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Hier können Sie den aktuellen Pflegestellen-Flyer herunterladen - bitte hier klicken

 

Was genau ist eine Pflegestelle?

Wir verstehen darunter eine Zwischenstation zwischen der Aufnahme des Tieres bei der AGT und einer endgültigen Vermittlung.
Das Tier ist dann i.d.R. bereits tierärztlich untersucht, gechippt, geimpft, entwurmt, entfloht und -wenn erforderlich- auch kastriert.

Sowohl Futter als auch Zubehör wird Ihnen komplett und unentgeltlich von der AGT gestellt.

Ihre Aufgabe ist es, das Tier als vorübergehendes Familienmitglied aufzunehmen und seiner Art entsprechend zu versorgen, d.h. Gassi gehen (bei Hunden), kämmen und bürsten und natürlich den Tieren das geben, was sie zuvor häufig am dringlichsten entbehren mußten: Liebe und Vertrauen in den Menschen.

 

Die Tiere verbleiben bei Ihnen für einen mit Ihnen zusammen festgelegten Zeitraum. Wenn Sie zu einem bestimmten Zeitpunkt kein Tier aufnehmen können, dann geht das in Ordnung; denn Sie bestimmen, wann und für welchen Zeitraum Sie welches Tier aufnehmen.


 

Wer kann Pflegestelle sein?

Jeder, mit dem wir zusammen die zeitlichen und räumlichen Möglichkeiten abgesprochen haben und der die für die Tiere erforderliche Einstellung besitzt.
Wir werden mit jeder Pflegestelle abstimmen, welches Tier für Sie infrage kommt; denn Sie können ja z.B. bereits Tiere in Ihrem Haushalt haben, auf welche das das Pflegetier Rücksicht zu nehmen hat. Wer werden Ihnen also keine Katze anbieten, von dem wir wissen, dass sie keine Hunde mag, wenn Sie mit Hunden leben usw.

 

Bitte haben Sie Verständnis dafür, daß wir eher selten Pflegestellen für kinderliebe, problemlose Anfängertiere suchen.

Kinder im Haushalt sind willkommen, allerdings sollten diese bereits im Grundschulalter sein.

Katzen darf während der Pflegephase kein Freigang gewährt werden und es sollte zunächst ein separater Raum zur Verfügung stehen, wenn Sie eigene Katzen haben, um eine Trennung vornehmen zu können.

Wichtig ist uns auch ein rauchfreier Haushalt.



 

Pflegekosten und tierärztliche Versorgung

Die Versorgungskosten (Futter, Streu) für Ihr Pflegetier werden wir Ihnen erstatten.

Wenn das Pflegetier erkrankt, können Sie jederzeit unsere  Vereinstierärztinnen aufsuche.  Die Tierarzt-Kosten werden vollständig von der AGT getragen.


 

Vermittlung des Pflegetiers

Während das Tier bei Ihnen in der Pflegestelle ist, versucht die AGT über alle zur Verfügung stehenden Medien, ein endgültiges Zuhause für das Tier zu finden.

Nach einem Vorgespräch mit uns erhalten potentielle Interessent/innen Ihre Telefon-Nummer, damit sie sich mit Ihnen Meistens kommt ein AGT-Mitglied zu diesen Treffen.
Ihre Meinung wird mitentscheidend sein, ob die Chemie zwischen Tier und Interessent/in stimmt, d.h.: Wir hören auf Sie!

Jedes AGT-Tier wird von einem erfahrenen AGT-Mitglied in sein neues Zuhause gebracht. Gerne können Sie daran teilnehmen. Erst dann wird ein schriftlicher Vermittlungsvertrag abgeschlossen. Wenn Sie möchten, können Sie gerne die weitere Betreuung (Nachkontrollen) übernehmen.
Falls Sie sich von dem Tier nicht mehr trennen mögen, freuen wir uns darüber und bedauern gleichzeitig, eine gute Pflegestelle verloren zu haben.


 

Warum sollten Sie sich als Pflegestelle zur Verfügung stellen?

Vorrangig steht natürlich immer die Liebe zum Tier, aber in zweiter Reihe gibt es auch eine ganze Reihe anderer Gründe, die dafür sprechen, Pflegestelle zu sein.

Unter Umständen sind Sie noch jung / oder schon älter und können aktuell nicht (mehr) die Verantwortung für ein ganzes Tierleben übernehmen. Dann bietet Ihnen das Konzept 'Pflegestelle' die Möglichkeit, ein Tier zu versorgen, ohne sogleich für 10-15 Jahre daran gebunden zu sein.

Vielleicht wissen Sie auch noch nicht, ob ein Hund oder eine Katze wirklich zu Ihnen paßt. Dann ist Pflegestelle sein, die ideale Gelegenheit das auszuprobieren, ohne daß Sie nachher ein schlechtes Gewissen haben müssen, wenn Sie feststellen, daß ein Hund doch mehr Zeit beansprucht, als Sie erübrigen können.

Oder Sie haben einfach Freude daran, ein Tier, das in seinem alten Zuhause nicht mehr gewollt ist, aufzubauen und ihm zunächst die Liebe zu geben, die ihm gefehlt hat.
Sie ersparen dem Tier den zwischenzeitlichen Aufenthalt in einem – meist überfüllten – Tierheim und steigern seine Vermittlungschancen. Denn mit Ihrer Beobachtung der Stärken und Schwächen des Tieres helfen Sie mit, ein passendes Zuhause zu finden.

Sie können grundsätzlich sicher sein, dass wir Ihnen während der gesamten Pflegezeit ständig beratend und unterstützend zur Seite stehen.

Sollte es zwischen Ihnen und Ihrem Pflegetier aus irgendeinem Grund nicht (mehr) klappen, so werden wir das Tier zeitnah zurücknehmen.

 

Noch Zweifel... dann lesen Sie bitte diesen Bericht:

Link zum Interview mit der Pflegefamilie Wäger


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