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Timmys Umwege

Timmy hat schon ein bewegtes Leben hinter sich:

Als er noch kein Jahr alt war, wurde er wegen einer angeblichen Tierhaarallergie im Tierheim Bochum entsorgt. Es wäre für den Hund und andere Beteiligten hilfreicher gewesen, wenn die Leute nicht gelogen hätten, sondern klipp und klar gesagt worden wäre, dass der Hund keine Kinder ertragen kann. Wahrscheinlich hat er sein Verhalten auch in dieser Abgabefamilie erworben.

Eine Familie – auch mit Kindern - holte ihn dort heraus und wollte ihm ein schönes Leben geben. Es stellte sich jedoch heraus, dass Timmy kinderlieb ist, aber die Hektik in einem Kinder-Haushalt nicht ertragen konnte. Der Stress war für ihn so groß, dass er in Bäume sprang und sich in ihnen verbiss. Die Familie betrieb einen großen Aufwand mit Hundeschulen, Heilpraktikern, Hunde-Therapeuten, Bachblütentherapie, Tierkommunikation und Beschäftigung mit Agility, um Timmy von seinem Tripp herunterzuholen. Aber es nutzte alles nicht, so dass sich die Familie entschloss, ihm ein anderes Zuhause zu suchen.

Sie schaltete die AGT ein und wir fanden für Timmy in Köln ein Zuhause bei einem Mann ohne Kinder. Leider erkrankte der Mann kurze Zeit später schwer und gab Timmy bei Bekannten in Pflege.

Und hier war er dann auch endgültig angekommen und durfte bleiben. Der Stadtwald ist in der Nähe, die Ausflüge ins Bergische sind obligatorisch. Timmy wird oftmals mit zur Arbeit mit kranken Menschen genommen, wo er von den Patienten herzlich willkommen ist.

 

Mittlerweile ist er 13 Jahre und ich habe ihn letztens besucht: Er ist ein agiler Senior, ausgeglichen, freundlich zu Fremden und seinem Frauchen und Herrchen ans Herz gewachsen. Er kommt überall mit und genießt die Urlaube an der See und in den Bergen.

Oftmals müssen Tiere lange warten, bis sie das ideale Zuhause gefunden haben.

Timmy hat es gefunden und wir sind Familie Schmidt dankbar dafür.

Denka aus Spanien, jetzt Flo

Im Dezember 2002 ist Flo bei uns eingezogen. Sie war damals geschätzt ein Jahr jung und ein Häufchen Elend. Sie kam aus Spanien und hatte ein verletztes Auge, das leider erblindet war.

Heute ist Flo bereits 13 Jahre alt und immer noch fit. Vorletztes Jahr mussten wir das verletzte Auge entfernen lassen, weil es sich verändert hatte, was für Flo aber keinen Unterschied macht, weil sie darauf ja eh nie gesehen hat. Abgesehen davon ist Flo noch nie ernsthaft erkrankt und bis heute für ihr Alter sehr agil. Sicher ist auch ihr bester Freund Flax (10 Jahre) dabei eine große Hilfe, den wir vor 6 Jahren, ebenfalls aus Spanien, dazu genommen haben. Die beiden passen wie gemacht füreinander und dürfen jetzt hoffentlich noch lange ihr gemeinsames Altwerden genießen.

Heute ist Flo bereits 13 Jahre alt und immer noch fit. Vorletztes Jahr mussten wir das verletzte Auge entfernen lassen, weil es sich verändert hatte, was für Flo aber keinen Unterschied macht, weil sie darauf ja eh nie gesehen hat. Abgesehen davon ist Flo noch nie ernsthaft erkrankt und bis heute für ihr Alter sehr agil. Sicher ist auch ihr bester Freund Flax (10 Jahre) dabei eine große Hilfe, den wir vor 6 Jahren, ebenfalls aus Spanien, dazu genommen haben. Die beiden passen wie gemacht füreinander und dürfen jetzt hoffentlich noch lange ihr gemeinsames Altwerden genießen.

Flo ist für uns eine ganz besondere Hündin, die uns oft vorkommt wie aus einer anderen Welt. So lieb und anhänglich sie ist, so sehr macht sie aber auch immer ihr eigenes Ding. Wenn ich sie beim Spaziergang rufe, zeigt sie mir oft, dass sie mich gehört hat, aber eben noch nicht fertig sei und deshalb noch nicht gleich käme. Sie läuft nicht weg, aber sie kommt, wann sie kommt. Sie ist auch nicht für Spielchen oder sonstiges Beschäftigungsideen zu haben. Und schon gar nicht wegen was Essbarem. Dafür ist sie zu ernsthaft. Wir wissen nicht, was sie in Spanien erlebt hat, aber eins steht fest: Sie mag vorbehaltlos alle Menschen und hat sowieso nie etwas Böses im Sinn hat. Darum konnte ich sie auch oft bei der Arbeit in der Hundephysiotherapie einsetzen. Jeder darf an ihr Massagen und alle anderen Methoden üben. Sie ist meine sehr wertvolle Assistentin im Gangwerk, eine Wegbegleiterin mit einer ganz großen Persönlichkeit, die fest in meinem Herzen verankert ist.

Lotta – Liebe auf vier Pfoten

Hallo, ich bin Odessa, aber mittlerweile heiße ich Lotta. Meine neue Familie hat mir diesen Namen gegeben.

Ich bin im Frühjahr 2010 zur AGT gekommen. Über meine Vergangenheit kann ich gar nicht viel sagen. Ich komme aus Rumänien und habe eine Zwischenstation in Bayern eingelegt, bevor ich nach Essen in die HAST gekommen bin. Aber wen interessiert auch schon die Vergangenheit.

Bei der AGT habe ich dann auch meine neue Familie kennen gelernt. Sie besteht aus meinem Frauchen, Herrchen und einem Miniherrchen von nun fast 4 Jahren. Soll ich euch mal was verraten, so eine Familie ist toll! Ich habe ein eigenes kuscheliges Körbchen, bekomme regelmäßig mein Fressen und was besonders wichtig ist: Gaaaaanz viele Streicheleinheiten. Was ich auch sehr gerne mag, ist schlafen. Das kann ich wie ein Weltmeister.

Insgesamt habe ich mich sehr schnell bei meiner Familie eingelebt. Wie könnte das auch anders sein, ich bin da wirklich sehr unkompliziert. Ich bin sehr ruhig, ordne mich gerne ein und bin sehr kinderlieb. Ok, manchmal habe ich einen Dickkopf, aber ein paar Macken hat doch jeder. Ein kleiner Wachhund bin ich auch. Sobald es an der Tür klingelt, belle ich ganz laut. Fremde Leute, die einfach so hier reinmaschieren, werden auch schon mal von mir angeknurrt. Da muss ich noch ein bisschen mit meiner Familie dran arbeiten. Aber: Einbrecher haben bei uns keine Chance.

Vor kurzem war ich zum ersten Mal im Urlaub. Ich war mit meiner Familie an der Nordsee. Das war toll! Da gibt es sogar einen extra Hundestrand, wo wir nach Herzenslust rumtollen dürfen.

Auch unsere Gassigänge mag ich sehr gerne, nur die Hunde, die uns da begegnen, werden von mir ordentlich verbellt. Aber ganz ehrlich, eigentlich bin ich gar nicht so, ich bin eigentlich ein Angsthase. Aber das muss ja nicht gleich jeder wissen.

Trotzdem habe ich aber auch ein paar Hundefreunde gefunden. Die sind alle total lieb und mit denen tolle ich gerne herum. Und das Beste ist, einige haben auch ein Minifrauchen, so hat mein Miniherrchen auch direkt immer jemanden zum Spielen da.

Die Hundeschule bei Nadine Magulski habe ich auch schon besucht. Das hat mir ganz besonders gut gefallen. Lange Spaziergänge in der Abendsonne und dann gab es auch noch immer so leckere Hundekekse. Dafür musste ich nur ein paar Kommandos befolgen, aber das ist mir gar nicht so schwer gefallen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie ihr sehen könnt, geht es mir wirklich gut. Und ich freue mich schon riesig auf den Winter mit viel Schnee.

Ich möchte mich aber noch bei den Mitarbeitern der AGT bedanken, die mich so gut betreut haben und mich in ein so tolles Zuhause vermittelt haben.

Chipie - aus der Tötung ins Paradies

Chipie hat sich sehr gut eingelebt und wir sind sehr froh, dass er bei uns ist. Anfangs hat er die Hundeschule als Streber absolviert, mittlerweile sind wir ein begeistertes Team beim Man-Trailing; denn er liebt es, eine Aufgabe zu haben und ist dann stets bemüht, alles richtig zu machen und zu gefallen. Chipie rennt gerne durch das hohe Gras (am besten mit vielen Hundekumpels), genauso wie sich im Schnee zu wälzen oder im See zu schwimmen. Auch das ausgiebige Sonnenbad wird nicht ausgelassen. Unsere Tochter hat ihm viele Tricks beigebracht, für ein Leckerchen scheint fast kein Kunststück zu schwer!  Als französischer "Charmeur" hat er sämtliche Hundedamen im Umkreis im Sturm erobert. Chipie ist natürlich am liebsten mit uns unterwegs (Spazierengehen, Suchspiele, Joggen, Auto, Fahrrad, Restaurant, usw.), aber er kann auch gut ein paar Stunden alleine zuhause sein, obwohl er eher gewöhnt ist, dass er uns begleitet oder jemand zu Hause ist. Es ist toll zu sehen, wie sehr er sich freuen kann (dann rast er kreisförmig im Affenzahn umher) und scheint einfach zufrieden und dankbar zu sein.
Chipie ist ein sehr sensibler Hund, der sich immer angenehm in unserem Rudel verhält.

Wir sind sehr, sehr glücklich, dass Chipie seinen Weg zu uns gefunden hat. Dass dies möglich war, dafür möchten wir der AGT nochmals von Herzen danken.

 

 

 

Chipie im franz. "Tierheim"

Bemerkung der AGT: Chipie holten aus einem französischen Tierheim, welches städtisch ist und wo bei Platzmangel getötet wird. Er hat aufgrund seines Verhaltens definitiv ein Zuhause gehabt und wurde dann entsorgt.

Teddy-Pedro: Zuhause im Glück in Aachen

Yippee  ich bin in Aachen angekommen!!  Nicht dass es mir bei meiner tollen Pflegefamilie nicht gefallen hätte, aber das hier ist nun mein Zuhause. Mit den beiden Katzen, die schon bei meinen Dosenöffnern leben, kann ich mich ganz gut arrangieren. Wer weiß, vielleicht werden wir ja irgendwann einmal auch Kumpels, man weiß ja nie.

 

Nach meiner Reise von Spanien nach Deutschland, meinen OP’s und der tollen Pflege in Leverkusen, hieß es im Juli, da kommt ein Ehepaar aus Aachen um mich anzuschauen. Die sind dann auch tatsächlich sonntags aufgetaucht und mit uns allen spazieren gegangen. Meine Pflegefamilie hat mit den beiden einen Besuch in Aachen verabredet, damit ich mir schon mal die Gegend anschauen kann (die wollten natürlich auch mal schauen, sind ja neugierig wo ich denn hinkommen soll – finde ich sehr fürsorglich). Irgendwie war das schon alles in Ordnung und die Zweibeiner haben vereinbart, dass ich Anfang August nach Aachen ziehen soll. 

 

Dann war es soweit. Ich musste in ein völlig fremdes Auto einsteigen (fand ich nicht so prickelnd)  – aber was tut man nicht alles als überaus freundlicher, liebenswerter Hund und ab ging es auf die Autobahn. In Aachen angekommen, habe ich mir nach dem Stress erst einmal die Wohnung angeschaut und mir ein gemütliches Plätzchen gesucht. 

 

Hier gibt es tolle Spazierwege, Felder, Wiesen und Wälder. Die vierbeinigen Kumpels und meine beiden Dosenöffner sind in Ordnung – man kann sich hier so richtig wohlfühlen. Hier möchte ich bleiben. Vielen Dank an alle, die mit die Chance gegeben haben, bis hierhin zu kommen!

 

 

 

Dallas-Sammy: das i-Tüpfelchen in unserem kleinen Paradies

Ich habe lange nach einem Hund gesucht, der in unser Leben „passen“ würde: aus dem Tierschutz sollte er sein, er dürfe ruhig eine Macke haben (z.B. alt oder krank oder ängstlich oder oder….), nur eine Hauptbedingung sollte er erfüllen: Er durfte keinen Jagdinstinkt haben, sodass er nicht direkt unsere 6 Kaninchen zum Frühstück verspeisen sollte. Außerdem sollte er nicht zu klein (ich hasse „Frühstückchen“), nicht zu groß (unsere lieben Nachbarn, die „Ersatz-Gassigänger“, eingeplant für täglich einen Spaziergang, sollte er nicht direkt umwerfen, da sie schon etwas älter sind) sein und auch allein zuhause bleiben können.

 

So habe ich recht lange im Internet nach dem passenden Hund gesucht und schließlich Dallas von der AG Tiere gefunden. Die Vermittlung verlief in einer ganz lieben und offenen Atmosphäre, in Birgit Kuhn und Anja Burmann von der AG Tiere haben wir irgendwie Gleichgesinnte gefunden. Vielen Dank auch noch einmal von dieser Stelle für diese schöne Erfahrung!

 

 

 

Dallas war seeeehr ängstlich (Zitat: „eine krasse Nummer“), aber das war auch schon seine einzige „Macke“. Anfang Januar 2011 zog er bei uns ein, akzeptierte direkt seine „Vorgesetzten“ (die Kaninchen, v.a. unseren Senior, inzwischen 11 ½, siehe Photo), aber auch die Kaninchen akzeptierten den Hund und rannten zumindest teilweise nicht völlig in Panik davon. Es dauert eine Weile bis Dallas, jetzt umbenamst in Sammy, draußen nicht mehr panisch vor meinem Mann davonrannte, er hatte ja von Anfang an viel mehr Angst vor Männern als vor Frauen wie viele Hunde aus dem Tierschutz. Auch machten ihm laute Geräusche ordentlich Angst. Nach und nach haben wir vieles „gemeinsam“ entdeckt, z.B. Auto fahren, Urlaub machen, Strand, Dünen und Meer, freundliche Hunde, dass Geräusche (zumindest wenn man sie kennt) nicht weh tun, offene Treppen laufen, einige Kommandos, ohne Leine im Wald wie verrückt rennen, eine Tierärztin, Antibiotika, Türen öffnen usw. Er geht freundlich auf jeden Hund zu, nur eine Hündin mag er gar nicht, die hat ihn einmal gebissen. Damals habe ich der Hündin ordentlich in den Allerwertesten getreten. Die Folge ist nun, dass er sich mit mir „hinten dran“ bei den Begegnungen mit dieser Hündin als „Bestie“ präsentiert….nun denn, auch das zeugt davon, dass er deutlich mehr Selbstbewusstsein in dem letzten halben Jahr bekommen hat.

Einen ganz besonderen Freund hat er, den er heiß und innig liebt (oder doch eher die Leckerchen von dessen Frauchen?): einen älteren Golden Retriever, so dass er im Urlaub diese Sorte Hund besonders freudig begrüßt. Mit unseren freilaufenden Kaninchen im Garten gibt es auch keine Probleme, er ignoriert sie einfach, wobei er aber im Wald gerne Kaninchen oder Rehen kurz nachläuft.

 

Insgesamt ist Sammy deutlich selbstbewusster geworden, manchmal (z.B. bei Spaziergängen im Wald) denkt man, er sei ein „normaler“ Hund ohne Ängste, auch Männer machen ihm kaum noch Angst. Geblieben ist noch die Angst vor unbekannten Geräuschen, auch durch unseren Wintergarten mag er nur schnell durchflitzen, da das Metallgestell in der Wärme ab und zu mal knackt. Er wird sicher noch einige Ängste ablegen, aber letztendlich ist uns das völlig egal…wir lieben ihn eben so wie er ist, Hauptsache er hat auch Vertrauen zu meinem Mann gefunden und siehe da: seit ein paar Wochen setzt und legt er sich sogar im Garten, wo er eine große Fläche „zum Entkommen“ hat, an dessen Füße.

 

Wir haben einen tollen liebenswerten Hund bekommen! Danke dafür, auch der Pflegestelle Familie Witte!

 

Anja Tündermann

 

Anmerkung der AGT:

Wir hatten nur noch wenig Hoffnung, Dallas in ein schönes Zuhause zu vermitteln. Da immer wieder alle Interessenten aufgrund seiner Ängstlichkeit abgesprungen sind , dachten wir, dass er in der Pflegestelle bleiben muss (vielen Dank auch an die Eheleute Witte für ihre Geduld). Für Dallas war es wie ein 6er im Lotto und wir sind Fr. Dr. Tündermann als Hundeanfängerin sehr dankbar, dass sie sich nicht hat abschrecken lassen. Auch Herrn Dr. Galm sind wir sehr dankbar, dass er Dallas alle Zeit der Welt lässt, um auch seine Ängste Männern gegenüber abzubauen.

Unser Olex(a)chen

Vor gut einem Jahr kam ich aus Griechenland nach Deutschland und stand zur Vermittlung. Dank meines unwiderstehlichen Charmes, den ich als eine x-kurzbeinige-Dackel-Goldi-Sonstwas-Hündin besitze, konnte ich ganz schnell eine Familie aus Essen für mich begeistern. Diese war auf der Suche nach einem Hund und wie es das Schicksal so wollte, kamen sie mich dann eines Tages auf meiner damaligen Pflegestelle besuchen. So sonderlich begeistert war ich nicht von diesen fremden Gestalten, ich bin halt ein scheues„Rehlein“; aber trotz Allem war es wohl Liebe auf den ersten Blick. Kurze Zeit später zog ich in Essen-Borbeck in das Haus meiner neuen Familie ein.

 

Dass ich mitten im Ruhrgebiet landete, hätte ich mir auch nicht träumen lassen, aber die Wohnqualität ist hier wirklich hervorragend. Generell muss ich zugeben, dass ich mit meiner neuen Familie ein gutes Los gezogen habe.

 

Zwar gab es in diesem einen Jahr, in dem ich nun in meinem neuen Zuhause bin, Höhen und Tiefen, viel Erziehungsarbeit, Nerven und Konsequenz, doch inzwischen sind meine Menschen und ich ein eingespieltes Team. Wir haben viel von- und übereinander gelernt und mittlerweile läuft das Alltagsleben in völlig geordneten Bahnen ab.

 

Unser besonderer Dank gilt Frau Becker für die reibungslose Vermittlung und Familie Berwanger, die uns das nette Kennenlernen von Olexa ermöglicht hat.

 

Essen, im April 2011: Familie Simon mit Olexa.

Zorba - Leni bezirzt nun Hugo & Co. in Leverkusen

Nun lebe ich schon seit einem Jahr in Leverkusen-Hitdorf am Rhein und es ist Zeit, mich einmal zu melden:

 

Mein Frauchen erzählt immer wieder, dass es bei ihr Liebe auf den ersten Blick gewesen sei: Meine „Wackelohren“ beim Rennen und meine sanften Augen hatten es ihr angetan, als Fr. Jorns, die liebe Pflegemutter, bei der ich einige Wochen war, mit mir an einem frühen Morgen Gassi ging. Mein Frauchen war mit ihrem Westie Hugo unterwegs und blieb wie angewurzelt stehen, als ich auf sie zulief. Ich mochte diese Frau und den Rüden direkt leiden und Hugo war wohl auch nicht abgeneigt, mit mir zusammen am Rhein Gassi zu gehen. Also zog ich am 1. Mai 2010 in mein neues Heim ein.

 

Ich musste mich daran gewöhnen, NICHT mehr auf den Tisch zu springen, um eingepackte Ostereier oder Zucker aus Dose zu „mopsen“ und auch sonst wurden plötzlich Regeln für mich aufgestellt. Aber ich bin lernfähig und –wie man sagt- habe ich kaum noch Macken. Mit meinem lieben Wesen bezirze ich alle Nachbarn und jeden Besuch.

 

Dass ich Hugos Spielsachen nun als meine erachte, wird von allen Familienmitgliedern akzeptiert. Ich liebe die Spaziergänge über die Felder (endlich ohne Leine kann ich meinem Schnüffel- und Laufinstinkt nachgehen), freue mich, wenn ich meine Hundefreunde treffe und wir zusammen spielen können (mein Kumpel Hugo ist schon etwas älter und mag nicht mehr toben), aber am besten sind die Abendstunden, wenn mein Herrchen nach Hause kommt. Zuerst wird getobt und dann endlich so richtig geschmust.

 

Mein Herrchen sitzt im Rollstuhl, deshalb bewegen sich seine Beine nicht, wenn ich mich auf ihnen so richtig einkuschel ... besser als mein Körbchen, so mit Menschenkontakt zu schlafen.

 

Rundherum geht es mir und meinen Menschen super gut und wir alle freuen uns jeden Tag, dass wir uns gefunden haben.

 

Ich grüße Euch ganz herzlich

 

Leni

(und Dagmar Angele)   

 

Corvin

AGT-Bericht:

 

Corvin kam im Alter von ca. 2 Jahren zu uns aus der Smeura/Rumänien, dem größten Tierheim der Welt.Er war ein sehr misstrauischer Hund und wir konnten uns ansatzweise vorstellen, was Menschen mit ihm veranstaltet haben müssen, damit er sich so verhielt.

Auch sein Verhältnis zu seinen Artgenossen war bedenklich schlecht. Wir hatten schon Sorge, ob sich überhaupt jemand findet, der ihn nimmt.

 

Und dann kam Familie Wessel aus Haan und verliebte sich in Corvin.

 

Mit Hilfe unserer Hundetrainerin Dagmar Klingen und mit viel Liebe und Geduld gelang es Familie Wessel, Corvins Vertrauen zu gewinnen. Familie Wessel hat unschätzbare Dienste geleistet. Danke dafür.

 

 

 

 

Bericht Familie Wessel:

 

Hallo zusammen,

ich bin´s Corvin; ich wollte mich mal melden. Ich wohne jetzt mittlerweile 1 1/2 Jahre bei meiner neuen Familie in Haan.  Dort habe ich es sehr gut angetroffen. Mein Frauchen und Herrchen sind mit mir nach Holland an die Nordsee gefahren; ich konnte mich gar nicht mehr einkriegen vor Wonne.

 

Da gibt es viel Sand, da kann man sich richtig austoben; allerdings schmeckt das Wasser nicht, da habe ich mich ganz schön geschüttelt, als ich es mal probiert habe. Das Schönste war, als ich in der zweiten Woche sogar ohne Leine am Strand laufen durfte.

 

Ich vertrage mich mittlerweile mit fremden Hunden, höre nicht nur gut auf mein Frauchen und Herrchen, sondern liebe sie von ganzem Herzen.

 

Mein Revier ist das Haaner Bachtal, ein richtiges kleines Paradies für Menschen und Hunde.

 

Ich möchte mich hier mal bei meinen Rettern bedanken, die mich aus Rumänien rausgeholt haben und bei den Betreuern, die es ermöglicht haben, dass ich heute bei meiner neuen Familie in Haan wohnen darf. Hier habe ich ein schönes und ruhiges Hundeleben. Vielen Dank!

Margoscha - Aus Rumänien ins Kinder-Paradies

Zuerst möchte ich mich erstmal vorstellen, ich bin die Mischlingsdame Margoscha. Vor drei Jahren durfte ich das große Glück erfahren, zu meinem Frauchen nach Grevenbroich zu ziehen. Sie hat ein tolles großes Haus mit einem herrlichen Garten. Schnell habe ich mich in meine neue Umgebung eingelebt, alles gestaltete sich auch ganz einfach und unkompliziert. In der Nähe befindet sich ein toller Wald, wo die Erft fließt. Indem kann man wunderbar schwimmen. Ganz toll, was will man als Vierbeiner noch mehr?

 

Vor einem Jahr hat sich dann mein Leben noch einmal verändert – juhu: Die Tochter meines Frauchens kam wieder zurück ins Haus gezogen. Aber nicht nur sie, sondern auch die damals 8 Monate alte Nele. So ein süßes kleines Baby. Das war für mich was ganz Neues und richtig spannend. Seitdem bin ich der beste Begleiter, den man sich vorstellen kann! Ich mache sogar die Mama auf Neles Weinen aufmerksam, wenn sie staubsaugt und sie deswegen die Kleine nicht hören kann! Da war sie mächtig stolz auf mich!!!! Inzwischen ist der kleine Wirbelwind über 2 Jahre jung und hat ganz schön flinke Füsschen bekommen. Am liebsten mag sie mir das Geschirr anziehen und die Leine holen, und ich weiß dann, dass es ab zum Spazierengehen geht! Ich passe dann auch immer auf, dass ich nicht zu schnell werde. Das wir Zwei ein Herz und eine Seele geworden sind, war ja klar! Nele sucht und bringt mir auch die besten Stöckchen und in der Küche weiß sie genau, wo sich die Leckerchen befinden. Ganz schön praktisch, sagich euch! Na gut, manchmal  pufft sie mich ein bisschen feste oder ziehtmal am Ohr, aber das ignoriere ich geduldig, sie ist ja noch so klein. Außerdem passen da die Erwachsenen auch sehr auf, dass nichts Schlimmes passiert.

 

Wenn es mir zuviel wird, dann gehe in mein Körbchen oder auf meine Decke auf der Couch. Das sind meine Bereiche, da darf die Maus nicht hin und ich habe meine Ruhe. Das klappt ganz prima! Mir geht es echt königlich, die Spaziergänge sind seitdem ausgefüllter und beim Essen fällt auch mal extra was für mich auf die Erde....lecker Leberwurstbrot!

 

Manchmal fahren Nele und ihre Mama auch mal weg und dann vermisse ich die Zwei sehr. Dann lege ich mich vor das Kinderzimmer und warte auf ihre Rückkehr.....das ist immer eine Freude! Nele ist dann immer ganz genauso aufgeregt wie ich. Ich werde dann ausführlich gestreichelt und beschmust. Am liebsten würde sie mich hochnehmen und drücken, wenn siedas könnte!

 

Ich möchte das alles nicht mehr missen, in diesem Familientrubel fühle ich mich am wohlsten!

Eure Margoscha

 

Nachwort:

Für mich als Mutter war und ist es immer noch wichtig, dass mein Kind unkompliziert und sozialisiert aufwächst. Ich finde, mit einem Tier im Haushalt klappt das am Besten. Kinder lernen schnell, sie gucken sich das Verhalten der Familienmitglieder ganz genau ab. Nele lernt so unbewusst was es heißt, Verantwortung gegenüber jemanden zu entwickeln.So weiß sie genau, was es heißt zu füttern, zu bürsten, zu streicheln und zu spielen. Sie kennt auch ihre Grenzen, was erlaubt ist und was nicht. Für mich ist dieses frühe Umgehen mit einem Tier sehr wichtig und es ist ein positiver Entwicklungsprozess. Ich kann dies nur empfehlen! Unsere Margoscha ist ein vollständiges Familienmitglied und Nele ist als Baby mit ihr groß geworden. Es ist sehr schön zu sehen, welch feste Bindung Hund und Kind eingegangen sind.

Iris Vogelreuter

 

Cami - Elli hat ihre Familie gefunden

Hallo liebes AGT-Team,

 

endlich habe ich es mal geschafft, Euch zu schreiben, dass es Cami und uns richtig gut geht. Cami heißt nun aber Elli, da unsere Kinder den Namen schöner fanden und es hat  genau einen Tag gedauert, da hat sie schon auf ihren neuen Namen gehört. Elli ist ein super Familienhund.

 

Wenn die Kinder aus der Schule kommen, ist sie kaum zu bremsen. Sie schmust super gerne und und hört schon gut (besser geht immer, aber erstens riechen die Kaninchen so gut und zweitens ist sie erst seit August bei uns). Die Kaninchen im Garten findet sie einfach nur spannend.

 

Mittlerweile können wir Elli gut ohne Leine laufen lassen und nach einem schönen Spaziergang liegt sie am  liebsten vor unserem Kamin oder aber auf der Couch ( jaja wir wissen das sollte sie nicht unbedingt, aber sie kuschelt doch so gerne :-)). Elli bleibt auch super alleine zu Hause und fährt auch gerne im Auto mit. Zwischenzeitlich hat sie eine Menge Freunde gefunden, seien es die Vierbeiner oder aber auch die Zweibeiner.

 

Elli war die richtige Entscheidung und wir glauben, wir haben uns gesucht und gefunden. Wir freuen uns alle auf die kommende Zeit mit ihr und möchten uns auch hiermit nochmal bei Frau Birgit Kuhn für die Vermittlung und die wertvollen Tipps  bedanken.

 

Wir wünschen Ihnen allen , damit sind auch die Tiere gemeint, eine schöne Weihnachtszeit und hoffen von ganzem Herzen, dass noch viele Tiere ein tolles Zuhause finden werden.

 

Liebe Grüße

 

Michael, Sandra, Lara und Noah Sauerland

Vincente-Elvis - mein vernünftiger Schatz

Trotz jahrelanger Erfahrung als Gassi-Geherin hatte ich immer ein wenig Bedenken, mir einen eigenen Hund anzuschaffen. Ich liebe Hunde, aber ich sah auch die Verantwortung, die mit solch einem Schritt einhergeht. Darüber hinaus war es wichtig, dass der Hund alleine bleiben konnte, wenn ich mal nicht zu Hause bin. Im November 2008 machte ich dann einen ersten Schritt, indem ich Vincente als Pflegehund bei mir aufnahm. Nach einigen Tagen war ich mir jedoch schon sicher, dass ich Vincente ein dauerhaftes Zuhause geben möchte

 

Er blieb sofort ohne Probleme stundenweise alleine in der Wohnung, war stubenrein, schmusig und einfach nur ein richtig vernünftiger kleiner Schatz. Vincente hat eine ganz besondere Art und Weise, wie er auf Menschen wirkt. Bei fast jedem Spaziergang lächeln ihn die Leute auf der Straße an und man hört sie manchmal leise flüstern: "Mensch, sieh einmal den Kleinen da drüben, ist der nicht süß." Ja, genau das habe ich auch gedacht, als ich Vincente das erste Mal gesehen und erlebt habe.

 

Vincente heißt jetzt Elvis und ist mein Ein und Alles. Ich bin sehr dankbar, dass Martina Schäfer ihn aus Spanien mitgebracht hat. So habe ich nun die Möglichkeit, Elvis ein neues Zuhause zu geben und er bereichert mit seiner liebenswürdigen Art mein Leben.

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

Inge Rosenich

 

Akita hat ihren Weg von Rumänien über Essen nach Köln gefunden

10 Jahre ohne Hund sollten genug sein. Leon (12) und Joscha (9) waren nun alt genug, so dass wir wieder ein Fellgesicht bei uns aufnehmen wollten.

Die Suche nach einem neuen Hausgenossen begann gleich im Januar 2010, nach unseren Ski-Ferien. Wir hatten ganz schön viele Ansprüche: Hündin, kein Welpe, kinderlieb, souverän, hundeverträglich, gelassen, ableinbar, nicht hyperaktiv und möglichst ein nordischer Hund sollte  es sein. Thomas (49) fand Akita auf der Webseite der AGT. Die Beschreibung passte zu unseren Vorstellungen und wir wollten sie kennen lernen.

 

Wir waren sehr neugierig und so fand das erste Treffen noch im Januar bei uns in Köln statt. Frau Püttmann von der AGT, Akita und ich (44) machten einen Spaziergang im Schnee. Ich war sofort verliebt in die sanfte und verschmuste Hundedame.

 

Nach dem Spaziergang inspizierte Akita bei uns zu Hause ganz vorsichtig und unauffällig das Haus, während wir Frauen uns im Wohnzimmer unterhielten. Sogar den Klodeckel im Bad hat sie mit der Nase angehoben, wie wir anhand der Geräusche amüsiert verfolgen konnten. Aber die Rennmaus im Kinderzimmer wurde offenbar nicht weiter beachtet, Küche und Wohnzimmer dagegen genau betrachtet. Dann wälzte sich Akita genüsslich und grunzend auf unserem Wohnzimmerteppich mit einer Wonne, die einem das Herz erwärmte. Sie wollte gar nicht mehr weg, als Frau Püttmann mit ihr wieder los musste.

 

 

Gleich am nächsten Wochenende sind wir dann alle vier nach Essen gefahren zur AGT, damit auch der Rest der Familie Akita kennen lernen konnte. Das war spannend für alle Beteiligten. Bei strömendem Regen sind wir mit Akita ausgiebig spazieren gegangen. Ohne zu zögern und ganz selbstverständlich ging sie mit uns und freute sich, dass die Kinder mit ihr rannten und tobten.

 

Eigentlich waren wir uns einig, doch eine Nacht wollte Thomas noch über die Entscheidung schlafen; denn schließlich ging es darum ein neues Mitglied im Familienverband  oder im Rudel aufzunehmen. Zudem hatte Akita, die  aus einem riesigen Tierheim aus Rumänien kam, offenbar mal einen schweren Unfall  der in Rumänien auch operiert worden ist. Sie hatte sich das Becken mehrfach  gebrochen und das linke Hüftgelenk sitzt seither etwas schief in der Pfanne. Sie ist aber schmerzfrei. Dennoch soll sie nicht zuviel rennen, springen und toben. Wir waren uns etwas unsicher, was dadurch möglicherweise auf sie und damit auch auf uns noch zukommen könnte …

 

Aber wir haben uns zum Glück für Akita entschieden! Schon eine Woche später ist sie bei uns eingezogen. Sie hat ein gepolstertes Bettchen bekommen und muss keine Treppen steigen. Sehr schnell hat sie sich  eingewöhnt und schon nach kurzer Zeit konnten wir sie ohne Leine laufen lassen. Naja, typisch nordischer Hundecharakter ist sie schon immer mal wieder ein Sturkopf, der erst mal überlegen muss oder überzeugt werden will,  bevor sie Herrchen oder Frauchens Ruf folgt. Neue Hundefreunde hat sie hier auch schon gefunden. Mit Ben und Emma tollt sie am liebsten über die nahe gelegenen Rheinwiesen  und wenn einer der beiden in der Nähe ist, gibt’s kein Halten mehr. Manchmal dürfen die drei auch zusammen im Garten sein – unter Aufsicht, allerdings nur, denn sonst sieht es nachher aus, wie nach einem Wirbelsturm…

 

Akita ist eine total tolle, feinfühlige, liebe, intelligente  und neugierige Familienhündin. Manchmal bin ich fast neidisch, wenn sie meine Jungs so überschwänglich begrüßt, als wären sie ewig weg gewesen. Dabei jault und heult sie wie ein Wolf, erzählt Hundegeschichten und schmeißt sich auf den Rücken, um am Bauch gekrault zu werden.

 

Bei  sommerlichem Wetter nimmt sie auch gerne ihr tägliches Bad in den ruhigen Rheinbuchten. Nur auf das Autofahren würde sie gerne verzichten, auch wenn sie schon nicht mehr so viel Stress hat wie anfangs und sich in ihrer Box in der Zwischenzeit auch hinlegt und nicht mehr die ganze Zeit vor Aufregung hechelt. Und dass unser Sofa für Akita tabu ist, akzeptiert sie nur in unserer Gegenwart. Nachts legen wir einen Wäscheständer darauf, sonst nutzt sie die Gelegenheit. Unser Sofa hat aber eine Hundehaarallergie…

 

Trotz dieser neuen „Wohnkultur“ sind wir glücklich, dass wir Akita gefunden haben und dass sie bei uns gelandet ist. Und auch Akita macht einen ausgesprochen glücklichen Eindruck in ihrem neuen Rudel.

 

Wir alle hoffen, dass sie noch viele schöne Hundejahre mit uns zusammen verbringen kann.

 

Petra Roith, Köln

 

Lolly - intelligente Schmusebacke

Liebe Fans,

Frau Klingen, meine "Trainerin" (nicht für Fußball..wobei, wäre ja mal  eine Idee) hat Frauchen ja schon öfters gebeten, meine Story auf der  Website zu veröffentlichen, aber nein, sie hat ja nie Zeit. Ständig  muss sie mit mir Gassie gehen oder Fußball Spielen, oder schmusen, und   ach ja Fressen hinstellen, ganz wichtig. Und immer ist sie am  telefonieren, oder an ihrem Rechner am arbeiten oder is einfach weg?   Wenn sie dann da ist sagt sie immer "gleich Lolly", oh das kann ich  wirklich nicht mehr hören.

 

 Also hab ich mich jetzt hingesetzt und schreib euch ein paar Grüße! Vor allem an alle die, die mich vermissen, und die mich in den letzten  Jahren so liebevoll versorgt haben. Viele liebe Grüße an alle Pfleger,  Gassigänger und an Frau Schön, meine Betreuerin.

 

 Also, wenn ich das vorher gewusst hätte, dass es mir hier so gut gehen wird, hätte ich mich bei meinem ersten gemeinsamen Gassie nicht so angestellt, und alles attackiert, was sich mir nähert. Frau Kuhn hatte  ihre liebe Not mit mir, Frauchen und Herrchen waren zwar irritiert,  haben sich aber nicht dadurch beeindrucken lassen.

 

 Hier gibt es einen großen, zum Teil eingezäunten Garten, was Frauchen auch schon ein paarmal in unangenehme Situationen brachte, weil ich  dann doch gerne auch außerhalb des Grundstückes verteidige, nein ich  beiße nicht, aber attackieren wird ja wohl noch erlaubt sein. Jetzt nach 4 Monaten, sind sie doch nachhaltig von meinen Attacken beeindruckt, das ist mir gelungen. Mein Frauchen hat einiges an  Blessuren einstecken müssen, auch ein Osteopath musste mal ran. Ein paarmal hat sie auch geweint und gesagt, dass sie das nicht   schafft, aber nach einer kurzen Zeit hat sie sich berappelt und zu mir

gesagt, sie wäre mindestens so hart im nehmen, wie ich. Auch sie hätte  schon viel einstecken müssen und Angst hätte sie auch, daher angeblich  meine Attacken, also durch meine Angst...

 

Soooo, jetzt übernehme ich mal den Stift, äh die Tastatur, Lolly tapst  doch zu viel darauf herum. So gerne, wie auf meinen Nerven ; ))) Was ist nicht alles passiert in den letzten 4 Monaten. Ein Goldstück ist sie zu Hause, aber draußen braucht's stählerne  Nerven. Aber in guten wie in schlechten Zeiten, dass hab ich mir  geschworen, wenn es ganz dicke mit ihr kommt. Aber es geht ihr so gut, hier, sogar das letzte Medikament konnte ich absetzen, sie braucht es  nicht mehr. Und das wird auch so bleiben

Anfängerhund war gesucht, von mir. Dzudza fiel mir auf bei "Tiere  suchen ein Zuhause", aber von Ihr wurde mir abgeraten, ich solle doch  mal vorbeikommen es gäbe doch auch noch andere Hunde. Lolly stand  plötzlich vor uns, schmusig wie sie ist. Mein Mann war gleich Feuer  und Flamme, ich nicht! Es ist Liebe auf den zweiten Blick, und es war Mitleid und ihre so traurige Geschichte, und das so große Verständnis von Frau Schön, Frau Kuhn und Frau Klingen, die mir Mut machten, Lolly aufzunehmen. Denn alle sind nie belehrend, immer ermutigend und  positiv. Schön, dass es solche Menschen gibt. Aber das Lolly immer mehr Fell auf dem Rücken bekommt, war so nicht abgesprochen !!! ; ))))))))) und das mit dem Jagdtrieb...na ja....

 

Geduld ist ein bitterer Samen, nur die Früchte schmecken gut. Was für  ein Sprichwort, ab und zu kann ich schon eine kleine süße Frucht  ernten, bei Lolly.

Denn Geduld ist wohl das wichtigste in so einem Fall, und dass sie  nie!!! etwas tut, um mich, uns zu ärgern. Ich kann nix dafür, dass sie  so ist, aber sie kann auch nix dafür.

 

Wir haben es bis heute keine Sekunde bereut, Lolly aufgenommen zu  haben. Sie ist ein Racker, und ein echter Besen an der Leine, eine  Herausforderung, grade für mich als ängstlicher Mensch, vor allem wenn  freilaufende Hunde auf uns zwei Angsthasen zu kommen. Stop! Nicht  immer ist Souveränität alles, sicherlich besser, aber es geht, und es  ist für Lolly eine Chance. Und wir beide werden jeden Tag ein  Stückchen souveräner. Es ist kräftezehrend, und die Auftragslage in meinem Büro ist gleich null, das Konto weit darunter....das zeigt wie intensiv die letzten 4 Monate mit Lolly waren. wie intensiv ein  Problemhund ist.

 

ABER: Endlich hat Ihre Odyssee ein Ende gefunden.  Es lohnt sich, für  Lolly, für mich und für meinen Mann. Es liegt noch ein weiter Weg vor  uns, aber wir haben Zeit, und wenn es ihr ganzes Hundeleben dauern  wird, diesen Schatz geben wir nicht mehr her.

 

Herzlichst die Dagmar Neue und die Lollly auch, sie mault gerade im Hintergrund, daß ich mal wieder "dominater" bin und die Geschichte zu  Ende schreibe, aber so soll es sein. Sie soll auf mich hören, das tut  sie! Aber wenn sie lieber links rum Gassie gehen will, statt rechts rum na dann, is mir doch egal, is ja schließlich ihr Gassie (damit geht es ganz gut bei diesem liebenswerten Dickkopf).                         Pfote drauf.....

 

Amina - bezauberndes Shih-Tzu-Mix Mädchen

Amina  kam mit 8 Monaten gemeinsam mit ihrem Bruder Quenty als Abgabehund in die AGT–Hundeauffangstation in Essen. Die Beiden waren bereits ein „Unfall“ und der Besitzer durfte nur einen Hund halten; er entschied sich für die Mutter, bei der wir auf Kastration bestanden.   

                                     

Amina lebte einige Zeit als Pflegehund bei mir und meinem eigenem (AGT-)Hund Morton in Essen. Eines Tages bekam Amina ein dickes Gesäuge, wir vermuteten eine Scheinschwangerschaft und machten für den 22.03.2010 vorsorglich einen Termin beim AGT-Vereinstierarzt. Doch die Scheinschwangerschaft entpuppte sich als reale Schwangerschaft. Der vorige Besitzer hatte also schon wieder nicht aufgepasst. Wie blöd muss man eigentlich sein?

 

Wir waren froh, dass Amina nur zwei Kinder zur Welt brachte: Die schwarze Darjeeling und den weißen-schwarzen Davidoff. Leider schaffte es Davidoff nicht, er ging am 18.04.2010 im Alter von nur knapp 4 Wochen über die Regenbogenbrücke.  

 

Da Amina wegen der Kinderaufzucht lange bei mir in Pflege war, bat ich die AGT, mir Amina zu vermitteln, zumal sich Morton und Amina prima verstehen.

Da die AGT einverstanden war, sind wir jetzt zu Dritt und ziemlich glücklich miteinander.

 

Ich möchte mich herzlich bei der AGT und vor allem bei deren Hundepfleger Herrn Dilthey bedanken, der während der kritischen Zeit Tag und Nacht für uns da war.

 

Liebe Grüße, Barbara Kreutzer mit Amina und Morton

Silverado-Ruh - oder Liebe auf den ersten Blick

Wir wollten schon fast die Suche aufgeben. Und da war er !!!

Ein Prachthund, relaxt und wie für uns gebacken!!!

Es war Liebe auf den ersten Blick.

Lange haben wir überlegt, ob es ein Hund oder Katze sein sollte. Meine Tochter  liebt Katzen, unser Nymphensittich nicht, mein Mann und unser Sohn wollten eher einen Hund und mir wäre beides recht gewesen.

Je mehr ich mich mit Hund und Katze beschäftigte, umso klarer wurde es mir, dass ein Hund besser zu uns passen würde. Ich hatte am meisten Zeit und mir war auch ganz schnell klar, dass ich mich hauptsächlich um unser neues Familienmitglied kümmern musste und es auch  liebend gern wollte. Als Hausfrau und Mutter, die Familienorganisatorin, die Chefin,  konnte ich sicherstellen, dass unser Hund immer ein Familienmitglied um sich haben würde.

Die Suche begann. Wir wollten einen Hund, der zu unserem jüngsten und kleinsten  Familienmitglied größenmäßig passte. Also nicht viel höher als mein Knie. Die Rasse war egal. Es sollte ein Rüde sein. Einen Welpen wollten wir nicht. Am liebsten ein Hund zwischen 6  und 14 Monaten. Er sollte menschenbezogen  sein, vom Wesen ruhig sein wie  ein Felsen in der Brandung, er sollte Kinder mögen,  und das I-Tüpfelchen für unsere Familie sein. Eine wochenlange Suche begann. Natürlich waren wir auch in den umliegenden Tierheimen. Doch leider war kein Hund dabei, der so wirklich zu uns passen wollte. Ich stöberte auch viel im Internet und stieß per Zufall auf die Seite Tiervermittlung.de. Dort gab ich die wichtigsten Kriterien ein und bekam eine Auflistung von Hunden, die Infrage kamen.

Und da war er !!! UNSER TRAUM VON HUND!!! Er war so liebevoll beschrieben. Das konnten nur Menschen, die auch in die Seele des Hundes blicken konnten und obwohl aus Spanien, viel über ihn zu wissen schienen. Lieber Hund, liebe Betreuer, liebe Familie. Das schien Silverados Gleichung und Bestimmung zu sein.

Es war absolute Liebe auf den ersten Blick. Ich wusste sofort, der und kein anderer. Trotzdem ließ ich nochmals eine Woche verstreichen, denn ich wollte in dieser Woche testen, ob wir auch wirklich bereit sind für einen Hund. Unsere Kinder sprachen von nichts anderem mehr. Wann endlich Silverado zu uns kommen würde und so weiter. Mein Mann schaute sich bei unseren Wocheneinkäufen nach Hundespielzeug um. Das hatte er zuletzt getan, als ich mit meinem Sohn schwanger war. Also war die Zeit nun wirklich reif für ein weiteres Familienmitglied. Als mein Sohn zur Musikschule ging, kaufte  

kaufte ich in der Zwischenzeit alles ein, was ein Hund zu benötigen schien. Hundekörbchen, Fressnapf, Leine, und, und, und.

 

Abends nahm ich dann Kontakt zur Silverados Betreuerin, Frau Schäfer, per Email auf. Wir fieberten dem Rückruf entgegen. Wir hofften, dass Silverado noch nicht vermittelt war und wir wirklich die Familie sind, für die sich die AGT-Tiere , Frau Schäfer und Frau Kuhn, entscheiden würde.

 

Der Rückruf kam am nächsten Tag und wir hatten sehr lange, viele und sehr gute Gespräche mit Frau Schäfer und Frau Kuhn bis wir Silverado besuchen durften. Wir waren alle aufgeregt und voller Freude.

 

Silverado war ruhig, sehr höflich und einfach nur rührend und so süß. Nach unserem gemeinsamen Spaziergang stand für uns fest, es kann nur Silverado sein. Ich ging noch mit ins Büro, um die weiteren Dinge zu klären, und da schummelte sich Silverado unter dem Schreibtisch durch und legte mir seinen Kopf ganz sacht in meine Hände. Wenn ich heute zurückblicke, so denke ich, dass auch Silverado der Meinung war, sein Leben in unsere Hände zu geben; Er wollte sein Leben mit uns teilen. Es war eine so große Geste. Am liebsten hätte ich ihn sofort mitgenommen. Auch wenn die Trennung nur für einen Tag war, so tat sie doch schon sehr weh.

 

Am nächsten Tag besuchte uns dann Silverado. Man merkte ihm an, dass er sehr aufgeregt war und für ihn diese Situation Stress pur war. Auch meine Tochter hatte Stress. Im Raum erschien ihr Silverado doch sehr groß und sie kam anfangs mit seiner stressbedingten Lebendigkeit nicht zurecht. Nachdem sie in ihrem Zimmer wieder zur Ruhe kam, ging sie nochmals auf Silverado zu. Sie setzte sich auf die Couch und Silverado sprang auf den Platz neben ihr, suchte ihre Nähe und einen Zugang, um sie zu überzeugen, dass er ganz harmlos und lieb war. Er machte sich klein und ließ sich streicheln. Das Eis war gebrochen. Ein Atmen ging durch meine Familie und Frau Kuhn. Silverado durfte schon von diesem Tag an bei uns bleiben. Für manche mögen  die Bedingungen für die Tiervermittlung der AGT-Tiere zu streng erscheinen. Ich bin aber der festen Überzeugung,  dass es grenzenlose Liebe zum Tier ist und der Respekt vor jedem Leben, welches zu bewahren und zu schützen ist.

 

Die liebevolle Art und Weise, wie sich die Betreuer und Betreuerinnen um jedes Tier kümmern, und das unendgeldlich,  - ich ziehe den Hut und sage RESPEKT. Es ist ganz wunderbar, wie sie auf die Tiere eingehen und zu jedem ihrer Schützlinge etwas zu berichten haben. Die Schutzbestimmungen für die Tiervermittlung zeigen jedem ganz deutlich, dass ihnen die Tiere sehr am Herzen liegen. Ich und wir fühlten uns dort in den besten Händen und danken diesen Menschen, dass sie mit ganzem Herzblut sich den Aufgaben stellen.

 

Die erste unserer Tat war es, Silverado umzutaufen. Silvio, Silva und Silas, diese Namen machten es unmöglich, Silverado den Namen zu lassen. Wir tauften ihn auf den Namen: RUH. Wer Winnie-Pooh kennt, weiß wer RUH ist und das passt absolut. Die erste Nacht mit Ruh war sehr unruhig. Ruh war total vom Stress erschöpft und schlief schon auf dem Sofa ein. Erstaunlicherweise überhaupt nicht verkrampft, sondern sehr, sehr entspannt. Als wir dann zu Bett gingen, nahmen wir ihn mit ins Schlafzimmer, wo sein Körbchen stand. Wir wollten sofort zur Stelle sein, wenn ihn etwas beunruhigen sollte. Er nahm das Körbchen sofort an und machte es sich dort weitestgehend bequem. Fast  waren wir eingeschlafen, da machte sich unser Ruh auf die Socken. Er erkundete ganz in Ruhe der Nacht sein neues Zuhause. Wir hörten ihn tapsen und schnüffeln und dann auch plätschern. Tja – das Pfützchen wurde kommentarlos von uns weggemacht. Ruh sah ganz unglücklich aus und machte sich auch klein. Man sah ihm richtig an, wie unangenehm ihm das war. Als er merkte, dass nichts passierte, schien es ihm sofort besser zu gehen. Ein Grundstein des gegenseitigen Vertrauens wurde gelegt. Die Nacht war schon um 5.00 Uhr um und ich ging mit Ruh zum ersten Mal Gassi. Den frühen Morgen genossen wir beide. Die  darauf folgenden Tage haben wir uns alle als Familie mit neuem Mitglied gefunden. Ruh passte sich sehr schnell unserem Tagesrhythmus an und wir sorgten auch dafür, dass Ruh seine Ruhezeiten bekam. Morgens, wenn die Kinder in der Schule und im Kindergarten sind, genießt er nach wie vor das Schlafen und Dösen auf  der Couch. Aber bitte mit 3fach-Kissen.

 

Wir waren anfangs auch bei der von unserer Frau Kuhn empfohlenen Hundeschule Best Friends, Bochum Wattenscheid, bei Frau Weber. Diese Stunden brachten uns noch näher und Ruh zeigte sich als sehr kluger, aufmerksamer, höflicher  und geduldiger Hund. Er brachte uns bei, dass er es am liebsten weich, kuschelig und butterweich mag. Als erstes mussten wir ihm sein Körbchen mit einem großen weichen Kissen aufplustern. Tagsüber liegt er am liebsten auf der Couch zusammengerollt oder auf dem Sitzkissen an der Terrassentür in der Sonne. Er brachte es sogar fertig, unserer Hundetrainerin Frau Weber zu vermitteln, dass er nur Sitz oder Platz machen würde, wenn er dieses auf einer Decke tun dürfte.  Unser Prinzchen auf der Erbse hat dort sehr, sehr viel gelernt. Ein grandioser „humorvoller“ Hund. Ruh ist sehr einfühlsam und er weiß sich sehr gut auf jedes Familienmitglied einzustellen. Mit unserem Sohn spielt und rauft er allzu gerne. Im Garten sehen sie aus wie zwei Lausejungen auf Entdeckungstour. Unserer Silva nähert er sich sehr ruhig und vorsichtig und fordert sie immer wieder auf, ihn zu streicheln. Seinem Augenaufschlag kann man nicht widerstehen. Mein Mann und er sind wie „Kerle“. Beide krempeln den Garten um (buddeln Löcher) und sind dann stolz auf ihr Werk. Ruh weiß auch ganz genau die weichen Saiten meines Mannes zu bespielen. So lockt er so manches Leckerchen aus dem Ärmel. Für Ruh bin ich Chefin – ja, feiner Hund, so ist recht (grins). Wir haben uns gesucht und gefunden. Das Band zwischen uns ist soooooooooo fest. Allerdings vergisst es der junge Hund, wenn er Freilauf hat allzu gerne und immer wieder. Dann ist eine Hasen- oder Fasanenspur viel, viel interessanter, als so mancher Ruf – auch Notruf – von mir. Selbst die leckerste  Nudel oder Geflügelwurst, selbst Thunfisch in der Tasche sind dann uninteressant. Wenn weg, dann weg. Man grübelt dann, - wie erkläre ich es meinen Kindern – und der Gedanke ist absolut nicht schön. Ruh kam dann der xten Aufforderung nach, sehr zufrieden aussehend und keinster Schuld bewusst. Noch am selben Tag hatte sich ein Nachbarskaninchen in unseren Garten eingeschlichen. Unsere Nachbarin glaubte, dass ein 7 Wochen altes Kaninchen nicht springen kann und glaubte wohl auch, dass eine 10minütige Abwesenheit aus dem Garten es nicht zwingend erforderlich macht, auf dem Freilauf eine Abdeckung anzubringen. Das Kaninchen schaffte alles ganz locker. Den Sprung in die Freiheit, das Laufen im Garten bis es die Lücke zwischen Mauer und Zaun fand, um uns einen Besuch abzustatten. Der erste, der es entdeckte war Ruh und in jedem Hund steckt Jagdtrieb, in unserem eben ein bisschen mehr (Podenco-Terrier-Mischling).  Den Rest erspare ich. Es war auf jeden Fall ein sehr trauriger Tag für alle. Seitdem hielten wir es für besser, dass Ruh seinen Freilauf nur im Garten hat. Spaziergänge nur noch an der langen Leine. Er liebt es sogar, neben dem Fahrrad herzulaufen. Jeden Tag zeigt er uns, wie gut es ihm geht und dass er sehr zufrieden mit seinem Leben ist.

 

In der Ernährung liebt er Abwechslung. Ganz zu Anfang barften wir weiter und das ist auch nach wie vor seine Hauptnahrung nebst Leber, Hähnchenhälse und –schenkel und Fisch. Jedoch liebt er es auch manchmal FAST-FOOD – also die einfach Küche. Dose, Öffner und weg damit. Das Barfen war zu Anfang das non-plus-ultra für Ruh. Wir hielten uns an die Zusammensetzung und auch an die tägliche Rationsmenge  für unseren Racker, stellten aber ganz schnell fest, dass er nach mehr verlangte. Ruh verschlang ohne weiteres die Tagesration eines Huskies. Er hätte noch mehr fressen können und ich dachte schon an Parasiten, was ja eigentlich nicht sein konnte. Er war ja entwurmt. Der „Kleine“ hatte einen Wachstumsschub und wurde ganz schnell zu unserem „GROSSEN“.  Bange schaute ich ihm immer wieder auf das Ristmaß, denn … nach dem Landeshundegesetz NRW musste ich mich ab einer bestimmten Größe der Sachkundeprüfung unterziehen. Ruh wuchs fröhlich weiter und ich paukte und lernte und bereitete mich auf die Prüfung vor. Tja – unser „ICH-TRAGE-MEIN-HERZ-10-METER-VORAUS-HUND“ hat unser Leben ganz schön aufgemischt und aufgefrischt. Wie war das Leben bevor Ruh kam – anders – , mit Ruh ist es sonniger, abgerundeter und wir erfahren jeden Tag aufs Neue grenzenlose Liebe und Glück. Wir wünschen uns von ganzem Herzen, das Ruh ein langes und gesundes Leben vorherbestimmt ist.  In diesem Sinne …

 

Gestern hatte sie ihren 8. Geburtstag. Wir alle hoffen, dass sie noch viele Geburtstage bei uns hat. So einen Hund – so liebevoll, geduldig und bescheiden -  gibt es bestimmt nicht oft. Wir alle lieben sie und manchmal, wenn wir gemeinsam den Abend auf der Couch genießen, wünsche ich, dass sie mir aus ihrem Vorleben in Ungarn erzählen könnte.

 

Ich bedanke mich bei der AGT, die auch Hunde mit einem Handicap holen, um sie vor einem schrecklichen Tod zu bewahren.

 

Liebe Grüße von Schöpi und Leane Homeyer

Kiescha - Buddelqueen mit vielen Freunden

Hallo!

 

Ich möchte mich mal vorstellen. Mein Name ist Kiescha und ich habe im April 2006 mein neues Zuhause gefunden. Ich fühle mich sehr wohl hier. Am Anfang musste ich mich an mein Herrchen gewöhnen, der ist nähmlich 2 Meter groß und hat so eine tiefe Stimme, da wusste ich nie so richtig, was ich machen soll. Aber das haben wir jetzt im Griff. Er kommt immer runter zu mir und legt sich auf den Boden, sodass wir gleich groß sind. Gut find ich das! Bei meinem Frauchen hatte ich die Probleme nicht. Das ist nähmlich eine Kleine hihi.

 

Ich hatte ja auch mal Angst, wenn Kinder in meine Nähe waren. Wenn die dann noch laut waren oder einen Gegenstand in der Hand hatten - mein lieber Mann - da ging aber die Post ab. Heute ist auch das kein Problem mehr für mich, da in meiner Nähe ein Kindergarten ist und ich gelernt habe, dass nicht alle Kinder böse sind. Da hat mein Frauchen viel Geduld mit mir gehabt.

 

 

 

 

Ich habe hier viele Freunde gefunden, aber mein bester Freund ist Juri. Wir fahren immer zusammen in den Urlaub nach Dänemark, aber auch zuhause sehen wir uns oft. Und auch Apolo, Perla, Leo und John-Boy sind super.

 

Ich bin viel unterwegs; vor allem am Sonntag. Auch in meinem Garten hab ich viel zu tun. Hier ein Loch pudeln und da ein Loch pudeln. Ich glaube, meinem Frauchen gefällt das nicht so richtig, denn sie macht die Löcher immer wieder zu, schimpft aber selten.

 

Ich weiß auch garnicht mehr, was ich euch noch schreiben soll. Mir geht es einfach gut und ich hoffe und wünsche , dass es noch viele Menschen gibt, die sich um uns kümmern und uns ein schönes Zuhause geben.

 

Das war's dann von mir.

Bis bald mal - Kiescha.

 

Ach ja ,schöne Grüße auch von meinen Menschen

 

 

 

Gerrit - Zuhause angekommen

 

Tagchen Leute, ich bin’s -  der Gerrit. Man hat mich zwar umgetauft auf den Namen Gerri, aber es ist mir nicht schwer gefallen auf das „T“ zu verzichten.

Ich muss euch sagen dass es mir blendend geht und ich seit knapp einer Woche nicht mehr an der Leine laufen muss…. JUHUUUU. Natürlich gibt es Ausnahmen wie Strassen und unbekannte Gegenden. Aber da sind Frauchen und Herrchen schon sehr aufmerksam und vorsichtig.

 

Ich muss schon sagen, in den fast 4 wochen bin doch sehr gut aufgetaut und habe einen Megaspass beim toben mit anderen Artgenossen aber natürlich auch mit meinen und anderen Menschen. Gehe auch jeden Samstag in eine Hundespielgruppe, bei der ich auch schon andere Kameraden getroffen und kennengelernt habe.

 

Wie Ihr sehen könnt, bin ich völlig entspannt und fühle mich hundewohl. Denkt nur nicht, dass der Kamerad der da unten liegt, das Zeitliche gesegnet hat. Ne ne, er ist nur faul und fast immer müde.

 

Das hören, was man mir sagt, fällt mir nicht wirklich schwer. Manchmal müssen meine Leute mir 2-4 mal das gleiche sagen aber wie ich  gemerkt habe, haben alle sehr viel Geduld mit mir und es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Ich kann auch immer wieder beobachten und hören, wie man über mich spricht und da muss ich auch immer wieder hören, dass meine Leute auch noch vieles lernen wollen und müssen.

 

Ihr werdet auf jeden Fall immer wieder etwas von mir hören bzw. lesen können. Danke euch dass Ihr mich so gut vermittelt habt.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Euer Gerri(t)

Laughy - der Offroaddackel mit dem schönen Lächeln

 

Ich heiße Laughy, weil ich so schön lächeln kann, und wohne jetzt schon seit 3 Jahren bei meiner neuen Familie.

 

Zuerst hatte ich ganz schön viel Angst. Das kam daher , daß ich gar nichts kannte. Ich mußte das Leben in einer Stadt erst einmal lernen.(Autos ,andere Hunde, fremde Menschen Aufzüge, Brücken und sogar Wasser). Ich war ein ganz schöner Schisser.

 

Heute ist das natürlich alles ganz anders. Ich habe viele Freunde gefunden (z.B. Jack Russel Gysmo und Pferd Lagomir). In die Stadt gehe ich zwar immer noch nicht gerne, aber ich breche nicht mehr in Panik aus. Am Besten finde ich aber, wenn meine Familie mit mir Fahrrad fährt. Ich kann mich dann austoben und brauche gar nicht mehr hinter Hasen herrennen.

 

Meine Leute nennen mich dann Offroadedackel, weil Herrchen meint ich sehe aus wie ein höher gelegter Dackel. Übrigens: Ich glaube, ich bin Herrchens Liebling. Wenn ich beim Fahradfahren  müde werde, dann zieht er mich in einem Anhänger bis nach Hause und außerdem sagt er immer Mäuselken zu mir. Das Beste aber ist Urlaub. Dann fahren wir mit unserem Wohnwagen z.B. an die See. Inzwischen trau ich mich sogar zu schwimmen. Anschließend kann man dann immer herrlich im Sand toben und nachts darf ich dann mit Herrchen und Frauchen zusammen im gleichen Zimmer schlafen - das darf ich nämlich zu Hause nicht.

 

Ihr seht also, ich glaub, ich habe es ganz gut getroffen

 

Liebe Grüße Eure Laughy

Torcello - naturverbundener Spanier

Hallo, mein Name ist Torcello,

 

ich bin jetzt seit knapp einem Jahr bei meiner Familie. Vorher lebte ich auf Gran Canaria mehr schlecht als recht.  Gut, dass es dort auch Menschen gab, die mich mochten. Mit gerade mal 6-8 Monaten (so genau kann ich das nicht mehr sagen; ich war noch sehr jung) kam ich nach Deutschland. Es war sehr kalt und ich konnte noch nicht viel von dem verstehen, was man von mir wollte. Im Mai 2009 lernte ich dann meine heutige Familie kennen.

 

Bei meinem Frauchen schleimte ich mich sofort ein und mein Herrchen ist bis heute der Meinung, dass er der Boss ist . Alles ist gut! Ich habe mich gut eingelebt und meine Dosenöffner sind mir schon mächtig ans Herz gewachsen. Wir sind viel in der Natur und ich wohne auch direkt an Wald und Feldern.

 

Ich hoffe, dass viele meiner vierbeinigen Freunde es genauso gut angetroffen haben- oder antreffen werden - wie ich.

 

Ein herzliches Wuff, Wuff,

 

Euer Torcello

 

Kojak- ein toller Schmusetyp

Hallo Tierfreunde!

 

Mein Name ist Kojak, aber auch genannt werde ich Koschi.

Seit 06.03.2009 wohne ich bei der Familie Zirk in Bottrop.Dort habe ich ein supi zu Hause gefunden. Mein neuer bester Kumpel heisst Mirko und ist auch ein Dalmi. Er ist 4 Jahre alt, also doppelt so alt wie ich. Die Fronten zwischen Mirko und mir haben wir längst geklärt. Okay, ich habe nachgegeben, Mirko ist schließlich Erst- Dalmi.

 

Meine Menschen haben absolut nichts dagegen, wenn ich  zum Schmusen aufs Sofa springe. Super ist auch, dass meine Menschen keine Berührungsängste haben.  Denn nicht nur ich, sondern auch Mirko brauchen unsere täglichen Streicheleinheiten. Frauchen, Herrchen, Svenja wissen, dass das typisch Dalmi ist. Super!!!

 

Viele liebe Grüße aus Bottrop.

 

Euer Kojak

 

Nuno - Es waren einmal sieben Zwerge……

Aus dem (Bardino- Mix) Zwerg namens “ Nuno”  wurde ein wunderschöner Herder-Mix (holländischer Schäferhund) Namens “Mogli”

 

Im Oktober 2008 kam ich aus der HAST in meine Pflegefamilie nach Baumberg.

Da ich noch nicht allzu viel kannte, reagierte ich anfangs auf alles Neue mit sehr viel Vorsicht. Am schlimmsten waren  Autos, selbst an parkende Wagen wollte ich nicht vorbei gehen. Mein Hundekumpel Benny hat mir dann zusammen mit Frauchen viel beigebracht, und mir die Sicherheit gegeben die man braucht, um ein großer selbstbewusster Hund zu werden. Im Januar wurde ich dann von ganz lieben Menschen adoptiert. Für zwei Wochen…..

 

Das Schicksal wollte, dass ich wieder zurück zu meiner Pflegefamilie kam. Als sich im April eine andere Dame meldete um mich kennenzulernen, entschloss meine Pflegefamilie mich zu behalten. Der Gedanke mich jetzt wieder gehen zu lassen, war für Frauchen unerträglich.

 

Nun lebe ich hier mit meinem Kumpel Benny, mit drei Katzen, zwei Kaninchen und natürlich mit meinen Menschen zusammen bis ich alt und grau bin. In den Sommerferien war ich mit meiner Familie in Holland am Meer. Ich kann super schwimmen - aber ich hasse es! Ich weiß gar nicht, was mein Kumpel am Meer so toll findet. Ich liege viel lieber in der Sonne und schau mir alles an. Da mein Frauchen beruflich mit Hunden Gassi geht, habe ich das Glück, auch mit ganz vielen anderen Hunden in Kontakt zu kommen. Im Moment befinde ich mich im Rüpelalter (sagt mein Frauchen); ich probiere und teste alles aus, und wenn ich es zu doll treibe, dann sagt Benny mir schon Bescheid.

 

 

Und nun möchte Frauchen noch was los werden:

 

Liebe Hundefreunde und Freundinnen,

 

ich kann nur jeden ans Herz legen, es selbst mal mit einem Pflegehund zu probieren.Sie glauben gar nicht wie viel diese Geschöpfe einem geben können.

Mit Geduld und Liebe kann jeder so ein Hundeherz erobern.

Vielleicht  geht es Ihnen ja wie mir und sie finden auf diesen Weg Ihren Traumhund.

Ein Dank an Frau Schön, die mich in der Zeit als Pflegestelle so gut beraten hat .

Bei der AGT stehen sie nicht alleine.

 

Liebe Grüße aus Baumberg von Mogli und Familie Köpp

 

Lynley - der Kinderfreund

Kurz nach Weihnachten kam Lynley zu uns. Nachdem wir ihn ein paar mal in der AGT-Hunde-Auffangstation in Essen besucht hatten und mit ihm spazieren gegangen sind, stand für uns fest: Wir wollten dem sechsjährigen Rüden, der in einem rumänischen Tierheim gelebt hat, ein neues Zuhause geben und ihn bei uns aufnehmen.

 

Kurz nach Weihnachten brachte uns Frau Becker Lynley. Die Eindrücke vom ersten Zusammentreffen mit Lynley haben sich seither vollumfänglich bestätigt: Lynley ist ein sehr ruhiger und lieber Hund, und unsere Kinder und wir haben ihn ins Herz geschlossen. Trotz seiner vermutlich problematischen Vergangenheit können wir sagen: Für uns als Hunde-Anfänger bzw. als hundeunerfahrene Menschen ist er ein Traumhund.

 

Mit Hunden aus der Nachbarschaft, die uns regelmäßig bei Spaziergängen begleiten, hat er sich schon angefreundet und tobt mit ihnen auf einer umzäunten Wiese in der Nähe ausgelassen herum. Wir haben den Eindruck, dass er die Trennung von seinem Freund Manitu, mit dem er aus Rumänien nach Deutschland gekommen ist, überwunden hat.

 

Wir freuen uns auf noch viele Jahre mit ihm. Mittlerweile besuchen wir mit ihm eine Hundeschule, und wir stellen fest, dass er recht schnell gängige Kommandos lernt.

 

Lynley ist der lebende Beweis, dass auch Hunde mit problematischer Vergangenheit liebevolle Familienhunde sind. Wir würden uns jederzeit wieder für einen Hund aus dem Tierschutz entscheiden!

 

 

Bemerkung der AGT:

 

Danke an Familie Rost, die sich vom Alter, nämlich 6 Jahre, und von seiner Fellfarbe, nämlich schwarz, nicht abschrecken ließ.

 

Carilla - Ferrari mit Stofftierfaible

Carilla, bei der AGT auch Ferrari genannt, eine der 7 Zwerge von La Palma. Der Einzug ist entgegen aller Erwartungen ohne jegliche Probleme über die Bühne gegangen. Kein Gejaule oder Gefiepe, die Nacht kein Laut, kein Versuch ins Bett zu hüpfen und morgens alles in Ruhe angehen lassen. Unruhe bekamen wir erst einige Tage später; denn fast unmittelbar nach ihrem Einzug wurde Cara zum ersten Mal läufig. Zwei Tage gab es, an denen sie total unruhig war, quer durch die ganze Wohnung lief und wie ein Kojote mit Kopf im Nacken "den Mond anheulte" (der aber nicht zu sehen war). Nun ist auch die Zeit überwunden. Es war daher so stressig, weil sich Cara über jeden anderen Hund freute und alle begrüßen wollte. Aber die meisten Hunde in der Nachbarschaft sind männlich und von denen musste sie sich nun mal fernhalten.

Aber jetzt hat sie das Kennenlernen aller Nachbarshunde nachgeholt und tobt mit ihnen (seit einiger Zeit auch ohne Leine) auf der "Hundewiese" (eine große Lichtung im Wald, die nicht offiziell Hundewiese ist, aber das Freilaufen geduldet wird) rum. Für uns ist das natürlich auch schön, weil sie nun beim Spiel auch "Gas geben" kann. Was sie auch gerne macht, ist das Klettern und Balancieren auf umgekippten Baumstämmen. Bei uns im Wald liegen davon noch sehr viele in jeglicher Größenordnung. Das ist immer ein willkommener Anlaufpunkt bei unseren Spaziergängen. Eine Macke hat sie immer noch: Wir haben drei Stofftiere für Cara - und drei von drei sind bereits mehrfach genäht. Auch ihr Körbchen hat nun ein Loch, aber das Einlegekissen konnten wir retten. Meine Jacke hat einen Riss im Bündchen und eine Leineneinkaufstasche ist, vorsichtig ausgedrückt, nicht mehr

zu gebrauchen. Aber auch wir sind lernfähig. Inzwischen merken wir, wenn sie wieder etwas ausheckt und seit mehreren Tagen haben wir keinen neuen Schaden zu verzeichnen. Weil Cara sehr verspielt ist, versuchen wir uns immer mal wieder etwas Neues einfallen zu lassen. Nun hat sogar der alte Krabbeltunnel der Kinder wieder einen Zweck. Wir waren ganz erstaunt, dass Cara mit ein paar Leckereien durch den Tunnel zu locken war. Sie hat keine Angst gezeigt. Ohnehin ist sie ein sehr ausgeglichener, ruhiger Hund. Sie fordert natürlich auch zum Spiel auf, akzeptiert aber schnell, sollte es halt mal zeitlich nicht passen. Auch in ein Restaurant haben wir sie schon mitgenommen. Nachdem sie ein bißchen rumgeschnüffelt hatte, legte sie sich geduldig unter den Tisch. Gegen die Langeweile bekommt sie dann einen Kauknochen.

 

Ohnehin läßt sie sich viel "gefallen". Sie erträgt das Säubern der Pfoten, das Abreiben oder Bürsten des Fells, während der Läufigkeit das An- und Ablegen des "Höschens" und dererlei Sachen mehr. Schon jetzt in der Anfangszeit sind wir überzeugt, dass dieser Hund ein absoluter Glücksgriff ist. Allerdings muß man auch die gute Vorarbeit der Pflegefamilie Bonn in Haan loben. Wir können jetzt von der guten Erziehung profitieren.


Viele Grüße, Heidi Diemel mit Familie.

Rivero (Kelzo) - sympathischer Macho aus Griechenland

Im August hat ein kleiner weißer Wuschel unser Herz im Sturm erobert. Obwohl er bei unserem ersten Treffen nix von uns wissen wollte (da er sich viel mehr für eine andere Hundedame interssierte), war für uns klar:

Das ist unser Wunschhund!

 

Die Freude war groß, als Kelzo dann bei uns eingezogen ist, und er hat sich gleich prima bei uns eingelebt (danke nochmal an Frau Kuhn, die wir immer anrufen durften!).

 

Dank Frau Magulski haben wir jetzt auch schon einige Kommandos erarbeitet, die auch immer besser klappen, und Kelzo macht prima mit. Im Moment üben wir das Spazierengehen ohne Leine, klappt auch schon ganz gut.

 

 

Bei der Hundegruppe lässt Kelzo seinen griechischen Charme spielen und sucht sich jedesmal eine neue Hundedame aus, der er hinterherjagt. Manche Hundedame ist total genervt und der kleine Macho danach fix und fertig.

Doch dank Hormonchip bessert sich auch dieses Verhalten immer mehr. Und wenn die Wirkung des Chips nachlässt, werden wir ihn kastrieren lassen.

 

 

Alles in allem sind wir sehr glücklich, dass dieser Hund den Weg von Griechenland nach Duisburg zu uns gefunden hat. Wir möchten ihn nicht mehr missen.

Wir sagen vielen Dank (auch dem Team in Griechenland) für ihren Einsatz und freuen uns für jeden Hund, der Dank ihrer Hilfe ein neues zu Hause findet.

 

Viele liebe Grüße aus Duisburg sendet Familie Theisen mit Kelzo

Araldo - treuer Begleiter aus Wülfrath

Als ich Mitte 2008 mit 60 Jahren aus dem aktiven Berufsleben ausschied, stand für mich schnell fest, dass ein Vierbeiner bei mir ein schönes Zuhause finden sollte. Mein Sohn und meine Schwiegertochter wollten mir einen Hund zu meinem runden Geburtstag schenken. Ich hätte schon sehr gerne viel früher einen Hund gehabt, doch da ich ganztägig berufstätig war, ging das natürlich nicht. Also wurde ein Hund gesucht, wenn nicht jetzt, wann dann?

 

Wir surften im Internet und wurden schnell fündig. Wir hatten zwei Favoriten ausfindig gemacht. Sie sahen sich sehr ähnlich. Einer der beiden Hunde war zwischen 4 und 5 Jahre alt, der andere erst 9 Monate jung. Beide waren erst wenige Wochen zuvor aus Spanien zur AGTiere nach Essen gekommen.

 

Nach einiger Überlegung unsererseits fiel die Entscheidung zugunsten des jüngeren Hundes. Araldo – treuer Begleiter, so präsentierte er sich im Internet. Wir besuchten ihn ein paar Mal in Essen bei der AGTiere und gingen mit ihm Gassi. Er benahm sich an der Leine schon sehr vorbildlich und war von Anfang an recht zutraulich. Da er kein Gramm zuviel an seinem kleinen Körper hatte und es draußen sehr kalt war, fror der kleine Kerl entsetzlich. Wir waren dann sehr froh, als er Ende November 2008 von Frau Kuhn zu uns gebracht wurde.

Wahrscheinlich hatte Araldo genauso ein wenig Angst wie ich, denn er hatte sicherlich noch keine richtige Familie in Spanien. Ich wiederum hatte noch keine Erfahrung mit der Erziehung eines Hundes, konnte die Signale noch nicht ganz richtig deuten und so passierte natürlich schon mal das ein oder andere kleine Malheur. In der ersten Nacht stand er ganz plötzlich an meinem Bett und fiepte leise vor sich hin. Ich wusste natürlich nicht sofort, was er wollte, habe ihn zu seinem Schlafplatz zurückgebracht und prompt fand ich dann am nächsten Morgen auf dem Teppichboden ein kleines Häufchen vor. Das passierte allerdings danach nie wieder, weil Frauchen dann immer darauf geachtet hat, dass noch ein schöner Abendspaziergang gemacht wird.

 

In den ersten Wochen hat Araldo sein Futter so schnell wie es nur geht hinuntergeschlungen. Mittlerweile kann es sein, dass der Napf gegen Mittag  noch nicht ganz geleert ist. Er weiß ja nun, dass ihm niemand mehr sein Futter wegnimmt und auch immer genug für ihn da ist.

 

Da ich bemerkte, dass Araldo einen starken Bewegungsdrang hat, habe ich dann nach ein paar Wochen die ersten Versuche unternommen, ihn frei laufen zu lassen. Das klappte eigentlich auch ganz gut, bis er dann mit einem Mal auf und davon war. Es war um den Jahreswechsel herum. Ich meine mich erinnern zu können, dass irgendwo in der Nähe ein Böller losgegangen ist. Wir befanden uns in einem kleinen Waldstück, als er mit einem Mal nicht mehr zu sehen war. Ich fragte diverse Leute, ob sie ihn gesehen hätten. In meiner Not rief ich bei Frau Kuhn an und sie riet mir, auf alle Fälle dort zu bleiben, wo er ausgebüxt sei.

 

Mein Sohn und seine Frau machten sich sofort von Mettmann auf den Weg nach Wülfrath und wollten bei der Hundesuche mithelfen. Meine Schwiegertochter hatte dann den Einfall, zuerst bei mir zuhause vorbeizufahren und zu sehen, ob Araldo den Weg zurückgefunden hat. So war es auch, der kleine Stinker saß ganz aufgelöst bei mir vor der Haustür und war selbst ein wenig verwirrt und sicherlich auch froh, wieder daheim zu sein.

Nachdem wir nunmehr erfolgreich die Hundeschule bei Dena Rau in Heiligenhaus absolviert haben und der Grundgehorsam intus ist, klappt alles noch mal so gut. Araldo ist noch sehr jung, gerade mal erst 1 Jahr und natürlich noch sehr verspielt. Er ist zu jedem Menschen und auch zu jedem Hund sehr freundlich. Er ist so ein lieber kleiner Kerl. Wir haben ihn bereits nach wenigen Tagen so sehr in unsere Herzen geschlossen, dass wir ihn nicht mehr missen wollen.

 

Wir sind sehr glücklich und froh, dass wir Araldo von der AGTiere übernehmen konnten. Die Dankbarkeit und Liebe, die er uns entgegenbringt, macht uns sehr glücklich. Auch wir schenken ihm viel Zeit, Vertrauen, Liebe und Wärme.

 

Monika, Markus und Chantal Kühl aus Wülfrath und Mettmann

Gilda - aus Griechenland nach Mönchengladbach

Hallo zusammen !

Mein Name war Gilda, aber meine Familie hat mich Kira getauft. Auf diesen Namen höre ich auch sehr gut. Geboren bin ich in Griechenland, aber meine Chancen dort waren nicht sehr groß. Jetzt lebe ich bei meinen Leuten in Mönchengladbach und habe es sehr gut  angetroffen; Lena und Simon sind meine liebsten Spielgefährten. Ich habe auch schon andere Hunde kennen gelernt. Meine beste Freundin ist Pauline, ein zwei Jahre junger Labrador. Die Nachbarn sind total nett zu mir und mein zweites Frühstück hole ich mir gerne am Gartenzaun ab.

 

 

Ich bin gerade aus dem Urlaub aus Österreich zurückgekommen. Die Berge haben mir sehr gut gefallen, nur Schwimmen mag ich nicht so sehr. Die Katzen, Kühe, Ziegen und Hühner auf dem Bauernhof  fand ich ziemlich spannend, aber ich habe alle Tiere in Ruhe gelassen - nur gebellt habe ich manchmal. Auch an den Fahrten im Sessellift habe ich schnell Freude gefunden. Seit einer Woche bin ich wieder zu Hause.

 

Nach den vielen Erlebnissen im Urlaub fühle ich mich hier auch wieder richtig wohl.

Eure Kira Eickenberg im Juli 2009

 

Coca - Nebenberuf: Landschaftsgärtnerin

Liebe Mitarbeiter der AGT,

 

ein gutes halbes Jahr ist es nun her, dass wir bei Ihnen unser neues Familienmitglied Coca gefunden haben.

Die Anfänge waren ziemlich schwierig, da Coca anscheinend schlechte Erfahrungen mit Männern hatte und deshalb den einzigen Mann im Haus nicht akzeptieren wollte. Mein Mann wurde daher jeden Abend nach der Arbeit mit Bellen und Knurren empfangen und das über Stunden. Unsere Nerven lagen nach 1 Monat wirklich blank, selbst mit besonderen Leckerbissen, konnte mein Mann Coca nicht bestechen.

Nach kleinen Tips von einem Hundetrainer und viel Geduld ging es dann nach ca. 2 Monaten langsam bergauf.

In kleinen Schritten fasste Coca immer mehr Vertrauen. Jetzt wird Herrchen abends zwar immer noch bellend begrüßt, aber schnell geht es dann ist kräftiges Schwanzwedeln und Freude über.

Außerdem haben wir schon eine intensive Zeit beim Tierarzt hinter uns, wobei eine Futtermittelallergie festgestellt wurde. Seit Coca nun einen spezielle Nahrung bekommt, geht es ihr sehr gut.

Mit unserem Garten wußte sie zuerst garnichts anzufangen, sie wollte noch nicht mal raus. Dafür ist sie jetzt die Erste draußen sobald die Terrassentür auf geht. Unser Beet, das eigentlich mit Gemüse bepflanzt wird dient nun als Cocas Schlafplatz.

Manchmal wird auch ordentlich darin gebuddelt. Daher bleibt das Gemüse nun bei uns aus. Coca ist nun bei uns ganz und gar angekommen. Sie ist sehr gelehrig und lernt schnell neue Aufgaben. Manchmal steht ihr jedoch ihr Dickkopf etwas im weg. Jeden Morgen, wenn ich die Treppe runter komme, freue ich mich sie zu sehen .

 

Insgesammt ist Coca ein ruhiger Hund und ihre oft traurigen Augen sagen, dass sie schon einiges Schlimme hinter sich hat. Die wenigen Male wenn sie fröhlich herumtollt, machen mich dann immer ganz glücklich, und ich hoffe, dass diese Momente immer öfter vorkommen.

Ich wünsche Ihnen noch viel Glück bei der weiteren Vermittlung, damit die Tiere einen Platz bekommen, den sie verdient haben.

 

Mit freundlichen Grüßen,

Gisela Lehmann

 

Luis - Nachricht von Naldos Bruder

Hallo, ich bin Luis, der Bruder vom Naldo der hier auch schon eine schöne Geschichte geschrieben hat.

 

 

Im Oktober 2008, hatte auch ich das Glück, dass mein Herrchen und Frauchen auf Eurer Seite geschnüffelt haben und mich hier entdeckten.

Sie dachten sich, der Luis wäre vielleicht ein guter Freund für Luna, auch eine Waisenhündin, die schon 1 Jahr bei Herrchen und Frauchen lebt. Sie sieht auch ein bisschen so aus wie ich, ist auch ein Podenco-Mix etwas kräftiger wie ich, aber mittlerweile bin ich schon etwas größer.

Sie haben mich 2x in Essen besucht und kurz vor Weihnachten war es endlich soweit, ich bekam ein schönes Zuhause bei Luna, Frauchen und Herrchen.

 

Was war das für eine Freude, ich war  etwas schüchtern, na ja bin es auch immer noch manchmal, aber die Luna hat mich so gut akzeptiert und wir haben überhaupt keinen Stress, so dass sich Herrchen und Frauchen jeden Tag freuen, dass sie uns beide haben.

Wir teilen unser Futter, spielen und toben zusammen und können uns wunderbar unterhalten, in Hundesprache natürlich, da amüsieren sich Frauchen und Herrchen immer köstlich.

Wir haben auch schon zusammen eine Hundeschule besucht und ich habe schon ganz viel gelernt.

Frauchen und Herrchen haben viel Spaß mit mir und Luna, wir Vier verstehen uns ganz prima.

 

Ich lasse wieder mal was von mir hören, liebe Grüße sagt Luis und natürlich auch von Luna, Frauchen und Herrchen 

 

Solea - from Zero to Hero

Hallo, ich bin die Solea aus Spanien.

Man hat mich in einer Mülltonne gefunden. Da war ich circa 2 Monate alt.

Ich hatte aber Glück und kam in eine Tierauffangstation. Dann hatte ich noch mehr Glück, denn die liebe Frau Schäfer hat mich mit nach Deutschland genommen.

Dort war sie 7 Monate meine Pflegemutter. Übers Internet haben mich dann meine Leute gefunden.

Frau Schäfer hat mich schweren Herzens abgegeben. Aber ich hatte Glück mit meinen neuen Leuten. Seit Mai 2008 haben sie viel Freude mit mir und ich mit ihnen. Sie möchten mich nicht mehr missen. Ich habe sogar einen eigenen Garten und darf hier auch auf meinem Stück Löcher graben.

Ich fühle mich hier sauwohl. Bin ja auch der Star hier. War sogar schon auf Rügen. Hat mir sehr gut gefallen. Im Frühjahr geht es nach Italien

Wünsche allen anderen Tieren auch so viel Glück.

 

Viele Grüsse, Solea

 

Emona - DER Familienhund

Da ich mit Hunden aufgewachsen war, wollten wir in unsere Familie auch einen vierbeinigen Freund aufnehmen. Bekannte hatten uns geraten, dass wir mal die Hundeauffangstation (HAST) der AGT besuchen sollten, dort wären immer nette Familienhunde in der Vermittlung.

 

Also machte ich mich mit meiner Frau und unserem 10jährigen Sohn auf nach Schönebeck. Eine engagierte HAST-Mitarbeiterin zeigt uns die vorhandenen Hunde, worunter auch Emona war. Sie hatte es uns sofort angetan und wir gingen mit ihr spazieren.

Danach stand unsere Entscheidung fest: Emona sollte zu unserer Familie gehören.

 

Frau Burmann, besprach mit uns die Bedingungen einer bzw. unserer Hundehaltung und sah keine Hindernisse, uns Emona zu vermitteln.

 

Am selben Tag noch kamen Frau Burmann und Frau Kuhn mit Emona zu uns, um den angekündigten Vorbesuch zu machen. Der fiel so positiv aus, dass sie Emona gleich da ließen und die Vertragsmodalitäten erledigten. Seitdem nennen wir sie liebevoll Emi.

 

Begeistert machten wir schon bald einen wunderschönen Spaziergang um den Baldeneysee, und mit jedem der 7 km waren die ersten Unsicherheiten vergessen.

 

Auf der Hundewiese trifft Emi jeden Tag ihre Spielkameraden. Die einzige Wasserpfütze erweist sich als gute Stelle zum Toben und Abkühlen. Kräftemessen und Rennen sind bevorzugte Tätigkeiten.

 

Unseren ersten Urlaub mit Emi verbrachten wir auf einem Campingplatz an der Ostsee.

Da gab es für Emi, die in Rumänien geboren wurde, viel zu entdecken. Neben Tauziehen machten wir lange und wunderschöne Spaziergänge Emi lief mit dem Wind um die Wette und ihre feine Nase spürte im weichen Sand jedes von uns versteckte Leckchen auf.

 

Familie Slowi aus Essen

 

Carlotta - Intelligenzbestie im Miniaturformat

Unsere kleine Carlotta ist seit dem 7.11.2008 bei uns. Sie ist einfach klasse.

In der Hundeschule eine Musterschülerin, auch bei neuen Aufgaben immer schnell dabei. Zu Weihnachten bekam sie eine Aktiv-Box, bei der man einen Deckel und Schublädchen aufmachen muß, um an das Leckerchen zu kommen.

Das war eine leichte Sache für Carlotta. Sie ist schmusig und sehr auf ihre Menschen bezogen.

Dass sie 4 Menschen mit 8 Händen zum Kraulen um sich hat, kommt ihr gerade recht.

Ihre anfängliche Angst vor vielen Geräuschen hat sie fast abgelegt. Sie wird von Tag zu Tag selbstbewußter. Sie hat seit Weihnachten eine Freundin, da meine Schwester einen Beagle aus dem Labor geholt hat. Mit Paula versteht sie sich gut, ist dabei aber die Chefin, da Paula noch total unerfahren im Leben ist. Es wird bestimmt schön, wenn die beiden durch unseren Garten toben und vielleicht im Teich schwimmen gehen. Das möchte Carlotta am liebsten jetzt schon, man kann sie so eben daran hindern.

 

Wir haben unsere Entscheidung keinen Tag bereut und freuen uns auf schöne Jahre mit Carlotta.

 

Mit freundlichen Grüssen Ilona Olejniczak

 

Ravel - kleiner Glückskeks

Einige werden sich bestimmt noch an mich erinnern.

Die Geschichte, die ich erzählen möchte, begann Ende August 2008. Die Menschen, die jetzt bei mir wohnen, begannen damit, mich regelmäßig am Wochenende in der AGT Essen zu besuchen, gingen mit mir Gassi und blieben danach noch eine Weile, um mich zu streicheln. Obwohl ich dabei immer so lieb war, sind sie doch immer wieder gegangen, ohne dass ich mitkommen durfte.

Ich war dann stets traurig. Später haben sie mir erzählt, dass sie mich doch erst einmal kennen lernen wollten, um sicher zu sein, dass wir auch zueinander passen.

Am 14.09.2008 war es dann endlich so weit. Nach dem üblichen Ausgang mit mir sind wir nicht mehr zur AGT zurückgegangen, sondern ich sollte in das Auto einsteigen. Das war ungewohnt für mich und einer meiner neuen Menschen musste mir in das Auto helfen (tragen). Die ganze Fahrt nach Wuppertal, wo ich jetzt wohne, war ich äußerlich zwar ruhig, innerlich aber doch sehr aufgeregt. Mittlerweile fahre ich gerne Auto, denn dann fahren wir an tolle Plätze, wo ich andere Hunde treffe, mich austoben oder einfach neue Gegenden beschnüffeln kann.

 

 

Ich muss schon sagen, dass es mir jetzt gut geht. Meine Menschen sagen, dass sie mit mir einen Glücksgriff getan haben. Ich bin aber auch immer lieb zu ihnen und sie auch zu mir.

Neben den Menschen habe ich dort zwei weitere Bewohner vorgefunden, mit denen ich mich ebenfalls gut verstehe (Max & Bobby, zwei Meerschweinchen).

 

Mit den meisten anderen Hunden, denen ich begegne, vertrage ich mich auch ganz gut. Hier zum Beispiel der Labrador Brutus (der ist nur deshalb so groß wie ich, weil er gerade liegt).

In die Hundeschule gehe ich auch gerne. Einmal war sogar jemand dabei, nur um Bilder von mir und den anderen Hunden zu machen.

 

 

Es gibt noch so viel anderes Gutes zu berichten. Ich hoffe aber, dass ihr aus diesen wenigen Momenten meines neuen Lebens erkennen könnt, dass ich mich sehr wohl fühle.

An euch meinen herzlichsten Dank, dass ihr mir ein so schönes Zuhause vermittelt habt. Ich soll euch abschließend den Dank meiner Menschen übermitteln, die so ein liebes Mädchen wie mich Dank eurer Hilfe erhalten haben.

 

Es grüßt ganz lieb,

Eure Ravel

 

Angel - massenhaft tierische Gesellschaft

Hallo!

Unserer kleinen Angel (früherer AGT Name: Sunray) geht es prima, sie stellt auch keinen blödsinn mehr im Haus an.

Ich schicke ein paar Fotos von unserern gesamten Tieren. 3 Pferden und 2 Ziegen, die mit den Hunden schon mal im Garten laufen, unser großer Hund Diego, der seine kleine Angel über alles liebt - anders herum genauso.

Die 2 Hasen habe ich nicht auf den Fotos.

 

Bis bald Familie Schulz

 

Slaty - Hasenmutter & Sonnenschein

Unsere kleine Slaty haben wir jetzt seit dem 18.07.2008 und sie ist gar nicht mehr aus unserer Familie wegzudenken.

 

Sie ist ein richtiger Sonnenschein, obwohl sie manchmal die Hasen von meinem Sohn zu sehr bemuttert.

Sobald die Häschen aus dem Käfig kommen, schlabbert sie die Ohren der Kleinen ab und die ergreifen dann irgendwann genervt die Flucht.

 

Wenn wir mit unserer Kleinen spazieren gehen, können wir sie auch ohne Leine laufen lassen, daß hat sie schon sehr gut gelernt.

Sie läuft gerne mit den Hunden von einer Bekannten mit, da ist sie nicht mehr zu halten und tümmelt sich auch gerne im Wasser.

 

 

Ihr liebstes Hobby ist es aber in unserem Bett zu schlafen und zu liegen, dann schnurrt sie fast wie eine Katze...................

ein richtiger Langschläfer ist sie und so was von verschmust, daß sie, wenn wir mal keine Zeit für sie haben (der Haushalt muss ja auch gemacht werden ) sie sofort in das Zimmer meines Sohnes geht und es sich dann auf seinem Schoss gemütlich macht.

 

Wir danken besonders Frau Kuhn, die uns und Slaty zusammen gebracht hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Maja - vom Unschuldswelpen zur Zottel-Queen

Hallo, ich möchte mich mal vorstellen.

 

Frau Becker war vor kurzem bei uns zum Nachbesuch und hat uns auf die Rubrik zu Hause gefunden, aufmerksam gemacht.
Ich bin im September 2005 in Solingen zur Welt gekommen.
Ich wurde auf den Namen Benita getauft, meine Pflegeeltern haben mich aber Maja genannt.
Meine Mutter wurde aus einer Ungarischen Tötungsstation gekauft. Zu diesem Zeitpunkt wusste noch keiner das sie trächtig war. Mit 3 Monaten kam ich genau zu Sylvester zu meinen neuen Menschen.

 

Da ich bis dahin nur wenig kannte, war ich natürlich noch sehr unsicher.
Aber die Liebe meiner Leute, die unglaubliche Geduld und einige Kurse in einer Hundeschule haben mir einige Sicherheit gegeben.
Vor gut einem Jahr kam ein zweiter Hund in unsere Familie. Pico, ein Tervueren.
Er ist manchmal super nervig, hilft mir aber auch immer selbstbewusster zu werden.
Vor ca. einem 3/4 Jahr haben unsere Menschen einen Hundesportverein gefunden, der uns allen zusagt. Null Gewalt, nur Spaß und Freude. Wenn man mal einen schlechten Tag hat, ist das auch nicht schlimm, sagt unser Herrchen, dann klappt es halt beim nächsten mal.
Alles in allem fühle ich mich Pudelwohl und bin froh das meine Leute trotz kleiner Macken Spaß mit mir haben und ich das gute Gefühl habe geliebt zu werden. 

 

Tschüss Eure Maja

Birgit - "eingeschmuggelte" Liebe

Liebe AGT,

 

zuerst ein dickes Lob an die ehrenamtlichen Helfer und besonders an die Vorsitzende, Frau Becker, für die liebevolle Haltung in der Auffangstelle Essen.

 

Man hat mich gewarnt, eine Auffangstelle oder ein Tierheim zu besuchen. Ich war sehr angenehm überrascht über die liebevolle Betreuung der Tiere.

 

Biggi war nicht Liebe auf den ersten Blick, sondern zweite, aber umso mehr hat sie sich jetzt in unsere Herzen "eingeschmuggelt".

 

Sie ist unser 3. Hund und die liebste und dankbarste Hündin. Vor einigen Wochen war sie mit uns an der See, sie ist mit uns am Strand gelaufen und wir haben mit Ihrem Ball gespielt - einfach herrlich was sie für einen Spaß hatte.

 

Ich wünsche mir noch viele Jahre mit unserem Hund und viele so gute Betreuungsstellen wie in Essen.

 

Nochmals Danke -im Namen von Biggi-

 

 

Basha - 3ter Frühling für eine Rumänin

Hallo alle miteinander,

 

ich bin Basha, bin um die 11 Jahre (???) alt und habe seit Anfang April 2008 in Mülheim-Heimaterde ein neues Zuhause gefunden. Bis dahin war ich seit ungefähr Anfang Februar 2008 in der AGT in Essen-Frohnhausen. Dort hat es mir natürlich auch gefallen, aber jetzt ist es einfach unbeschreiblich.

 

Meine beiden Frauchen gehen ständig mit mir ins Grüne und, das ist das Beste an der Sache: ich darf dann sogar ohne Leine laufen. Dafür muss ich zwar auf sie hören, aber das tue ich gerne. Schließlich bekomme ich dafür von den beiden alles, was mich auf meine alten Tage wieder glücklich sein läßt. Bei den Spaziergängen habe ich auch schon viele neue Freunde gefunden. Mit einigen von Ihnen spiele und tolle und renne ich dann herum, als wäre ich ein junger Spunt. Am liebsten mag ich etwas größere Hunde, mit denen kann ich nämlich viel besser rennen als mit den kleinen "Zwergen".

 

 

Mit meinen Frauchen kann ich auch überall mitgehen, ohne Angst zu haben, denn ich weiß mittlerweile ganz genau, dass die Beiden mich immer beschützen werden. Dadurch bin ich auch schon viel selbstsicherer geworden.

Von den Menschen, die wir besuchen und die wir auf den Spaziergängen treffen, höre ich immer: "Ach ist die süß ...", "Was ist denn das für eine knuffige Hünding?", "Wo haben Sie den diesen schönen Hund her?" und so weiter und so fort.

Meine Frauchen sind dann immer ganz stolz und erzählen dann, woher sie mich haben und was ich für ein toller Hund bin. Und das macht mich natürlich auch sehr stolz und sehr froh. Ich hätte nie gedacht, dass ich doch noch einmal meinen zweiten Frühling erlebe.

 

 

Nachdem ich in meiner neuen Wohnung heimisch geworden bin, habe ich mir ganz schnell meine Lieblingsplätze ausgesucht: in der Küche unter der Bank, im Frauchenschlafzimmer auf dem Bett und im Wohnzimmer (natürlich) auf der Couch.

Ich möchte mich auch noch bei allen Menschen der AGT bedanken, die sich während meines Aufenthaltes dort liebevoll um mich gekümmert und sich so viele Mühe mit mir gegeben haben...

 

Bis demnächst ...

und viele Grüße von meinen Frauchen!

 

 

Kelly - der Goldhund

Wir haben im Jahr 2005 einen Hund gesucht und landeten auf der AGT-Internetseite. Dort wurden auch Hunde von der kanarischen Insel La Palma vorgestellt, die in Deutschland ein neues Zuhause suchen, weil sie in ihrer Heimat so gut wie keine Chance auf ein artgerechtes Leben haben. Schon das Foto und die Beschreibung von Golda ließ unser Herz höher schlagen. Und dann konnten wir sie uns in der Hundeauffangstation in Essen anschauen: Unsere Liebe auf den ersten Fotoblick übertrug sich sofort auf diesen Hund aus Fleisch und Blut.

 

Da bereits ein Vorbesuch bei uns zu Hause gemacht worden war, konnten wir Golda auch nach Hause mitnehmen. Golda, die wir nun Kelly rufen, ist inzwischen 6 Jahre alt und lebt seit 2½ Jahren in unserer Familie, und wir können uns nicht vorstellen, daß das mal nicht so sein wird. Unsere Familie besteht aus meiner 20jährigen Tochter und aus mir sowie aus Kelly und unserem Kater Manfred.

 

 

Kelly ist eine kleine Aufpasserin: Es muß alles seine Ordnung haben und jeder muß sich sicher fühlen können. Es darf kein Fremder näher als 10 m kommen: Kelly sagt Bescheid. Es darf niemand am Haus vorbei gehen, auch nicht durch IHREN Wald: Kelly paßt auf. Sogar der Kater wird von Kelly beschützt oder in Sicherheit gebracht, damit ihm nichts passiert.

Es hat sich im Laufe der Zeit so ergeben, daß ich eine kleine Hundepension habe – aber eigentlich wird sie von Kelly geführt: Jeder neue Hund wird von ihr eingeführt, bekommt alles gezeigt, was er darf und was nicht. Vor allem muß die Katze respektiert werden, was - bis auf einen einzigen Hund, der zu mir kommt – auch getan wird.

Der Kater selbst versteht inzwischen Hundeverhalten und bewegt sich völlig entspannt. Kelly ist unsere kleine Politesse. Danke an Uschi Arnold, an Rud Weisemann und an die AGT, daß Sie diesem Hund ermöglicht haben, unser Leben zu bereichern.

 

Ihre Claudia Beyer 

Hummel - aus dem sonnigen Süden nach Deutschland

Es war Ende 2002 als mein Mann und ich uns, zugegeben mehr auf mein Drängen hin, dazu entschlossen haben, einen Hund in unserer kleinen Familie aufzunehmen. Es war auch schnell klar, wie der Hund so ungefähr sein sollte - kinderlieb (wegen unserem damals 2jährigen Sohn), sollte auch mal alleine bleiben, können, klein und wuschlig - das waren all unsere Vorstellungen an Charakter und Aussehen, da wir beide schon Hundeerfahrung mitgebracht haben.
 

Allerdings blieb unsere Suche in den nahegelegenen Tierheimen ziemlich erfolglos. Ich stieß dann auf die Internetseite von "Tiere suchen ein Zuhause/Virtuelles Tierheim"; ich hangelte mich durch und kam auf die Seite der "Aktionsgemeinschaft für Tiere e.V.", die dort auch eine Reihe von Hunden von der Kanarischen Insel La Palma vorstellte.
Ich war total überrascht wieviele kleine und noch dazu wuschlige Hunde dort zu finden waren und mein Interesse galt eigentlich einem kleinen, braunen Wuschel namens Beethoven.
Schnell war das Kontaktformular ausgefüllt und schon bald meldete sich Frau Arnolds telefonisch bei mir, allerdings war der kleine Beethoven schon reserviert. Sie erzählte mir aber von einer kleinen Hündin, die evtl. für uns in Frage kommen würde und die sie erst "neu rein bekommen hätten".

 

Noch am selben Abend hat sie mir Fotos von der süßen Hummel geschickt und meine erste Reaktion war "ist die süüüüß". Für mich gab es kein Halten mehr, diesen Wuschel wollte ich unbedingt haben.

Der Fragebogen wurde auf dem schnellsten Wege ausgefüllt und dann war sie da - die lange lange Zeit des Wartens....!

Zunächst wurde ein Vorbesuch bei uns gemacht und alles wurde als gut befunden. Dann kam endlich die erlösende Nachricht, wann wir UNSERE Hummel am Frankfurter Flughafen in Empfang nehmen können.

 

 

Im Februar 2003 machten mein Mann und ich uns auf den Weg, um sie vom Flughafen abzuholen.
Irgendwie ging es doch ziemlich schnell, nur der Heimweg von guten 200km war doch sehr lang und anstrengend und es war gegen 23:30 Uhr als wir endlich Zuhause und Hummel auch sogleich ihre Erste, doch etwas erschreckende Begegnung mit dem Schnee hatte.
Nach einer kurzen Schrecksekunde wurde schnell gepullert und hinein ging es in die Wohnung.

 

Hummel hat sich kurz in der Wohnung umgeschaut und nachdem sie wusste, wo Wasser- und Futternapf stehen, ging sie zielstrebig ins Wohnzimmer, sprang aufs Sofa und legte sich schlafen als hätte sie nie etwas anderes getan.
Und diesen Platz hat sie sich bis heute gesichert. So problemlos und unkompliziert ihr Einzug war, so problemlos und umkompliziert ist dieser Hund noch heute: Sie ist in der Wohnung total ruhig, bellt kaum, würde nie im Leben etwas anstellen oder gar kaputt machen und sie ist freundlich zu jedem anderen. Auch mit unserem Sohn gab es nie Probleme, beide lieben sich total!
Und als vor zwei Jahren ein kleiner Kater hier eingezogen ist, ging auch das total problemlos über die Bühne!
Hummel hat zwar mächtige Angst vor Gewitter und bekommt bei manchen Männern noch heute Panik, auch die jährliche Schur vor dem Sommer lässt sie nur widerwillig über sich ergehen (obwohl es ihr hinterher ohne den dicken Pelz doch besser zu gehen scheint), aber das sind auch schon alle negativen Seiten von ihr - wenn man sie überhaupt als solche bezeichnen kann...

 

Hummels größtes Glück ist es, wenn sie auf unseren Gassirunden andere Hunde trifft, mit denen sie nach Herzenslust toben kannn, wenn sie ihre Nase in sämtliche Mäuselöcher stecken kann und wenn sie ganz engen Körperkontakt zu ihrem Rudel haben darf.

Abends beim Fernsehnschauen liegt sie am liebsten auf meinem Schoß oder zumindest ganz ganz dicht neben mir.

 

Auch so mancher Besucher hat schon ziemlich verdutzt geschaut, als ganz plötzlich, unerwartet und ungeniert ein helles Fellbündel auf seinem Schoß lag!Alles in allem sind wir froh, eine so treue und soziale(!!!) Seele von Hund gefunden zu haben, einen besseren gibt es nicht und unsere Entscheidung, einen Hund aus Spanien aufzunehmen, haben wir noch keine einzige Sekunde bereut!

Für uns ist Hummel DER perfekte Hund und wir hoffen, dass wir noch viele viele Jahre unsere Freude mit diesem Wollknäul haben werden.

 

Anke Böhm mit Familie und Hummel.

 

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Wenn Sie einem Hund von La Palma ein Zuhause geben wollen, besuchen Sie bitte die Internetseite:

www.tierhilfe-lapalma.net

 

Willi - Geduld zahlt sich aus

Sehr geehrte Frau Becker,

hallo Frau Schäfer,

ich wollte sie über die tolle Entwicklung die Salametto, alias Willi, in den letzten sechs Monaten durchgemacht hat informieren. Alle anfänglichen Probleme konnten zum Glück fast 100% gelöst werden! ;-)

  

Er fügt sich von Tag zu Tag besser in seine neue Umwelt ein! Dies gilt sowohl für das Verhältnis zwischen ihm und meiner Lebensgefährtin Frau Breland, als auch für das Miteinander mit Micky, dem Hund mit dem er sich das Büro teilt oder mit den zwei anderen Hunden in der Familie.

Auch mit meinen Mitarbeitern und fremden Personen, wie z.B. meiner Mutter - hat er fast überhaupt keine Probleme mehr!

 

Es scheint als würde er nach ca. sechs Monaten, in denen er mit Menschen und Hunden Kontakt gehabt hat, denen er vertrauen kann, plötzlich völlig auftauen.

Er läuft frei, hört auf mich und fügt sich hervorragend in seine Hundegruppe ein mit der er oftmals spazieren geht! Autofahren und bei Fremden Übernacht zu bleiben, stellt kein Problem dar, auch nicht ihn mal zwei Stunden alleine zu lassen.

Selbst sein Gewicht, scheint sich aufgrund von einer Diät immer mehr zu regulieren.

 

Mit freundlichen Grüßen, Familie Dahlmanns

 

Tini - eine kleine Kämpferin

Hier sehen Sie unseren kleinen Schatz Tini. Sie ist jetzt 4 ereignisreiche Monate bei uns und wir wollen unseren Racker nicht mehr missen!!
Dabei sah alles so traurig für uns aus, als am 07.09.07 unsere Dackelhündin Biggi starb. Sie wurde fast 18 Jahre alt und seit einiger Zeit mussten wir aufgrund des Alters schon damit rechnen. Aber wenn es soweit ist und plötzlich kommt, trifft es einen doch hart. Viele Hundebesitzer können bestimmt mit uns fühlen.
Wir ließen Biggi bei Antares einäschern und das zurückgelassene, traurige Frauchen bemalte eine Holzurne und Herrchen buchte ein Appartement in Laboe. Dort wollten wir Biggi in den Dünen am Hundestrand beisetzen. Dort war im Juni 2007 ihr absoluter Lieblingsplatz, an dem sie noch mal so richtig auflebte.
Beim Stöbern im Internet entdeckte das verlassene Herrchen ein Bild mit der etwas traurig blickenden Dackelmixdame Tini. Unser Herz entflammte direkt für sie und wir riefen bei der Pflegestelle an. Da erfuhren wir, dass Tini von ihren 1. Menscheneltern im Stich gelassen wurde und dass sie wegen eines Autounfalls eine große OP hinter sich hatte und einen Gipsverband trug. Arme kleine Tini!!!
Zwei Tage später fuhren wir sie besuchen. Es war nicht erstaunlich, dass sie sich sehr ablehnend verhielt. Sie hatte in der Pflegestelle gerade wieder ein neues Zuhause gefunden und fragte sich bestimmt, was diese aufdringlichen Fremden von ihr wollten. Vom evtl. Frauchen in spe ließ sie sich zwar gerade noch streicheln, aber vom Mann wollte sie absolut nichts wissen. Wenn er sich nur vorsichtig näherte, wurde er wild ausgebellt.

 

Von unserer alten Dackeldame hatten wir noch den Kinderwagen, wie Ihr auf dem 2. Foto, Tini in Laboe, sehen könnt. Also war der nächste Termin eine Ausfahrt mit dem Kinderwagen und das genoss Tini mit ihrem Gipsverband sehr. Immer nur im Körbchen liegen, ist ja auch langweilig. Nach dieser Spazierfahrt wirkte sie schon wesentlicher zutraulicher.
Als der Gipsverband ab war, zog Tini bei uns ein. Sie weihte jedes Körbchen ein und wählte zwischen dreien aus: Beim Fernsehgucken schläft sie im großen Körbchen; wenn wir am Esstisch sitzen, sitzt sie auf dem Kissen darunter; und wenn ich in der oberen Etage einer Kundin die Nägel verschönere, liegt sie auf einer kleinen Rattancouch dabei. Mehrere Damen kennt sie schon gut und sie macht einen Freudentanz, wenn sie kommen. Es gibt nämlich oft ein Leckerli!
Nun war Tini bei uns und das Appartement in Laboe schon gebucht. Warum sollten wir sie nicht mitnehmen? Auch ein Hund erholt sich an der Ostsee gut. Leider mussten wir ihren Bewegungsdrang dauernd unterdrücken, um die Heilung nicht zu gefährden. Als sie das erste Mal am Strand war, rastete sie vor Freude aus. Sie drehte sich im Kreis und wühlte mit der Schnauze im Sand.
Dann kam der Tag von Biggis Beisetzung. Eigentlich eine sehr traurige Begebenheit, aber dadurch, dass Tini bei uns war, wurde alles viel leichter. Sie lenkte uns ab. Auf das Grab in der Düne pflanzten wir eine lila gefüllte Rose, ähnlich denen, die dort wachsen. Als alles fertig war, kam Tini mit einem Zweig im Maul und legte ihn auf dem Grab ab. Zufall? Für uns nicht! Wir sahen es als ein Zeichen ihres Mitgefühls an.
 

Genau 6 Tage dauerte es, bis Tini sich von dem neuen Herrchen anfassen ließ. In den ersten Tagen bellte und schnappte sie nach ihm, dann duldete sie ihn wenigstens in ihrer Nähe. Auf der Fahrt mit der Fähre von Laboe nach Kiel schmiegte sie sich zum ersten Mal an seinen Arm. Von diesem Augenblick an war Herrchen an erster Stelle bei Tini und Frauchen wird zwar auch sehr geliebt, muss sich aber mit dem 2. Platz begnügen.
Wieder zu Hause angekommen begann der Alltag. Tini ist ein fröhlicher, ausgelassener kleiner Hund. Sie macht viele Fortschritte, aber manchmal ist sie plötzlich wieder ängstlich und weicht aus. Dann müssen wir trösten und wieder beruhigen. Zum Glück kommt dies immer weniger vor.
Sie freut sich sehr über Zuwendung und Schmuseeinheiten. Morgens z.B. vor dem Bettenmachen heißt es "hoppi", dann darf sie aufs Bett springen und es wird eine Runde getobt und gekuschelt. So haben wir mittlerweile viele Rituale entwickelt, die wir alle lieben. Wenn ich vom Einkaufen wiederkomme, wartet sie gespannt ab, ob ich ihr was mitgebracht habe. Und gibt es ein neues Spielzeug, dann ist die Freude riesengroß! Sie kann sich über viele Dinge so sehr freuen, das ist unglaublich!
 

Vor 6 Wochen bekam Tini das Metall, das ihr Bein und ihre Hüfte zusammengehalten hat, entfernt. Das war wieder eine anstrengende OP für sie. Weihnachten freute sie sich deshalb nur verhalten über den Hundegabentisch, aber dann ging es im neuen Jahr gesundheitlich rasant nach oben. Im Nachhinein wurden die Weihnachtsspielzeuge dann doppelt traktiert.
Und zum Ausgleich für diese Strapazen fuhren Tini und Frauchen eine Woche an die Nordsee. Da hättet Ihr Tini mal über den Deich flitzen sehen sollen. Ein Windhund wäre eine Krampe dagegen gewesen! An den ersten Abenden zu Hause wippte sie oft mit den Vorderpfoten im Schlaf, als wenn sie davon träumen würde, über den Deich zu flitzen und die Schlappohren im Wind flattern zu lassen. 
An dieser Stelle wollen wir den Bericht enden lassen, obwohl wir noch viele, viele Seiten schreiben könnten. Es gibt gute Zeiten und es gibt weniger gute Zeiten, wie der Tag, an dem sie Magen- Darmgrippe hatte oder wenn sie wieder kurzfristig schüchtern und ängstlich war. Aber die Zeit bisher war wunderschön. Ein kleiner Hund wächst und entwickelt neue Eigenarten, und das zu erleben ist Die Prognose für die Zukunft ist, dass wir unsere Tini nicht mehr hergeben und frohgemut nach vorne schauen, wie es mit uns dreien weitergeht.

 

 

Familie Berghöfer & Tini

 

 


 

AGTiere-Hundetreff in Laboe

Tini ist jetzt über 2 Jahre alt, hat sich prächtig entwickelt und führt ein glückliches Hundeleben.

Sie trägt oft an ihrem Geschirr ein Lätzchen mit der Aufschrift: Ich bin der Boss!

Und das ist sie auch bei uns zu Hause.Sie macht einen glücklichen Eindruck, ist gesund und äußerst munter und wir erfüllen ihr gerne kleine Hundewünsche.

Am meisten liebt sie das Meer und den Strand.So fahren wir oft mit ihr nach Laboe an der Ostsee.

Zusammengerechnet war sie etwa 9 Wochen schon dort.

Sie ist lieber auf dem Meer als im Wasser, deshalb ist sie seit Mai ein kleiner Hundematrose. Und sie tobt so gerne durch den Sand. Da ist nichts mehr zu merken von ihrem Bein- und Hüftbruch.

Am 30.6. waren wir gerade zum 7. Mal mit ihr in Laboe und besuchten am Strand die Cocktailbar "Ocean eleven".

 

Da fragte uns eine Dame mit Hund: "Haben Sie Ihren Hund von AGTiere? Ist das die Tini?"

Es war Frau Neumann aus Hilden mit Oscar, auch das Frauchen von der verstorbenen Emily, die Tini ein wenig ähnlich sieht.

Sie trauert auch noch sehr um Emily. Das können wir gut nachempfinden.

Auch wenn wir jetzt einen lieben Hund haben, so ist der frühere vierbeinige Lebenskamerad trotzdem nicht vergessen! 

Vielleicht treffen sich Oscar und Tini ja mal hier in der Nähe oder wir sehen uns in Laboe.

So klein ist die Welt, wenn man einen Hund von AGTiere hat!

Hier der Link zu Tini nach ihrem Umzug mit ihren Adoptiveltern an die See:

http://tini-wohnt-in-wendtorf.jimdo.com/

Fency - vom unsicheren Entlein zum stolzen Schwan

Hallo liebe AGT – Tierschützer!  

 

Es ist jetzt schon über ein Jahr her, dass ich von Ägypten nach Deutschland gekommen bin und ich mein eigenes Zuhause habe. Da ich mit meinem neuen Zuhause so glücklich bin, möchte ich euch heute auch unsere Geschichte schreiben.

 

Bevor mein Frauchen mich geholt hat, war sie schon 10 Jahre ehrenamtlich im Tierheim tätig und hat sich dort um die Hunde gekümmert. Aber 2006 konnte sie sich den Traum endlich erfüllen und einem eigenen Hund ein zu Hause bieten. Sie hat sich dafür viele Monate umgeschaut, viele Tierheime und Hunde angeschaut um „ihren Hund“ zu finden. Das verzwickte war nur, die Beschreibung für „ihren Hund“ ließ sich nicht einfach nur in Worte fassen. Frauchen sagte dann  immer nur, ich werde es merken, wenn es der richtige Hund ist, egal wie lange es dauert. Und so fuhr Frauchen im Juli 2006 auch einfach mal zur AGT  um dort Hunde auszuführen.

 

Und da ist es passiert! Wir haben uns angeschaut, ich bin zum Schmusen gekommen, wir sind gemeinsam Spazieren gegangen  und Frauchen wusste schon beim ersten Spaziergang. „ICH war IHR HUND“.

 

Und dann hieß es erstmal alles organisieren, denn für Frauchen kam es nicht mehr in Frage mich zurückzulassen. Die nächsten Tage kam Frauchen dann wieder und brachte alle weiteren Familienmitglieder nacheinander zum Kennenlernen mit. Und alle fanden, dass ich wirklich gut zu meinem Frauchen passte. Die Schwester meines Frauchens, die beiden haben früher gemeinsam die Hunde in ihrem Tierheim betreut, sagte sofort: „Ja, das ist genau deine Sorte Hund.“ 

Und schon nach einer Woche durfte ich mit in meine „neue Welt“.

 

Zu Beginn war allerdings alles furchtbar schwer für mich. Ich hatte doch so eine Angst. Ich habe draußen kaum mein Geschäft erledigen können und musste oft vor lauter Angst und aus meiner Not heraus in der Wohnung machen, ich habe keine Spaziergänge machen wollen, vor allen Bewegungen und Geräuschen habe ich mich erschrocken und bin oft zitternd erstarrt und konnte mich kaum noch bewegen. Am liebsten lag ich eingerollt in meinem Körbchen und habe mich nicht bewegt. Es hat viele Wochen/Monate gedauert, bis das wir erste Spaziergänge gemacht haben und ich Spaß an Spaziergängen entwickeln konnte, draußen verlässlich und entspannt  (u. nicht nur alle 12-24!! Std.) mein Geschäft machen konnte.  Waren meine vorherigen Erlebnisse doch so traumatisierend gewesen. Aber egal wie viel Angst ich hatte, Frauchen war immer ganz ganz sicher, das ich eine tolle bin, viel Potenzial habe und mich prächtig entwickeln werde. Und irgendwie habe ich trotz meiner Ängste glauben können und bin ihr oft gefolgt.

 

 

Frauchen hat mit mir viel geübt, mir ganz viel gezeigt und gemeinsam eine Hundeschule besucht. Ich habe mich prächtig entwickelt! Es ist wirklich kein Vergleich zu letztem Jahr. Ich düse über die Wiesen, tobe mit meinem großen Bruder (das ist der Hund von Frauchens Eltern), mache Quatsch und habe Spaß am Lernen. Ich höre oft die Worte meines Frauchens „Tolles Mädchen!“ und auch alle die mich von Anfang an kannten sage so etwas, wenn sie mich sehen.

 

Zu Beginn hatte ich ganz große Angst, wenn fremde Leute in unserer Wohnung kamen. Was wollen die? Nehmen die mich mit? Tun die mir etwas? Ich musste zittern, laut bellen, auf sie zu rennen und wusste gar nicht was ich machen sollte. Aber jetzt nehme ich lieber ein Leckerchen, wenn ich den Besuch angeschaut habe und dann zu meinem Frauchen laufe. Ich habe auch davor keine Angst mehr und kann dabei entspannt in meinem Körbchen schlafen.

                                 

Es ist einfach so schön zu merken, dass es auch gute Menschen gibt!!

Ich danke dafür der AGT und das sie die tolle Arbeit meiner ursprünglichen Heimat und deren Tierschutzverein unterstützt. Dafür sage ich Danke!

 

Und einen Tipp an alle Hunde, die noch ein zu Hause suchen…. Wählt euch die Besitzer aus, die euch viel ZEIT, GEDULD, VERSTÄNDNIS, EINFÜHLUNGSVERMÖGEN und  VERTRAUEN schenken. Denn nur so bekommt ihr die Chance, die ihr verdient, zeigen zu können, was für tolle Wesen ihr seid.

 

Ich wünsche noch vielen anderen Hunden, dass ihr ebenfalls das Glück auf Erden findet!!

 

Eure Fency

 

Pauline - Dankesreden einer Französin

Liebe Frau Becker, Team der AGT und alle Vierbeiner!
 

Erst einmal, auch im Namen meiner Menschen, vielen Dank für Ihren netten Brief.
Schön, dass es solche Leute und Organisationen gibt, die es uns "Ausländern" ermöglicht sorgenfrei in eine rosige Zukunft zu blicken.

Mein besonderer Dank gilt Frau Schäfer, die mich im 2. Anlauf aus Frankreich geholt hat, Hundepfleger Uwe, der mich die erste Zeit in der HAST so gut versorgt hat und Frau Schön für die erfolgreiche Vermittlung in mein tolles neues Zuhause. So, jetzt aber genug der Dankesreden, wir sind ja hier nicht bei der Oscar-Verleihung (obwohl Ihr alle einen verdient hättet!!!).

 

Eigentlich wollte ich ja ein bisschen aus meinem neuen Leben erzählen.

ALSO: Seit 3 Monaten wohne ich jetzt schon bei meinen Menschen und schon in der ersten Stunde stand für mich fest: hier geh´ich niiie mehr wieder weg!

Alle sind sooo lieb zu mir. OK, ich darf nicht mit ins Bett, aber die eine Hälfte der Couch gehört mir und mein Körbchen ist ja auch ganz kuschelig.

Wir schmusen, toben und spielen sehr viel, aber manchmal muß ich auch mit Frauchen ins Geschäft. Das ist halb so schlimm, denn da ist immer jemand der mich krault und verwöhnt. Nur schade, dass da keine Wurst oder Ähnliches verkauft wird, sondern nur so olle Kosmetik und für meine Nase übelriechende Duftwässerchen, aber man kann ja nicht alles haben.

 

Im Urlaub war ich auch schon, -an der Nordsee- das war vielleicht toll da, auch wenn ich wegen der blöden Schafe nicht auf die Deiche durfte.

Dafür waren am Hundestrand ganz viele Gäste auf 4 Pfoten und das hieß toben, toben und nochmals toben.

Ich war aber nicht traurig, als wir wieder nach Hause fuhren, den hier gehen wir auch ganz viel spazieren und manchmal, wenn wir im Gebiet der HAST unterwegs sind, treffe ich sogar noch ein paar bekannte Gesichter.

Jetzt freue ich mich erst mal auf Weihnachten, habe mir nämlich eine Spielzeugkatze gewünscht und weil ich eigentlich immer lieb bin, werde ich die wohl auch bekommen.

Wünsche dem ganzen Team und den Vierbeinern ein frohes Weihnachtsfest und für's nächste Jahr viel Gesundheit und weiterhin so eine glückliche Hand im Sinne der Tiere.

 

Eure Pauline (Jade) sowie Jochen und Birgit Lippe 

 

Melia - Als Wohnmobilhund auf Reisen

Nachdem unsere Terrier-Mix-Hündin "Ronja" mit 13 Jahren nach der Diagnose Blasenkrebs eingeschläfert werden mußte und ihr blinder Sohn "Kurti" nach kurzer Zeit des Alleinseins etwas "trübsinnig" wurde, stand für uns fest: er braucht wieder eine Lebensgefährtin.
Da die meisten meiner bisherigen Tiere (7 Katzen, 5 Hunde und 3 Pferde) zugelaufen waren oder aus dem hiesigen Tierheim stammten, stand nach einem Besuch der Website von agtiere.de fest, Warum nicht aus dem Ruhrpott!
Nach dem telefonischen Kontakt mit der AGT erfuhren wir, daß der ausgesuchte Hund bei Fam. Hoffmann (Essen) zur Pflege ist.
Kurzentschlossen reisten wir im Herbst 2004 mit Wohnmobil dort an. (Ich bewundere Frau Hoffmann, wie sie den ganzen Aufwand mit eigenen und Pflegehunden, nebst eine Katze bewältigt). Melia zeigte sich etwas spröde, sie war sehr ängstlich und kam anfangs nicht unter den Möbeln hervor.

 

Dann stellten wir ihr unserem "Kurt" vor. Die beiden verhielten sich neutral und gingen sich schon mal nicht an die Kehle. Ein gutes Zeichen. Mit der Fam. Hoffmann brachen wir dann in die "HAST" auf, die damals eine Baustelle war.

Dort lernten wir Frau Feder und Frau Becker kennen. Die Bedenken einen Hund so weit weg zu vermitteln konnte ich verstehen. Ich arbeite bei der Fa. LABOKLIN in Bad Kissingen (wir untersuchen das Serum der zu vermittelnten Hunde der AGT auf etwaige Mittelmeerkrankheiten) und war auch hier vor Ort schon aktiv im Tierschutz tätig. Wir hätten dann "Melia" in 14 Tagen abgeholt.


Frau Becker, eine Frau der Tat, gab uns den Hund nach Erledigung aller Formalitäten gleich mit. Die Heimfahrt war kein Problem. Da wir sehr viel mit unserem Wohnmobil auf Achse sind brauchen wir einen Hund der gerne unterwegs ist und das Autofahren liebt
Zuhause angekommen suchte Melia erstmal den Zaun um den 2000 Quadratmeter großen Garten auf etwaige Schwachstellen ab. Das heißt, sie versuchte zu entfleuchen. Mit Kurtis Hilfe war es immer wieder möglich, sie dazu zu bewegen zurückzukommen.
Nach ca. 7 Monaten hatte sie sich soweit eingelebt, daß es kein Problem mehr war, sie ohne Leine zu führen.

 

 

Seit ca. 2 Jahren bleibt sie ohne irgendwelche Hilfsmittel am Wohnmobil. Sie betrachtet es als ihr zuhause.

 

Ich unternehme sehr gerne größere Wanderungen, sowohl zuhause in der schönen Rhön, als auch auf unseren vielen Reisen. "Melia" war schon in Schweden, Norwegen, Dänemark, Polen, Litauen, Lettland, Estland, Finnland, Frankreich, Österreich und in Italien. Dabei gefällt es ihr am besten in Italien. Sie stammt aus Spanien und das Wetter erinnert sie vielleicht an ihre Heimat.Wir sind zwar beide berufstätig, aber meist sind die Hunde nicht lange allein. Sie haben auch die Möglichkeit jederzeit durch eine Hundeklappe in den Garten zu gelangen.Ich glaube, "Melia" hat es ganz gut getroffen. Auch wir können uns ein Leben ohne sich nicht mehr vorstellen.

 

Mit herzlichen Grüßen und einem Dankeschön,

Sylvia Brantley und Andreas Müßig

 

Party - "ungarischer Mäusehund" glücklich in Dortmund

Wie Party zu uns kam...

 

Nach großer Traurigkeit unserer Familie, weil wir unseren ersten Rassehund im Alter von nur 5 Jahren einschläfern lassen mussten, war allen klar: Wir wollen wieder einen vierbeinigen Hausgenossen – besser „Genossin“.

Und trotz großer Begeisterung für die Rasse der Eurasier wollten wir diesmal einem „Heimkind“ eine Chance bei uns geben. So suchten wir in den Tierheimen der Umgebung und landeten auch irgendwann auf den Internetseiten der AGT.

Da war auch Party abgebildet – aber sie schien so gar nicht unseren Ansprüchen zu entsprechen und wir interessierten uns für ein paar andere Hunde.

 

Der nächste Schritt war klar: „Wir gehen mal mit einem der Hunde spazieren.“

 

Doch als wir dann in der HAST ankamen, waren die Hunde, mit denen wir spazieren gehen wollten, schon unterwegs. Da drehten wir uns um und Party stand in ihrem Auslauf und wedelte uns erwartungsvoll entgegen.

Also drehten wir mit ihr unsere Runde und nach kurzer Zeit war es auch schon um uns geschehen.

 

Und wie sie mit uns lebt seit August 2006!

Unsere Party, bei der wir überzeugt sind, dass sie der seltenen Rasse der „ungarischen Mäusehunde“ angehört (schließlich stammt sie daher), ist eine absolut erfolgreiche Mäusejägerin und –verwerterin!

Ansonsten jagt sie aber nicht und kann deshalb viel Freilauf genießen.

Sie ist gelehrig, spielt gern und hat Spaß an geistiger Beschäftigung (wir clickern).

In unserer Hundschule hat sie Freundschaften geschlossen und viel gelernt - wir übrigens auch, nämlich ganz viel über Verhaltensweisen von Hunden, die auf der Straße gelebt haben.

Was sie gar nicht mag, ist Streit in ihrer Familie. Dann kommt sie gelaufen und beschwichtigt.

 

 

Im Haus zeigt Party ein ruhiges Wesen. Sie bellt kaum, aber gehört zu den sprechenden Hunden, die vor allem Freude und Aufregung durch vielfältigste Tonvarianten ausdrücken. Gegenüber fremden Menschen und Hunden ist sie sehr vorsichtig. Aber wen sie liebt, den liebt sie heiß und innig. Wohin sie uns auch begleitet, ist sie ein liebenswürdiger und gern gesehener Hund. Auch den ersten großen Urlaub hat sie in diesem Sommer mit uns verbracht und das war ganz großes Abenteuer im Land der Trolle.

 

Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal für die Beratung und gute Arbeit der AGT und wünschen allen Aktiven weiterhin eine glückliche Hand im Tierschutz.

 

Es grüßen aus Dortmund, Familie Sichelschmidt mit Party 

 

 

Boti - das "Täubchen"

Mein neues Zuhause

Hallo, ich bin die Joy, ehemals Boti.

Ich möchte Euch mal eben ein Bild von mir und meinem besten Freund Rocky rüberschicken.Wo er ist, da bin ich auch, ob hier im Körbchen oder im Schlafzimmer auf dem Fell, da liege ich neben ihm.

Mir geht es super.Ich habe schon lange keinen Durchfall mehr. Nachts liege ich sogar im Körbchen im Schlafzimmer natürlich neben meinem Freund.

Mein Frauchen und Herrchen dürfen mich auch immer Streicheln. Ich komme sogar, wenn ich an die Leine soll. Nur wenn der Sohn von meinen Leuten runter kommt, dann gurre ich wie ein Täubchen, der sagt doch glatt zu mir "Na du  Taube". Kein Wunder das ich gurre.
 
Eure Joy und natürlich auch viele Grüße von Herrchen und Frauchen.

 

Gremina - wie "Schatz"sucher fündig werden

Hallo liebes AGT-Team!!!

Seit Ende Mai 2007 lebt Gremina jetzt bei uns.
Aus dem kleinen, schüchternen Greminchen ist ein großes, schlaues und zu Streichen aufgelegtes Familienmitglied geworden.

Ihre Lieblingsbeschäftigung besteht darin Schuhe zu klauen, Kuscheltiere zu zerreissen und immer auf der Jagd nach etwas Essbarem zu gehen!
Lange Spaziergänge mit einer Bademöglichkeit bei Wind und Wetter sind ein Muss.
Kuscheln mit ihren 5 Rudelmitgliedern ist unverzichtbar!
Was allen sehr viel Spass macht!

Jeden Samstag geht´s zur Hundeschule, wo wir immer eine Menge Spass haben und viel lernen!

Danke an das AGT-Team für diesen "Schatz"

Liebe Grüße Familie F. & Gremina

Emmi - vom Mülltonnenhund zum Altentherapeutin

Schönen guten Abend!

Ich habe grademal wieder eure Seite angeschaut und bin auf die Rubrik "Zuhause gefunden" gestoßen und möchte euch nun von Emmi (ehemals Bamba), die wir am 27.06.06 von euch übernommen haben, berichten.

Als sie zu uns kam war sie eine freundliche, aber unsichere kleine Hundedame, die ihr zusammen mit ihrer Schwester aus einer italienischen Mülltonne gerettet habt. Ihre Unsicherheit zeigte sie mit vielen, vielen Pfützen, die sie machte, wenn man sie nur ernster geguckt hat. (Sie achtet auch heut noch sehr auf die Mimik, wartet erst mal ab und macht dann (meistens) nichts mehr :-)

Nur bei Männern mit Schnäutzern ist sie nach wie vor sehr skeptisch. Unter anderem ist bei mir auf der Arbeit (sie geht immer mit!!! ) ein sehr netter und tierlieber Hausmeister...mit Schnäutzer....ich weiß nicht, wie oft der arme Kerl vor Emmi auf dem Boden liegend sein Frühstücksbrot mit ihr teilte und sie ihm zur Begrüssung vor die Füße pieselte...um dann das Gebotene mit auf ihn gerichteten Argusaugen zu verspeisen...

 

Bei allen anderen Lebewesen ist sie ziemlich unkompliziert..bei den Küchenfeen ist sie ganz uneingenommen und freut sich tierisch, wenn jemand im Küchenkittel (ich arbeite als Frisörin im Altenheim) über den Flur geht.... die Meerschweinchen werden zärtlich abgeschnuppert und bewacht, wenn sie im Garten sind..... bei einem Bewohner ist sie, nachdem sie ihn eingehend untersucht hatte, einfach auf den Schoß gesprungen (muß auch Känguruh drin sein), hat bei ihm im Gesicht geschnuppert, kurz die Ohren angelegt und hat und dann eine Knutschattacke auf die Nase gestartet und der Herr sprach, nachdem er zwei Jahre nur vor sich hin gebrummt hatte seinen ersten Satz: "Ich hatte auch mal einen kleinen Hund."

Seitdem besuchen wir ihn regelmäßig und er äußert sich jetzt öfter auch den Pflegerinnen gegenüber.

Emmi ist mittlerweile eine selbstbewußte, verspielte, verfressene und wohl auch verwöhnte Schmusebacke, mit dem Temperament zur richtigen Zeit...bei trockenem Wetter ist unsere Terrassentür immer auf und Emmi quasi den ganzen Tag draussen. Nur wenn es heiß ist, dann liegt sie lieber im kühlen Wohnzimmer auf der Couch oder auf der Glasplatte vom Kaminofen...auf dieser liegt sie auch im Winter wenn der Ofen an ist...

Im Sommer mag sie es kühl und im Winter kann es nicht heiß genug sein ...und die Platte wird wirklich "warm"....versteh mir einer die Italiener..;-)  

Wir sind einfach froh, daß wir Emmi haben und unser Leben mit ihr teilen dürfen, so daß auch sie zusammen mit ihrem Kumpel und Lebensberater Thanner (unser anderer Hund aus dem TH Bochum, der liebste und netteste Hovi, den es gibt...) ihren Urlaub im Center Park verbracht hat.

 

Danke für diesen tollen Anti-Depressions-Hund!!!

 

Frauchen und Familie

Beany - die ägyptische Sphinx

Wie wir Beany kennenlernten

Durch eine Freundin unserer Tochter Christina lernten wir vor etwas über einem Jahr die HAST kennen. Wir waren sogenannte "Hundeanfänger" und wollten uns erst einmal informieren. Nach einem ersten Gespräch und Darstellung unserer Lebenssituation wußten wir, welche Hunde für uns in Frage kommen könnten. Kurz darauf hatten wir jeder eine Leine mit Anhang in der Hand und befanden uns somit in Begleitung von 4 Hunden auf einem Spaziergang. Einer dieser 4 Hunde war (natürlich) Beany, die im Juni 2006 aus einem Tierheim in Kairo kam.

Die Augen dieser Hündin hatten es insbesondere mir sofort angetan. Dieser ängstliche und übervorsichtige Blick ließ mich nicht los und wirkte auf mich wie ein Hilferuf. Beany entsprach ja eigentlich nicht so meiner Vorstellung von unserem zukünftigen Hund. Ich hatte ganz klare farbliche Vorgaben. Schwarz, braun und weiß sollten vorkommen. Die Farben eines Berner Sennenhundes zum Beispiel wären optimal. So sah Beany aber nun wirklich nicht aus. Aber das spielte jetzt keine Rolle mehr. "Liebe auf den ersten Blick" sagt man wohl dazu.

 

Ich sprach es noch nicht aus, denn wir wurden ja auch nicht gedrängt etwas zu sagen. Wir sind am nächsten Tag wieder zur HAST gefahren und haben dann nur noch 2 Hunde mit auf den Spaziergang genommen. Beany war natürlich wieder dabei. Und dann wurde es ausgesprochen, nicht nur von mir, denn die anderen Familienmitglieder sahen es genauso: Beany sollte es sein. Da wir noch eine Möbellieferung erwarteten und ihr nicht sofort den Trubel zumuten wollten, haben wir sie zunächst noch für 10 Tage in der HAST besucht. Aufgrund unserer verbindlichen Zusage, Beany dann auch zu uns zu nehmen, wurde schon einmal ein "Erstbesuch" durch eine Mitarbeiterin der HAST bei uns zu Hause gemacht.

 

Beany zieht bei uns ein

Am Samstag, den 21.10.2006 war es dann endlich so weit. Das Haus komplett eingerichtet, der Rasen im Garten eingesät und gewachsen, alles bereit, Beany ein würdiges Zuhause zu bieten. Leider hatte sie sich noch während der letzten Woche in der HAST eine Bänderdehnung zugezogen. Die über 6 Wochen andauernden Tierarztbesuche führten nicht gerade dazu, das Autofahren lieben zu lernen. Auch die Spaziergänge, von denen im Herbst/Winter viele im Regen stattfanden, waren mit Plastiktüten und Schutzschuh am lädierten Vorderlauf nicht gerade so, wie sich alle das vorgestellt hatten. Dafür war sie praktisch von Beginn an stubenrein. Nur wenn wir mal wieder die Signale nicht sofort verstanden, passierte auch schon mal ein Missgeschick, aber der Boden im Erdgeschoss ist ja nicht ohne Grund durchgefliest.

 

Beany genießt ihr neues Zuhause

Nachdem die Verletzung auskuriert war, konnte sie ihr neues Zuhause endlich so richtig genießen. Auf den Spaziergängen liebt sie besonders, wenn „Wasser“ dabei ist und Baumstämme am Wegrand liegen.        

 

Und dann ging es in die Hundeschule. Auch hier kam hin und wieder der Dickkopf durch, aber sie ist neugierig und das hilft.

Beany hat inzwischen viele andere Hunde kennen gelernt. Ihr Liebling heißt Tommi, wohnt nur 300m weit weg und wenn die beiden zusammen über eine Wiese toben, dann kann man sich vorstellen, was wahres Hundeglück ausmacht.

Wir konnten Beany schnell ableinen. Sie will immer wissen, wo wir sind und hört auch (meistens), wenn sie zu uns kommen soll. Manchmal kommt der Dickkopf des Basenjis durch und dann kann es auch mal passieren, dass man sie holen muss. Da sie meist bei der ersten Kontaktaufnahme mit anderen Hunden ein wenig "zickig" vorgeht (was von einigen Hundebesitzern fälschlicher Weise manchmal auch als aggressives Verhalten angesehen wird) und zudem circa einer von 20 Menschen offenbar Grund für plötzliches Anknurren bietet, ist aktuell wieder Hundeschule angesagt.

 

Unterschätzt haben wir ihre Angst vor Männern, nein, eigentlich nicht die Angst an sich, sondern eher die Zeit, welche es braucht, bis Beany auch mir als einzigen Mann in unserem Haushalt so einigermaßen vertraut. Sie ist jetzt schon fast ein Jahr bei uns und es gibt immer noch deutliche Unterschiede. Während meine Frau und meine Töchter auf sie zustürmen und sie knuddeln können, gelingt mir innerhalb des Hauses der Kontakt immer noch meist nur in Bodennähe.

Sie lässt sich inzwischen morgens, wenn der „Druck“ entsprechend groß ist, das Brustgeschirr von mir anlegen. Zu jeder anderen Tageszeit benötige ich dazu aber die Hilfe eines weiblichen Familienmitgliedes.

Sind wir draußen unterwegs, unterscheidet sie unsere Familie nicht mehr nach Männlein und Weiblein und ich bin voll akzeptiert. Viele Monate lang kamen bei mir Frustgefühle durch, die auch so manche Träne der Enttäuschung hervorriefen. Wenn man jedoch bedenkt, was so ein Tier erlebt haben muss, wenn der "Stachel so tief sitzt", dann lernt man mit der Zeit auch, anders damit umzugehen. Heute sehen wir die stufenweise Entwicklung gelassener und haben auch gelernt zu erkennen, welche starke soziale Bindung Beany an uns alle hat. Wenn ich von der Arbeit nach Hause komme, ist ihre Freude so groß, dass sie gar nicht weiß, wohin sie damit soll.

 

Wenn wir heute die HAST besuchen und einige Hunde mit auf die Gassi-Runde nehmen, ist immer mal wieder ein Vierbeiner dabei, den Beany besonders ins Herz schließt.

 

Lova war bis vor wenigen Tagen ihre besondere „Liebe“ (schön, dass auch sie nun ein neues Zuhause gefunden hat). Kuno hat aktuell gute Chancen, diese Rolle zu übernehmen und so wird es sicher auch aus dem Kreise der AGT-Hunde noch viele neue Freundschaften für sie geben.

Aufgrund dieser schönen Spaziergänge sind Beany’s Besuche in der HAST für sie immer eine große Freude. Und schließlich ist sie selbst dort auch für einige Monate fürsorglich betreut worden.

 

Wir alle können uns einfach kein anderes und besseres 5. Familienmitglied mehr vorstellen und sind überaus glücklich, dass Beany vor fast einem Jahr unsere Herzen erobert hat.

 

Beany & Familie E.

 

Schicken Sie uns Ihre Geschichte!

 

Lange Zeit hatten wir nicht die Möglichkeit online zu zeigen, wo unsere Tiere einen neuen Platz gefunden haben. Jetzt möchten wir das gerne nachholen.

 

Schicken Sie uns doch einfach Ihren Bericht (am besten mit Bild) an becker(at)agtiere.de

 

  

 


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