit Sie das Recht haben, sich bei Behörden und Firmen über Lebensmittel zu informieren!

Um diese Ziele zu erreichen, setzt sich foodwatch mit der Politik des Staates auseinander und übt in vielen Kampagnen Druck auf ihn aus. Damit wir das ohne falsche Rücksichtnahme tun können, müssen wir auf staatliche Gelder verzichten und uns durch jene finanzieren, die wir vertreten: nämlich durch Sie, die Verbraucher.

Wenn Ihnen eine unabhängige Verbrauchervertretung am Herzen liegt und Sie wollen, dass nicht nur die Lebensmittelbranche, sondern auch die Verbraucher eine Lobby haben, dann unterstützen Sie uns und werden Sie Förderer/in!

Vegan - die gesündeste Ernährung

Dr. med. Henrich ProVegan Stiftung

Stiftungssitz: 8280 Kreuzlingen, Hauptstrasse 72
Postanschrift: 8807 Freienbach, Steinhaabe 5
E-Mail: info(at)provegan.info

Autor:
Dr. med. Ernst Walter Henrich

 

Homepage der Stiftung:

www.provegan.info/

Sag nein zu Milch

http://www.sagneinzumilch.de/

 

Kuhmilch bedeutet Grausamkeit gegenüber Kühen und Kälbern. Sie kann unsere Gesundheit gefährden und ist alles andere als natürlich. Kuhmilch ist für den Organismus von Kälbern vorgesehen und nicht für Menschen geeignet.

 

Die Tierrechtskampagne "Sag Nein zu Milch" will mit Milch-Mythen aufräumen, die Hintergründe aufzeigen und auf Alternativen hinweisen. Tiere sind keine Automaten, Waren oder Milchmaschinen, sondern Individuen mit Bedürfnissen und Empfindungen und müssen dementsprechend behandelt werden.



http://www.aktiv.sagneinzumilch.de/wieso.php?

 

Die neue gruppenübergreifende Tierrechtskampagne "Sag Nein zu Milch" will mit Milch-Mythen aufräumen, die Tierausbeutung aufzeigen und auf Alternativen hinweisen. Tiere sind keine Automaten, Waren oder Milchmaschinen, sondern Individuen mit Bedürfnissen und Empfindungen und müssen dementsprechend behandelt werden. Die Kampagne argumentiert mit Tierrechten und gesellschaftlicher Tierbefreiung und versteht sich explizit nicht als unpolitische Vegan-Kampagne, die etwa auf gesundheitliche Argumente setzt. Dennoch wird zwangsläufig auch das Konstrukt der „gesunden Milch“ eines der Themen sein.

McDonald´s erlaubt genverändertes Futter

Seit Anfang April 2014 gestattet der Fastfood-Konzern McDonald´s seinen Hähnchenfleisch-Lieferanten den Einsatz gentechnisch veränderter Futtermittel. Ein Firmensprecher bestätigte einen Bericht des Spiegel. Der Kurswechsel des Konzerns stieß bei der Umweltorganisation Greenpeace auf scharfe Kritik. McDonald´in Europa hatte bisher von seinen Lieferanten verlangt, dass diese nur gentechnisch unverändertes Futter verwenden. Die Zulieferer hatten erklärt, ohne das neue Futtermittel keine ausreichenden Mengen mehr liefern zu können.

(aus Rheinische Post v. 28.04.14)

Vegetarisch essen leicht gemacht!

Alexander von Humboldt, 1769-1859

Dieselbe Strecke Landes, welche als Wiese, das heißt als Viehfutter, zehn Menschen durch das Fleisch der darauf gemästeten Tiere aus zweiter Hand ernährt, vermag - mit Hirse, Erbsen, Linsen und Gerste bebaut - hundert Menschen zu erhalten und zu ernähren.

Nahrungsmittel

Sie benutzen noch das Wort „Lebensmittel“? Sie sollten sich umstellen; denn es sind lediglich Mittel, mit denen wir uns ernähren, nämlich Nahrungsmittel.
Die GROSSEN (aufgedeckten) Nahrungsmittel-Skandale:
1985 Frostschutzmittel Glykol in Weinen, um einfach Weine zu Auslesen zu veredeln.
1987 In Eingeweiden von Seefischen werden Wurmlarven (Nematoden) nachgewiesen. Innereien wurden einfach mitverkauft.
2000 Rinderwahnsinn (BSE), weil an vegetarisch lebende Tiere, nämlich Rinder, Tiermehl (zerkleinerte Artgenossen) verfüttert wurde.
2002 In Futtermittel für Mastbetriebe werden Hormon-Abfälle entdeckt.
2004 Lachs aus europäischen Zuchtfarmen ist mit hohen Dioxin-Konzentrationen belastet.
2005 Der Gammelfleisch-Skandal beginnt: Bis 2008 werden immer wieder große Mengen an Gammelfleisch umetikettiert und als Wild- und Dönerfleisch verkauft.
2009 Es kommt ans Licht, dass statt echten Käses eine Mischung aus Wasser, Pflanzenfett, Milcheiweiß und Geschmacksverstärkern, so genannter Analogkäse, eingesetzt wird. Vor allem auf Pizzen wird dieser Analogkäse gefunden. Er ist eben billiger als echter Käse.
2010 Anstatt eines echten Schinkens werden Schinkenteile zusammengeklebt, so genannter Klebeschinken. Die Hersteller dieser Chimäre wollten den Klebestoff aus Schweineblut-Enzym vom Europäischen Parlament absegnen lassen, das jedoch verweigerte die Zulassung.
2010 In Eiern wird Dioxin gefunden. Die Futtermittel für die Hühner war Dioxin-verseucht, weil die Futtermittelhersteller Abfallfette zugemischt haben.
2011 Auch in Schweinen wird Dioxin nachgewiesen. Auch hier kam das Dioxin über die verwendeten Futtermittel in die Tiere.
Mit jedem Cent, den Sie ausgeben, machen Sie Politik, beeinflussen Sie, was produziert wird. Seien Sie sich Ihrer Macht bewusst, setzen Sie sie ein.
Zum Weiterlesen:
Buch von Karen Duve: Anständig essen. Ein Selbstversuch“
Buch von Jonathan Safran Foer: Tiere essen
Buch von Albert Schweitzer: Ehrfurcht vor den Tieren
Buch von Eugen Drewermann: Über die Unsterblichkeit der Tiere. Hoffnung für die leidende Kreatur
Buch von Helmut F. Kaplan: Der Verrat des Menschen an den Tieren
Buch von Silke Schwartau/Armin Valet: Vorsicht Supermarkt: Wie wir verführt und betrogen werden.
Buch von Hans-Ulrich Grimm: Die Ernährungslüge: Wie uns die Lebensmittelindustrie um den Verstand bringt
Buch von Hans-Ulrich Grimm: Katzen würden Mäuse kaufen. Schwarzbuch Tierfutter

Vegane Nahrungsmittell und Schuhe

Hier erhalten Sie eine grosse Auswahl veganer Schuhe, d.h. lederfreie Schuhe, die frei von jeglichen tierischen Produkten sind. Die Schuhe werden alle in Europa ohne Kinderarbeit aus atmungsaktiven Materialien gefertigt.

Goldene Zeiten:
Am 1. September 2010 haben wir in Köln ein zweites Geschäft mit dem Namen "Goldene Zeiten" für Sie eröffnet. Bei "Vegane Zeiten" finden Sie weiterhin die veganen Schuhe und bei "Goldene Zeiten" finden Sie eine grosse Auswahl an veganen Lebensmitteln.

Anschriften:
Vegane Zeiten, Weyerstrasse 48 - 52, 50676 Köln (Nähe Barbarossaplatz).
Goldene Zeiten - Lebensmittel 100% pflanzlich, Weyerstrasse 63, 50676 Köln (Nähe Barbarossaplatz)

www.vegane-zeiten.de

Schuhe ohne tierische Materialien

Unter VEGGIE SHOES vereinen wir die Sortimente bzw. eine Auswahl der angesagtesten internationalen Hersteller & Designer für vegane Schuhe (ohne tierische Materialien). Der Markt für diese Schuhe ist relativ klein, aber wir sind ständig bemüht, eine größere  Bandbreite  abzudecken.

www.vegan-produkte.de

 

Vegan-Website

www.berlin-vegan.de

Leserbrief von Barbara Rütting

 

Quelle: Natürlich vegetarisch 2/2004

 

Dateityp: tif

 

 

 

 

Blutiger Rekord im Schlachthaus

Und jedes dieser Lebewesen wollte genau so gerne leben wie Sie !

 

Für Tierliebhaber und Vegetarier ist es eine über alle Maßen grausame Zahl: In den drei Spätsommermonaten Juli, August und September töten Fachkräfte in deutschen Schlachthäusern erstmals mehr als 15 Millionen Borstentiere. Der Hunger nach Fleisch nimmt weiter zu: Auch immer mehr junge Hühner müssen dran glauben.
Im abgelaufenen Quartal mussten in Deutschland so viele Schweine ihr Leben lassen wie noch nie zuvor. Von Juli bis September 2011 wurden 15,2 Millionen Tiere geschlachtet, teilte das Statistische Bundesamt mit.
Im dritten Quartal 2011 kamen damit nicht nur über eine halbe Million mehr Schweine unters Messer als ein Jahr zuvor. Die Zahl übertraf auch noch das bisherige Rekordergebnis aus dem vierten Quartal 2010. Damals mussten 15,1 Millionen Tiere sterben.
Die erzeugte Fleischmenge erhöhte sich im dritten Quartal 2011 um 4,3 Prozent auf 1,42 Millionen Tonnen. Die Bedeutung des Imports lebender Tiere ging dabei leicht zurück: Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Schlachtungen von Schweinen inländischer Herkunft um 4,5 Prozent, während die von importierten Schweinen um 5,7 Prozent zurückging. Damit entstammten im dritten Quartal 91,8 Prozent der Schlachtschweine aus deutschen Betrieben. Der Rest wurde eingeführt.
Der Trend geht zum Huhn
Insgesamt bestätigte sich in den vergangenen Monaten auch der Trend aus dem Vorjahr: Der Appetit der Deutschen scheint sich immer stärker auf Schwein und Geflügel zu verlagern. Die Menge des durch Schlachtung erzeugten Rindfleisches ging erneut zurück. In den Monaten Juli bis September wurden den amtlichen Angaben zufolge rund 909.000 Rinder geschlachtet, was einem Minus 0,7 Prozent entspricht. Die daraus erzeugte Schlachtmenge belief sich auf 285.000 Tonnen, ein Minus von 1,7 Prozent.
Laut amtlicher Statistik warfen die meldepflichtigen Geflügelschlachtereien insgesamt 358.000 Tonnen und damit 4,6 Prozent mehr Geflügelfleisch als im Vorjahresquartal auf den Markt. Davon entfielen auf Jungmasthühnerfleisch 220.000 Tonnen (plus 7,7 Prozent) und auf Truthuhnfleisch 113.000 Tonnen (minus 0,6 Prozent). Die private Hühnerhaltung wird von den Beamten im Wiesbadener Bundesamt nicht erfasst.
Deutsche verschmähen Ziege
Dafür gibt es Zahlen zum Fleischaufkommen aus den übrigen Tierarten. Hier bewegte sich die anfallende Menge mit 5.600 Tonnen auf vergleichsweise niedrigem Niveau. Mengenmäßig von Bedeutung war dabei Lammfleisch mit einer Produktion von 3.700 Tonnen, was einem Rückgang von 0,7 Prozent entspricht. Das Fleisch von erwachsenen Schafen oder Ziegen spielt im Geschmacksbedürfnis der Deutschen weiterhin eine untergeordnete Rolle.
Nach Angaben des Bundesverbands der Deutschen Fleischwarenindustrie zum Viehbestand leben in Deutschland knapp 13 Millionen Rinder und rund 27 Millionen Schweine. Einer großen Zahl der Tiere ist dabei kein sonderlich langes Leben vergönnt. Zum Verzehr vorgesehene Schweine werden in der Regel nicht viel älter als sechs Monate. Entsprechend hoch ist der Durchlauf in den Ställen der deutschen Zucht- und Mastbetriebe.
Fleisch bleibt in Deutschland nach wie vor vergleichsweise günstig: Im vergangenen Jahr lagen die Preise für Schweinefleisch "ab Schlachtstätte" im bundesweiten Durchschnitt zwischen 1,38 und 1,42 Euro je Kilogramm. Laut Verband der Fleischwarenindustrie wandert ein gutes Drittel des Schweinefleischs in die Herstellung von Wurst und Schinken: So kam die Branche im Gesamtjahr 2010 auf 1.484.184 Tonnen Wurst und 211.043 Tonnen Schinken.
Quelle:

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Blutiger-Rekord-im-Schlachthaus-article4759836.html

33 Kinder könnten mit einer E10-Tankfüllung ernährt werden

08. März 2011

Auf dem E10-Gipfel in Berlin wird heute über die Zukunft des „Bio-Sprits“ diskutiert.

Laut aktuellen Studien hat E10 jedoch kaum Chancen, den Klimawandel zu stoppen. Schlimmer: E10 kann sich sogar negativ auf die Versorgung der Weltbevölkerung mit Getreide auswirken, sagt die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. Mit dem Umstieg auf eine vegane Ernährung hingegen würde für das Klima weit mehr erreicht werden, als wenn alle Autofahrer in Deutschland konsequent auf E10 umsteigen würden. Und zusätzlich würde der Welthungerproblematik entgegengewirkt werden, so PETA. Die Organisation hat entsprechendes Informationsmaterial an die Bundesminister Rainer Brüderle, Norbert Röttgen und Peter Ramsauer sowie an Bundesministerin Ilse Aigner und an Vertreter der Automobil-, Kraftstoff-, Landwirtschafts- und Verbraucherschutz-Lobby geschickt.

„In einer Tankfüllung E10 steckt so viel Getreide, dass man 33 Kinder damit ernähren könnte. Die Politik muss endlich einen anderen Weg einschlagen, um den Klimawandel zu stoppen, und die Subvention tierischer Lebensmittel stoppen“, fordert Ernährungswissenschaftlerin Sabine Weick von PETA.

Das Öko-Institut Freiburg testete die Klimarelevanz verschiedener Lebensmittel – das klimaschädlichste war Butter, gefolgt von Rindfleisch. Im Vergleich zu Fleisch verursachen z.B. Kartoffeln nur 1/10 der Emissionen – und Gemüse ist noch klimafreundlicher.

Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung hat in einer Studie herausgegeben, dass der landwirtschaftlich bedingte Ausstoß von Methan und Lachgas um mehr als 80% reduziert werden kann, wenn der Verzehr von Fleisch- und Milchprodukten verringert wird.

Klimaschutz verlangt nicht nur auf politischer Ebene entschlossenes Auftreten. Jeder einzelne Konsument muss handeln, wenn wir unser Klima retten wollen. Das geht ganz einfach: mit Messer und Gabel. Jeder kann seinen Beitrag dazu leisten, dass weniger Treibhausgase produziert werden, indem er sich vegan ernährt. Kostenlose „Veggie Starter Kits“ sowie leckere rein pflanzliche Rezepte erhalten Sie auf www.goveggie.de!

Nahrungsmittel als Wegwerfprodukt

Wie die Deutschen Essen verschwenden

Von Udo Pollmer

Weltweit hungern eine Milliarde Menschen - aber allein in Deutschland werden Jahr für Jahr 20 Millionen Tonnen Nahrungsmittel weggeworfen. Vor allem das Mindesthaltbarkeitsdatum hat sich als Vernichtungsinstrument erwiesen.

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/mahlzeit/1392539/

Rewe stoppt Verkauf von Kaninchenfleisch

Deutschlands zweitgrößter Lebensmittelhändler Rewe nimmt bundesweit Kaninchenfleisch aus dem Sortiment. Die bei der Aufzucht der Tiere verwendete Käfighaltung sei nach Ansicht von Experten für Kaninchen nicht artgerecht, teilte die Handelskette mit. Die noch in den Lagern befindlichen Mengen Kaninchenfleisch sollten jedoch abverkauft werden, da diese sonst vernichtet werden müssten.

 

Quelle: Rheinische Post vom 25.03.10

Leben in Harmonie mit Tieren

Vegane Gesellschaft Deutschland - Basisgruppe Bodensee- West
Vegetarierbund Deutschland - regionalgruppe Hegau- Bodensee und Umland

Beweggründe -  Wege - Perspektiven  für ein Leben in Harmonie mit den Tieren -
Es ist Zeit für einen echten Frieden zwischen Mensch und Tier!
 
Er wird eine Sternstunde für die Menschheit und zugleich das Ende eines funda-mentalen Menschheitsirrtums, das Ende von Täuschung, Verblendung, Verdrängung und Manipulation im Verhältnis zwischen Mensch und Tier sein. Er wird gleichzeitig auch einen Paradigmenwechsel im Verhältnis zwischen den Menschen, dem Verhal-ten gegenüber dem "Schwächeren" einleiten.
 
Der Frieden zwischen Mensch und Tier ist darüber hinaus ein unverzichtbarer Baustein für eine überzeugende, widerspruchsfreie Weltethik, für einen dauer-haften Weltfrieden, für eine sichere Welternährung und ökologisch gesehen für das Überleben auf der Erde.
 
Er ist insgesamt  insbesondere ein Ausdruck für eine ethisch überzeugende Lebenskultur.
Denn:
Die wahre moralische, die elementarste Prüfung der Menschheit (die so tief im Inneren verankert ist, dass sie sich unserem Blickwinkel entzieht) äußert sich in der Beziehung der Menschen zu denen, die ihnen ausgeliefert sind: zu den Tieren.Und gerade hier ist es zu einem grundlegenden Versagen der Menschen gekommen, zu einem so grundlegenden Versagen, dass sich alle anderen daraus ableiten lassen.   Milan Kundera tchechischer Schriftsteller
 
In der Versöhnung zwischen Mensch und Tier ruht daher der Aufbruch in eine ge-waltfreiere Welt und einer von "Harmonie von Geist und Bauch" geprägten Zukunft.
 
Jeder vernünftige, klar denkende Mensch weiß in der Regel, was bei der Tierhal-tung (insbesondere Massentierhaltung),Tiertransporten, in den Schlachthäusern/ Metzgereien u.ä. vorher mit den Tieren passiert, bevor sie mundgerecht zerkleinert auf dem Teller, im Kochtopf, in der Pfanne oder auf dem Grill  liegen.
 
Es gibt diesbezüglich ehrlicherweise kein Nichtwissen mehr, sondern nur ein Nicht-wissen-/Nichtwahrhaben wollen. Hier zeigt sich besonders deutlich die allgemeine Erkenntnis, dass die Verdrängung zu den größten Krankheiten der Menschheit gehört, verstärkt durch die Macht der Gewohnheit, bzw. der Lust., der Gier. 
 
Es ist auch nicht schwer zu erkennen, dass es nicht folgerichtig ist, sein kann, dass Menschen durch Stellvertreter etwas tun lassen, was sie selbst nicht tun wollen, wo-zu sie nicht bereit wären. Es ist einfach unehrlich und fügt zudem vielen berufs-mäßigen Schlächtern  oft dauerhafte seelische Schäden zu.
 
Die so oft von vielen Menschen  - gerade von Natur-, Umwelt- und Tier-schützern/Tierliebhabern - gemachte Unterscheidung zwischen sogenannten Nutztieren, die man "aufessen kann" und sonstigen Tiere, die man liebt, an denen man sich erfreut, die man sogar schützen will, ist bei genauer Betrachtung wil-kürlich, unlogisch, durch nichts begründet und bedeutet letztlich eine Aufspaltung echter Tierliebe und macht diese fragwürdig.
 
Die Menschheit züchtet Unmengen fühlender, Freude und Schmerz empfindender Lebewesen zum einzigen Zweck, sie zu schlachten; eine Praxis, die immer mehr Menschen, auch renommierte Ökologen, Zukunftsforscher , Nobelpreisträger und ähnlich weiter denkende  Menschen, als ethisch äußerst fragwürdig betrachten.
 
Gerade auch die ökologische, "artgerechte" Tierhaltung ist diesbezüglich genau zu hinterfragen. (Auch wenn dabei die Tierhaltung natürlich tierfreundlicher ist und die ökologischen Auswirkungen geringer als in der Massentierhaltung sind.
Aber wie passt das zusammen? Erst viel Liebe zum Tier haben/vorspielen, bzw. sich selbst täuschen und dann doch töten/lassen und aufessen, bzw. sich über die bessere Qualität zu freuen, sie zu genießen. Da hilft auch kein liebevolles/ "einfüh-lsames " Begleiten zum Schlachthaus/Metzger oder gar ein Opferdenken (wollen sich Tiere wirklich für die menschliche Ernährung "opfern"?
 
Gerade auch die allgemein so hoch gelobte bio-dynamische Landwirtschaft, die ausdrücklich Tierhaltung beinhaltet, die meint, insbesondere auf tierischen Dünger nicht verzichten zu können, die Milchprodukte und damit "artgerechten"  Fleisch-konsum fördert, muss sich hier unbequeme Fragen stellen lassen, am Besten selber stellen. Frei denken, folgerichtig Ursachen und Wirkungen wahrnehmen, sich unbequemen Erkenntnissen öffnen, gilt mehr denn je in allen Bereichen, wenn man in seiner Denkweise wirklich glaubwürdig sein will.
Meine Freunde töte und  esse ich nicht", ist eine einfache, aber wohl überzeugende Antwort. Ein echter tiefer Blick in die Augen eines Tieres sagt zudem mehr als tausend Worte.
 
Haus - "Nutztiere" wurden vom Menschen domestiziert, d.h. ihr Wille wurde durch-brochen, sie wurden gezwungen, ihre artgerechte Lebensweise aufzugeben, um dem Menschen zu dienen - ihn zu unterhalten sowie als Sportgeräte zu dienen oder für ihn zu arbeiten.
 
Nachdem viele Wildtiere in Zoos gehalten oder für den Zirkus gebändigt und abge-richtet werden, ist Ihnen das Thema der Domestizierung ebenfalls nicht fremd. Auch sie werden gezwungen, dem Menschen zu gehorchen.
 
Die Freiheit ist für den Menschen ein sehr hohes Gut, ein zentraler Bestandteil einer überzeugenden Menschenethik.
 
Freiheit für die Tiere, ihre Nichtausbeutung  ist die logische Forderung einer überzeugenden Tierethik zugleich letztlich jeder menschenwürdigen Ethik, Weltanschauung, Religion, Philosphie, die Barbarei , Sklaverei ablehnt und überwinden will.
 
Wie bei allen Tieren, geht es bei den Säugern in erster Linie um die beiden Themen Überleben und Fortpflanzung.
Fast alles kreist um die entscheidende Frage: Fressen oder gefressen werden.
Was empfinden wir übrigens, wenn wir direkt oder im Fernsehen miterleben, wie ein Tier ein anderes in Stücke reisst, tötet und auffrisst.
Das ist der natürliche Kreislauf, heisst es dann zumeist, wenn vielleicht auch ein gewisses Unbehagen bleibt.
 
Der Mensch kann sich im Gegensatz zum Tier qua seiner Vernunft, Einsicht, Ethik willentlich dazu entscheiden, aus diesem Kreislauf endlich auszusteigen, den Trieb des "Fressens" aufzugeben und reichlich vorhandene pflanzliche Lebensmittel für eine gesunde schmackhafte mitweltfreundliche Ernährung zu verwenden.
Ist da nicht ein wichtiger, entscheidender Unterschied zwischen Mensch und Tier? Die Raubtiere folgen ihren Trieben; die Tiere, die reine Pflanzenfresser sind, zeigen es, das es anders geht. 
 
Eine rein pflanzliche (vegane) Ernährung, eine Lebens- und Wirtschaftsweise ohne Tierprodukte, insgesamt ohne Tierausbeutung und Tiertötung, verbunden mit einer Medizin ohne Tierversuche, einer Natur ohne Jagd/ Fischerei und Angeln bedeutet das Ende eines unbarmherzigen alltäglichen Kriegs, des Terrors gegen die Tiere.
 
Sie fördert zugleich in starkem Maße die individuelle und die Volksgesundheit. Sie erspart somit hohe Kosten für den Einzelnen und der gesamten Gesundheitsver-sorgung und ist damit wichtiger Bestandteil einer echten Gesundheitsreform. Die diesbezüglich mangelhafte Ausbildung der Mediziner ist dementsprechend zu erweitern, um auch unendlich viel Krankheiten und Leid zu ersparen. 
 
Ein vegane Ernährungs - und Lebenskultur (VEL) in Verbindung mit dem ökologischen/biologischen Land - und Gartenbau ohne Tierzucht (bio-vegan) und ohne Gentechnik ist bei ganzheitlicher Betrachtung eine wahre
Königsidee,
die die Menschheit braucht, um ihr Weiterbestehen zu sichern, die Welt-ernährung zu sichern, den nachfolgenden Genera-tionen die Chance für ein lebenswerte Welt zu geben und um zu lernen, nicht mehr länger auf Kosten der Mitwelt zu leben.
 
Sie hilft - wissenschaftlich nachgewiesen - brennende Weltprobleme wesentlich leichter oder überhaupt zu lösen: z.B. Energie- und Wasserversorgung - Hunger - Klimawandel -   Wälder - und Artensterben - Bodenverlust, die Erhaltung der Natur/der Mitwelt.
 
Sie ist somit der konsequente Ausdruck eines bewussten menschen-, tier- mitweltfreundlichen, friedfertigen, gewaltfreien und gerechten Lebensstils, der von Achtung vor dem Leben, Achtsamkeit und bedingungsloser Liebe geprägt ist.
 
Wer die Forderung einer ausbeutungsfreien Gesellschaft ehrlich zu Ende denkt und folgerichtig leben will, kommt an der veganen Ernährungs- und Lebenskultur nicht vorbei. Politiker, die für eine gerechte Welt eintreten, sollten ihren Blickwinkel auch für den Umgang mit den Tieren öffnen, wenn sie wirklich überzeugen wollen.
 
Es ist so logisch und einsehbar: Auf Kosten anderer Menschen zu leben, reich zu werden, sie auszubeuten, die Freiheit zu nehmen, ungerecht zu behandeln, ist ethisch nicht überzeugend  und darf keine Zukunft haben. Wir spüren es gerade alle in der aktuellen Finanz - und Wirtschaftskrise in dem Auseinderklaffen der Schere zwischen Arm und Reich, den weltweiten sozialen Unruhen, der Umweltkrise, wo wir erkennen, dass die jetzige Generation auf Kosten der kommenden lebt und wirtschaftet.
 
Immer offener wird daher die Richtigkeit des Wirtschafts- und Finanzsystem oft von überraschender Seite kritisch hinterfragt. Dieses kritische Hinterfragen, ja sogar ein Plädoyer kommt erfreulicherweise auch immer stärker bezüglich des Umgangs zwischen Mensch und Tier, speziell zum Tier - und Milchkonsum ins Gespräch.
 
Ethik in Wirtschaft und Gesellschaft ist die zentrale Herausforderung für die Menschheit. Manche sagen einfach auch "Anständig Wirtschaften" und treten für einen weltweiten Ethos in der Wirtschaft ein.
 
Auf Kosten der Tiere, hier direkt durch das Töten der Tiere, sich ohne Notwendigkeit,  sondern um eines fragwürdigen Genusses willen, der durch Gewohnheit, Prägung der umgebenden Kulturen und Menschen geformt wurde, zu ernähren,dabei noch die Umwelt zu zerstören und die Welternährung zu gefährden, zeugt noch von einem anderen, wirklich nicht zukunftsfähigen Bewusstsein. Insgesamt ist eine Verantwortungethik geboten, die stets das Wohl des Ganzen im Auge hat, die gleichzeitig erkennt, dass alles mit allem verbunden ist und sich damit wechselseitig beeinflusst.
 
Wie kann eine Landwirtschaft, die mit einer fragwürdigen Kultur des Leidens und des Tötens von Tieren sowie insgesamt eine Wirtschaft, die mit dem Verkauf, Handel und Verarbeitung von Tieren verbunden is, wirklich ethisch sein? Zum anständigen Wirtschaften gehört dementsprechend "anständig essen! 
 
Die VEL ist somit ein zentraler Bestandteil einer überzeugenden Um-welt-/ Lebens- und Tierschutz- sowie Friedensbewegung und einer menschenwür-digen, von Liebe und Gerechtigkeit getragenen Kultur. Wirklich gewaltfrei leben beinhaltet auch einen entsprechenden Umgang mit den Tieren.
 
Wir stehen vor, bzw. in einer sanften, friedlichen, tiefgreifenden Agrar-, Ernäh-rungs -und Energierevolution, inmitten eines großen Wandels in vielen Bereichen; nichtsdestoweniger sind wir damit auch inmiten eines wichtigen kulturellen und Bewusstseinswandel.
 
Mit dem Frieden zwischen Mensch und Tier geht es zugleich um den Frieden in der Welt. Selbst wenn alle Waffen schweigen würden und das tägliche millionenfache Töten von Tieren/ das unvorstellbare große Blutvergießen geht weiter, kann man nicht von einem wirklichen Frieden sprechen.
 
Der Kampf um die immer knapper werdenen Rohstoffe, Energien, Wasser, Nahrungsmittel wird durch das Weglassen der Tierzucht und des Tierkonsums, wissenschaftllich mehrfach nachgewiesen, nachhaltig entschärft, weil die Nahrungs-mittelproduktion allein über Pflanzen verbunden mit dem ökologischen Landbau wissenschaftlich nachgewiesen wesentlich effizienter ist.
 
Die herkömmliche, konventionelle  Landwirtschaft, erst recht mit Tierzucht, ist ein volkswirtschaftlicher, ökologischer Unsinn, auch Verschwendung menschlicher Energien. Es muß so schnell wie möglich aufhören, mit hohen Subventionen eine solche Landwirtschaft, insbesondere die Massentierhaltung aus Steuermitteln zu unterstützen! Die Tiermilchproduktion für Menschen vorwiegend Kuhmilch erfordert Schlachthöfe; an der weissen Milch klebt Blut. Tiermilch und Milchprodukte sind fraglos keine artgerechte Ernährung. Die Tiermilch gehört den Tieren. 
 
Die rein pflanzliche Ernährung ist somit ein unmittelbarer Beitrag zum Frieden in der Welt, ganz zu schweigen von der Reduzierung der Gewaltbereitschaft .   
 
Zur Erreichung des Friedens zwischen Mensch und Tier sowie der damit verbun-denen tierfreien,veganen Ernährungs- und Lebenskultur ist dementsprechend ein entschiedenes Engagement und Veranwortungsbewusstsein zu fördern, eine breit gefächerte Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben, die vom Kindesalter über alle Altersstufen hinweg, den Menschen überzeugende Alternativen und die wirklichen, oft unbequemen Zusammenhänge unmissverständlich, ehrlich  aufzeigt.
 
Parallel zum Ausstieg aus der Kernenergie ist ein stufenweise aufgebautes Austiegskonzept aus der Tierzucht und dem Fleisch- und Milchkonsum sowie ein  Ausstieg aus der Gentechnik zügig voranzubringen, zumal hierdurch die eingeleitete Energiewende aus leicht erkennbaren Gründen wesentlich leichter fällt.
 
Die vegane Denk- Lebens- und Ernährungsweise ist keine Religion, wie man ihr öfters unterstellt; sie ist aber eine klare werteorientierte Welt- und Lebens-anschauung, die aber die Achtung vor allem Leben, auch das der Tiere, die Menschen- und die Tierrechte und das Gebot des Nichttötensollens konsequent ernst nimmt.
Sie versteht sich als unverzichtbarer Teil einer entsprechend auf die Tiere erweiterten "Goldenen Regel", (Behandle jeden Menschen so, wie Du von ihm behandelt werden willst).
 
Jede Religion, die nicht auch den Schutz des tierischen Lebens und einen entsprechenden rücksichtvollen Lebensstil vermittelt, die keine echte Tierethik kennt, wird sich von jedem weiter, ganzheitlich denkenden Menschen indessen zu Recht fragen lassen müssen, wie überzeugend sie letztlich ist.
Religionen bauen im Wesentlichen auf Glaubenssätzen, Ideologienauf; der friedvolle, rücksichtsvolle Umgang mit den Tieren baut sich auf Fakten auf.
 
Es ist die Tatsache ins Auge zu fassen, dass es in der Philosophie, die doch das Streben nach Erkentnis postuliert, als Zumutung aufgefasst würde, sich mit dem zu befassen,  war wir täglich mit den Tieren tun. 
 
Allein die Tatsache, dass zu den höchsten kirchlichen, religiösen Feiertagen, die wie z.B. Weihnachten Friedensfeste sein sollen, in der Regel besonders viel Fleisch gegessen / besonders viele Tiere geschlachtet und gegessen werden, zeigt, wie groß die Widersprüchlichkeit und wie gering das Mitgefühl gegenüber den Tieren immer noch ist.
 
Ein bemerkenswerter Satz von dem bekannten Philosophen Bertrand Russel bezüglich der Irreführung der Menschen sei hier zitiert, der aber speziell auch im Umgang mit den Tieren zutrifft: Das täglich Füttern des Truthahns festigt im Trut-hahn ein Weltbild, das an Weihnachten plötzlich revidiert werden muß.
Das gilt für für alle "Nutztiere" und gejagte Wildtiere und nicht nur zu Weihnachten.
Denken wir darüber: Das Kind liebt das Tier, wenn wir es aber daran gewöhnen, dass das geliebte Tier als Kotelett oder Ähnliches auf dem Teller landet, zerstören wir die Liebe des Kindes.
 
Was passiert in dem Kind, wenn es sieht, bzw. mitbekommt, dass die Erwachsenen gegenüber dem Tier Gewalt anwenden und die Eltern das Kind oft zwingen, die toten geliebten Tiere genussvoll aufzuessen? Die Gewöhnung an Grausamkeiten und die Durchsetzung egoistischerr Interessen zum Nachteil Anderer, Menschen, Tiere, Mitwelt, ist das nicht die Wurzel allen Übels?
 
Verstärkt durch die immer größer  werdenden weltweiten Hungerkatastrophen wird die oft schon kritisierte und nachgewiesene menschenverachtende, in überaus hohem Maße Nahrungsmittel verschwendende Verfütterung von Lebensmitteln an Tiere (sogenannte "Veredelung"), die für den Menschen geeignet sind, über die Medien immer mehr unmittelbar sichtbar.
 
Millionen von Menschen  verhungern, bzw. hungern hierdurch zusätzlich, unab-hängig von einer insgesamt falschen Agrar - und Wirtschaftspolitik und verbes-serungsfähigen Anbaumethoden. Tierzucht, Fleischkonsum ist somit über das Töten von Tieren hinaus auch für das Sterben von Millionen Menschen jährlich mitverantwortlich.
Alle die hier aufgeführten Zusammenhänge sind keine Dogmen, das ist die bittere, unbequeme Wahrheit. Verdrängung ist das eine Problem, Gleichgültigkeit ist ein dem nahe liegendes Phänomen. Und dabei liegen bei ernsthaftem Willen, einem verantwortungsbewusstenHandeln durch jeden Einzelnen und einer Politik sowie Wirtschaft mit Vernunft und mit dem Herzen die "wunderbaren" Lösungen auf der Hand, ja quasi im Mund.
 
Die vegane Ernährungs - und Lebenskultur, der Frieden zwischen Mensch und Tier hat Zukunft, sie sichert die Zukunft - Fangen wir heute an, die Zukunft zu sichern! Aus Liebe und Verantwortung gegenüber den Menschen, den Tieren und der gesamten Natur.
 
So können wir mit unserer Ernährung, mit dem friedlichen Umgang mit den Tieren von einem Teil des Problems mühelos zum Teil der Lösung brennender Probleme werden.
Lasst uns handeln, denken wir beim Einkaufen nach, was wir kaufen, in die Töpfe, Pfannen legen und auf die Teller bringen und demonstrieren wirksam, ohne auf die Straße zu gehen, sind quasi ein Teil einer "Tellerrevolution", die nur Gewinner kennt. Wir sind der Wandel, sagen immer mehr Menschen.
 
Versuchen wir mehr und mehr in Harmonie mit der Natur, mit den Tieren zu leben und uns zu ernähren, erkennen wir angstfrei die zahlreichen Irrtümer, haben wir die Kraft, der Wahrheit ins Gesicht zu sehen und sind dankbar dafür, entsprechende Erkenntnisse gewonnen zu haben, die es weiterzugeben gilt.
 
Es ist für jeden Menschen ein wunderschöner beglückender Moment, wie bei einem überraschenden Weit-/Einblick in eine eindrucksvolle Landschaft, wenn man erkennt und spürt, wie wertvoll bereichernd es ist, in Einklang in Harmonie und Frieden mit den Tieren zu leben und der Irrtum beseitigt ist, dass Tiere keine "nachwachsende Rohstoffe" für den Menschen, sondern Freud und Schmerz fühlende Lebewesen sind, denen unser Mitgefühl gehört.   
 
Aufklärung in allen Bereichen, Information, Begleitung , Erfahrungsaustausch, Bei-spiele geben sind die Wege zu einer besseren tierfreundlicheren, menschlicheren Welt.
Frieden zwischen Mensch und Tier! Wenn nicht jetzt wann sonst?
Das ist die etwas andere, vegane Friedensbotschaft
 
Reiner Degen, 78333 Stockach, Stampfwiesen 6, 07771/914102 reiner.degen@gmx.de

Jesus war ein Freund der Tiere:

http://www.theologe.de/theologe7.htm


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