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Schnecken entdecken

Sie kommen fast überall vor, spielen für die Ökologie eine wichtige Rolle und faszinieren Groß und Klein: Schnecken gehören mit weltweit mehr als 100.000 Arten zu den erfolgreichsten Tiergruppen der Welt und haben es faustdick hinter den Fühlern. Sie zählen zu der Gattung der Weichtiere (Mollusken) und existierten schon vor mehr als 500 Millionen Jahre:

https://niedersachsen.nabu.de/tiere-und-pflanzen/sonstige-arten/schnecken/

 

Mit Schnecken leben

Schnecken sind bei GärtnerInnen nicht besonders beliebt. Dabei erfüllen auch sie im Garten eine Aufgabe.

Ehe Sie mit Gift und Hackebeil greifen, informieren Sie sich über Schnecken und arbeiten Sie an einer Koexistenz:

http://de.wikipedia.org/wiki/Schnecken

 

Mit Aromaölen Schnecken und Blattläuse vergrämen

Schnecken können den Spaß am Garten gründlich verderben.

Im Frühjahr ist das sorgsam angelegte Beet eines Morgens radikal abgefressen, die gerade aufgegangene Saat von Sommerblumen abrasiert. Lesen Sie hier, was gegen die Schneckenplage hilft und was Sie außerdem gegen Blattläuse tun können.

 

Dass Schnecken immer mehr überhand nehmen, hat viele Ursachen: Die milden Winter, das Fehlen von natürlichen Feinden wie Igel, Blindschleichen, Kröten und Hühnern, die ordentlichen Gärten, wo Schnecken nur noch in den Gemüsebeeten und Blumenrabatten Unterschlupf und Nahrung finden. Diese Ursachen kann man nicht kurzfristig ändern. Also muss man versuchen, die Schneckenplage auf

andere Weise in den Griff zu bekommen.

 

Oftmals werden chemische Köder, welche die Schnecken zwar sicher, aber leider auch langsam und qualvoll töten, gestreut, obwohl bekannt ist, dass diese Mittel auch das Bodenleben schädigen und Igel und Vögel töten können. Hausmittel von zerstoßenen Eierschalen bis zu Bierfallen werden zum Schutz der Pflanzen eingesetzt – mit unterschiedlichem und oft nur kurzfristigem Erfolg. Im Reformhaus erhalten Sie ein Duftöl, das die Schnecken von den Beeten und damit auch von den Pflanzen fernhält, sie aber nicht tötet, und das für andere Gartenbewohner und die Pflanzen absolut unschädlich ist. Es enthält unter anderem Auszüge aus Nelke,

Eukalyptus, Patschuli und Zitrus, also aus Pflanzen, welche die Schnecken meiden.

Schnecken haben einen sehr guten Riecher – sie „erschnuppern“ bis auf 100 Meter

Entfernung zum Beispiel Bierfallen. Ebenso gut riechen sie natürlich, was ihnen nicht behagt, und meiden diese Plätze. Und weil Schnecken vor allem dort fressen, wo sie auch „wohnen“, wirkt ein abschreckender Duft schnell und gründlich. Die rote Große Wegschnecke zum Beispiel wandert immer dorthin, wo sie hofft, Unterschlupf und Nahrung zu finden. Und das ist dort, wo es nach jungen, schwachen oder angewelkten Pflanzen duftet. Die braune Gartenwegschnecke dagegen ist sesshaft. Wo sie aus dem Ei geschlüpft ist, bleibt sie und legt dort auch ihre Eier ab – wenn es ihr behagt. Das Duftöl hat also zweierlei Wirkung: Es hindert wandernde Schnecken daran, die für sie schmackhaften Pflanzen zu finden und es vertreibt die sesshaften Schnecken, die dann auch keine Eier mehr in den Garten legen.

Die Anwendung des Duftöles ist einfach: Einen unglasierten Blumentopf aus Ton mit ca. 120 Tropfen des Öls beträufeln – bei Regen einen kleinen Teller auf den Topf legen, damit das Duftöl nicht ausgewaschen wird. Einmal die Woche 20-50 Tropfen nachträufeln. Diese Duftmarkierung reicht für zwei Meter Durchmesser.

Im Reformhaus gibt es außerdem hübsche Duftigel aus Keramik, die vor allem in der Nähe einer Terrasse oder im Blumenbeet dekorativ aussehen.

Auch gegen Blattläuse wurde ein Duftöl entwickelt. Es enthält vor allem Zimt und Lavendel – und duftet so gut, dass man auch Zimmerpflanzen damit behandeln kann. Das Öl ist mit einem Emulgator versetzt, damit es sich in Wasser leicht auflöst. Man gibt vier Teelöffel des Konzentrats in einen halben Liter Wasser, rührt kräftig um und sprüht diese Mischung an die Blattlaus-befallenen Pflanzen. Diese Prozedur wird drei Tage nacheinander wiederholt. Die Blattläuse werden durch das Öl nicht getötet, sondern vertrieben.

Vorbeugend kann man auch einen Teelöffel des Konzentrats in einen halben Liter Gießwasser geben – zum Beispiel für Pflanzen, die schon einmal von Blattläusen befallen waren, für Pflanzen, die man neu ins Haus bringt, für Pflanzen, die ohnehin anfällig für Blattläuse sind. Der Duft aus der Pflanzenerde verhindert, dass sich Blattläuse ansiedeln. Natürlich kann das Blattlaus-Konzentrat auch im Freien angewendet werden, im Gemüsegarten ebenso wie bei Balkon- und Kübelpflanzen.

 

Es gibt auch die Möglichkeit, zarte Pflänzchen, wie z.B. Zucchini oder Sonnenblumen, mit einem Kranz aus Katzenstreu aus Faserstoffen (z.B. CatsBest) zu umringen, welches von Schnecken nicht überwunden wird.

 

Es gibt auch genug Menschen, die sammeln die Schnecken ab und setzen sie weiter als 100 m wieder aus - natürlich mit einem Starterpaket aus verwelkten Blättern oder Blüten .....

 

Neben den Ölen gegen Blattläuse und Schnecken erhalten Sie übrigens auch

andere Öle, die gegen Mücken, Wespen, Zecken, Schnaken und Wühlmäuse

angewendet werden, in Ihrem Reformhaus.      

 


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